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Schamaninnen werden verehrt und gefürchtet als letzte Instanz vor den Ahnen. Ihre Zeremonien beschwören die mystische Einheit von Mensch und Natur. Die Ethnologin Verena von Funcke hat Aborigine-Frauen im "roten Herzen" Australiens besucht und durfte an den geheimen Ritualen der Töchter der Traumzeit teilhaben. Sie wurde als "Eule" initiiert, als Vermittlerin zwischen den Welten, was nur sehr wenigen Weißen ermöglicht wird. Sie beschreibt eindringlich die tiefe Spiritualität, schildert dabei humorvoll auch ihre eigenen Erfahrungen und bezieht politisch Stellung zur Lage der Aborigines heute.
About the author
Verena von Funcke, geboren 1969 in München, ging nach dem Abitur als Au-Pair nach Australien. Sie studierte Ethnologie, Anglistik und Deutsch als Fremdsprache und schrieb ihre Magisterarbeit über die Aborigine-Frauen, wofür sie im Norden Australiens Feldforschungen betrieb und in engen Kontakt mitdem spirituellen Leben der Aborigines kam. Insgesamt elfmal bereiste sie Australien. Durch ihre Arbeit bei der UNO in Genf erhielt sie zusätzlichen Einblick in die politische Situation der australischen Ureinwohner. Sie schreibt als freie Journalistin für verschiedene Zeitungen und Magazine.