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Endlich
Mein Sterben. Mit e. Vorw. v. Peter Schneider

German · Hardback

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Chronik des eigenen Todes

Nachdem Christopher Hitchens die Diagnose seiner tödlichen Krankheit erhalten hatte, schrieb er, die von Elisabeth Kübler-Ross etablierte Theorie der verschiedenen Stufen des Sterbens träfe auf ihn nicht zu. Anfangs hätte er zwar seinen Zustand geleugnet, dann Zorn und Depression aber übersprungen: "Ich habe den Sensenmann herausgefordert, es mir so richtig zu zeigen und muss nun vor etwas kapitulieren, das so vorhersehbar und banal ist, dass es selbst mich langweilt."

Zeit seines Lebens war Christopher Hitchens ein scharfzüngiger Redner und erbarmungsloser Diskutant in politischen und weltanschaulichen Debatten. Wenn er zur Hochform auflief, waren ihm auch die gewandtesten Gegner nicht mehr gewachsen. Der gebürtige Brite lehrte seine Wahlheimat USA in den drei Jahrzehnten, in denen er dort lebte, das Fürchten, indem er deren Kriegsverbrechen und Bigotterie an den Pranger stellte wie niemand sonst. Während der Lesereise zu seiner Autobiographie Hitch 22 hatte Christopher Hitchens einen Zusammenbruch, der mit unerträglichen Schmerzen in der Brust einherging. Die Ärzte diagnostizierten Speiseröhrenkrebs. Diese Diagnose war, wie er später schrieb, seine "Deportation vom Land der Gesunden über die klar gezogene Grenze, die das Gelände der Krankheit davon trennt". Was als ein Schreiben über die Krankheit beginnt, wird zu Hitchens letztem Buch, ein Text über das Leiden und Sterben, über den eigenen Tod.

About the author

Christopher Hitchens, geboren 1949 im englischen Portsmouth, war als Buchautor und Auslandskorrespondent, Essayist, Literaturkritiker und Dozent tätig. Er schrieb regelmäßig u.a. für die New York Times, Slate, Vanity Fair und das Wall Street Journal. Christopher Hitchens verstarb 2011.

Joachim Kalka, geb. 1948, lebt als Kritiker und Übersetzer in Stuttgart. Die Darmstädter Akademie verlieh ihm für sein Übersetzungswerk 1996 den Johann-Heinrich-Voß-Preis und wählte ihn zum Mitglied.

Summary

Chronik des eigenen Todes

Nachdem Christopher Hitchens die Diagnose seiner tödlichen Krankheit erhalten hatte, schrieb er, die von Elisabeth Kübler-Ross etablierte Theorie der verschiedenen Stufen des Sterbens träfe auf ihn nicht zu. Anfangs hätte er zwar seinen Zustand geleugnet, dann Zorn und Depression aber übersprungen: »Ich habe den Sensenmann herausgefordert, es mir so richtig zu zeigen – und muss nun vor etwas kapitulieren, das so vorhersehbar und banal ist, dass es selbst mich langweilt.«

Zeit seines Lebens war Christopher Hitchens ein scharfzüngiger Redner und erbarmungsloser Diskutant in politischen und weltanschaulichen Debatten. Wenn er zur Hochform auflief, waren ihm auch die gewandtesten Gegner nicht mehr gewachsen. Der gebürtige Brite lehrte seine Wahlheimat USA in den drei Jahrzehnten, in denen er dort lebte, das Fürchten, indem er deren Kriegsverbrechen und Bigotterie an den Pranger stellte wie niemand sonst. Während der Lesereise zu seiner Autobiographie Hitch 22 hatte Christopher Hitchens einen Zusammenbruch, der mit unerträglichen Schmerzen in der Brust einherging. Die Ärzte diagnostizierten Speiseröhrenkrebs. Diese Diagnose war, wie er später schrieb, seine »Deportation vom Land der Gesunden über die klar gezogene Grenze, die das Gelände der Krankheit davon trennt«. Was als ein Schreiben über die Krankheit beginnt, wird zu Hitchens’ letztem Buch, ein Text über das Leiden und Sterben, über den eigenen Tod.

Additional text

»Ein eindrucksvoller Anstoß für die Auseinandersetzung mit Leben und Sterben.«

Report

"Das Ereignis dieses posthum erschienenen Buchs [...] in schillernd-klarer Sprache ist, dass es von Beginn an aufrichtig und anrührend zugeht, aber niemals sentimental." Stuttgarter Zeitung, 12.07.2013

Product details

Authors Christopher Hitchens
Assisted by Peter Schneider (Foreword), Joachim Kalka (Translation)
Publisher Pantheon
 
Content Book
Product form Hardback
Publication date 24.06.2013
Subject Non-fiction book > Politics, society, business
 
EAN 9783570552186
ISBN 978-3-570-55218-6
Pages 128
Dimensions (packing) 13 x 20.5 x 1.7 cm
Weight (packing) 234 g
Original title Mortality
 
Subjects Sterben; Berichte
 

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