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Faszination von Nähe und Spontaneität: Mapplethorpes frühe Polaroids
Polaroid-Bilder, dieses "großartige Spielzeug", wie Andy Warhol sie mal nannte, sind ein Schlüssel für das Verständnis von Robert Mapplethorpes brillantem fotografischen Werk. Anders als die späteren, perfekt inszenierten Arrangements zeugen die Polaroids als kleine intime Objekte von seinem wachen, spontanen Blick für die Schönheit alltäglicher Dinge und geben einen Einblick in seine kreative Entwicklung als Fotokünstler.
Das Buch folgt Mapplethorpes Faszination für das Medium in den Jahren von 1971 bis 1975 und zeigt ausgewählte Bilder aus den Archiven der Mapplethorpe Foundation und privaten Sammlungen. Ergänzt werden die Polaroids um Studien, Stillleben und Porträts.
About the author
Syliva Wolf ist Kunsthistorikerin und Kuratorin am Whitney Museum of American Art in New York und am Art Institute of Chicago.
Robert Mapplethorpe, geboren 1946, wurde ab Anfang der 1980er-Jahre von einem größeren Publikum wahrgenommen, zunächst vor allem in New York. Viele Persönlichkeiten ließen sich von ihm porträtieren, unter anderem Andy Warhol, Deborah Harry, Richard Gere, Peter Gabriel, Grace Jones, Paloma Picasso und Patti Smith. Es war geradezu in, sich von Mapplethorpe fotografieren zu lassen. Mapplethorpes Arbeiten wurden in den USA häufig in öffentlich finanzierten Ausstellungen gezeigt.
Summary
Faszination von Nähe und Spontaneität: Mapplethorpes frühe Polaroids
Polaroid-Bilder, dieses „großartige Spielzeug“, wie Andy Warhol sie mal nannte, sind ein Schlüssel für das Verständnis von Robert Mapplethorpes brillantem fotografischen Werk. Anders als die späteren, perfekt inszenierten Arrangements zeugen die Polaroids als kleine intime Objekte von seinem wachen, spontanen Blick für die Schönheit alltäglicher Dinge und geben einen Einblick in seine kreative Entwicklung als Fotokünstler.
Das Buch folgt Mapplethorpes Faszination für das Medium in den Jahren von 1971 bis 1975 und zeigt ausgewählte Bilder aus den Archiven der Mapplethorpe Foundation und privaten Sammlungen. Ergänzt werden die Polaroids um Studien, Stillleben und Porträts.