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Der deutsche Bankenmarkt - unfähig zur Konsolidierung?
Beiträge des Duisburger Banken-Symposiums

German · Paperback / Softback

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Die deutschen Banken sehen sich in jüngerer Vergangenheit mit Schwierigkeiten konfrontiert, die sich vor allem in einer im europäischen Vergleich ungenügenden Rentabilität und Effizienz niederschlagen. Indikatoren hierfür sind beispielsweise niedrige Eigenkapitalrentabilitäten und zu hohe Cost-Income-Ratios. Als Gründe für die Ertragsschwäche deutscher Kreditinstitute werden oftmals Strukturprobleme genannt und insbesondere die strikte Trennung der hiesigen Bankenlandschaft in genossenschaftliche, öffentliche und privatwirtschaftliche Sektoren als wichtigster Auslöser einer vermeintlichen Bankenkrise identifiziert. Obschon diese These aktu ell immer noch kontrovers diskutiert und vor allem von Vertretern des genossenschaftlichen und öffentlichen Sektors zurückgewiesen wird, besteht weitestgehend Einigkeit darüber, dass zahlreiche Ursachen für die Probleme deutscher Banken und Sparkassen nicht strukturell be dingt sind. Oftmals sind eine schlechte Risikopolitik oder Überkapazitäten der Auslöser für die abnehmende Profitabilität der Banken in Deutschland. Zudem lassen sich in vielen Kreditinsti tuten Schwächen im Vertrieb feststellen. Verschiedene Institute sind in den letzten Jahren u. a. aus diesen Gründen in eine Schieflage geraten. Im Bereich der Großbanken waren die Probleme vor allem an den zuletzt sehr niedri gen Börsenbewertungen erkennbar, die insbesondere auch die Gefahr einer Übernahme durch ein ausländisches Institut bargen. Auch die Eigenkapitalquoten liegen in einigen Banken dieses Sektors teilweise nur knapp über dem aufsichtsrechtlich geforderten Mindestniveau. Aktuell lassen sich jedoch erste Anzeichen einer Erholung im Bankensektor ausmachen. Das zeigt auch ein Bericht der Bundesbank von September 2003 über dieErtragslage der deut schen Kreditinstitute im Jahre 2002, der davon ausgeht, dass die deutschen Kreditinstitute insgesamt den Tiefpunkt der Ertragsentwicklung hinter sich haben dürften.

About the author

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans Tietmeyer war seit 1962 im Bundesministerium für Wirtschaft, 1982-1990 Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen und 1993-1999 Präsident der Deutschen Bundesbank. Er ist auch Präsident des European Center for Financial Services (ecfs) in Duisburg.

Prof. Dr. Bernd Rolfes ist Inhaber des Lehrstuhls für Banken und betriebliche Finanzwirtschaft an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und Gesellschafter des Zentrums für ertragsorientiertes Bankmanagement.

Report

"Fazit: Ein facettenreiches Buch, das einen guten Überblick über den Stand der Dinge auf dem deutschen Bankenmarkt gibt und das gerade neue Aktualität gewonnen hat." www.3sat.de/boerse, 14.06.2005

Product details

Assisted by Bernd Rolfes (Editor), Hans Tietmeyer (Editor), Eberhard Heinke (Editor), Eberhar Heinke (Editor)
Publisher Gabler
 
Content Book
Product form Paperback / Softback
Publication date 24.07.2013
Subject Social sciences, law, business > Business > Economics
 
EAN 9783322907721
ISBN 978-3-32-290772-1
Pages 139
Illustrations XII, 139 S. 32 Abb.
Weight (packing) 281 g
 
Series Schriftenreihe des European Center for Financial Services
Schriftenreihe des European Center for Financial Services
 

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