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TRESCHER Reiseführer Syrien (2011)
Zwischen Damaskus, Palmyra, Aleppo und Euphrat

German · Paperback / Softback

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ACHTUNG - AUFLAGE VON 2011!
Dieser Reiseführer ist 2011 erschienen und beschreibt demzufolge Syrien vor dem Bürgerkrieg. Vieles im Land ist zerstört und touristische Reisen sind mit großen Schwierigkeiten verbunden. Aber weil es kaum deutschsprachige landeskundliche Literatur über Syrien gibt, ist dieses Buch nach wie vor geeignet, um sich über Geschichte, Kultur und wichtige archäologische Stätten (auch die inzwischen ganz oder teilweise zerstörten) zu informieren.
... Reiseführer zu weiteren Ländern im Nahen Osten finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.

About the author

Katja Brinkmann (1969-2017) studierte bis 1998 Arabistik und Germanistik. Sie war auf den ostarabischen Raum spezialisiert und in verschiedenen Berufsfeldern vor Ort tätig.

Einen Nachruf können Sie hier lesen:
magazin.zenith.me/de/gesellschaft/zum-tod-von-katja-brinkmann

Summary

ACHTUNG – AUFLAGE VON 2011!
Dieser Reiseführer ist 2011 erschienen und beschreibt demzufolge Syrien vor dem Bürgerkrieg. Vieles im Land ist zerstört und touristische Reisen sind mit großen Schwierigkeiten verbunden. Aber weil es kaum deutschsprachige landeskundliche Literatur über Syrien gibt, ist dieses Buch nach wie vor geeignet, um sich über Geschichte, Kultur und wichtige archäologische Stätten (auch die inzwischen ganz oder teilweise zerstörten) zu informieren.


… Reiseführer zu weiteren Ländern im Nahen Osten finden Sie auf der Website des Trescher Verlags.

Foreword

VORWORT

In Syrien zu reisen bedeutet, Augen und Ohren für Geschichte offenzuhalten. Syrien ist ein Land für Entdecker und Neugierige, die damit leben können, auch einmal nichts zu verstehen, für Menschen, die Fremdes als Neues begreifen, Aufgeschlossenheit und Geduld mitbringen und als wichtigstes: Zeit. In diesem Land schrumpft der Reisende auf sein menschliches Maß, denn Syrien führt ihn an die Wurzeln der Menschheitsgeschichte, an die Anfänge und an die Frühzeit, es ist ein Land mit einer 8000-jährigen Zivilisationsgeschichte, ein Kulturland im eigentlichen Sinne mit einer historia, bei der andere vor Neid erblassen.
Die unüberschaubare Fülle dieses Landes stellt eine Herausforderung an den Reisenden dar. Man könnte Syrien bereisen, ohne beispielsweise eines der archäologischen Museen zu besuchen. Damit wird man es der syrischen Bevölkerung nachgetan haben, denn kaum ein Syrer war jemals in einem dieser Museen. Aber sollte man das wirklich tun? Syrien eröffnet dem geneigten Interessierten zahlreiche neue Perspektiven und gibt Antworten auf grundlegende Fragen der Menschheitsgeschichte, auch wenn der Weg dahin oft nicht einfach oder gar gradlinig ist. Dies hängt weniger mit Syrien, seinen Menschen oder seiner Kultur als mit unseren eher dürftigen Vorkenntnissen über dieses Land zusammen. Syrien stellt wohl die ganz große Unbekannte unter den Mittelmeeranrainern dar, eine Tatsache, die dem Besucher umso unverständlicher erscheint, je länger und öfter er sich im Land aufhält. Denn die syrische Lebenswelt ist nicht nur eine genauere Erkundung wert, sie kann, begriffen als eine Brücke nach Arabien und begriffen als Beispiel für den Umgang mit gesellschaftlicher Vielfalt, dem Besucher helfen, Aufschluss über das eine oder andere eigene gesellschaftliche Problem zu erhalten. Zum Beispiel ist das Land ein lohnenswertes Beobachtungsfeld für das Nebeneinander von zahlreichen religiösen und ethnischen Parallelgesellschaften, für den Umgang mit dauerhafter Ein- und Auswanderung und den Umgang mit religiösem politischem Radikalismus.
Syrien ist also ein Land, von dem der Reisende lernen kann. Syrien ist auch ein Land, dass es so nach Ende des Ersten Weltkrieges nicht geben sollte, ein Staat, der in der großen arabischen Nation aufgehen sollte, ein Staat, in dem zwei Generationen von der hiesigen Variante des Sozialismus geprägt wurden, jüngst viel gescholten für seine politischen Allianzen. Und doch: Syrien ist als Land nicht erst seit seiner Unabhängigkeit 1946 bemerkenswert stabil – vielleicht gerade wegen seiner inneren Fragmentierung. Die inneren Differenzen führen zu einer ganz speziellen syrischen Variante des ›Teile und herrsche‹ mit zahlreichen positiven wie negativen Folgen, von denen manche angesichts verschobener poli-tischer Verhältnisse seit dem 11. September 2001 und der ›Wende‹, die die arabische Welt im Frühjahr 2011 erschütterte, nun in einem anderen Lichte erscheinen mögen als zuvor. Es lohnt sich also, Syrien geruhsam einen interessierten Blick zu widmen. Dazu möchte dieser Reiseführer einladen.

>>> Detaillierte Informationen und eine Voransicht dieses Reiseführers finden Sie auf www.trescher-verlag.de

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