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Was lässt sich unter konzeptuellen Schreibpraktiken verstehen? Wie unterscheiden sie sich von der Konzeptkunst? Was sind die maßgeblichen formalen und ästhetischen Strategien? Wie lassen sich hybride oder unsaubere konzeptuelle Ansätze einordnen? Welche Verbindungslinien gibt es zwischen der Appropriation und dem konzeptuellen Schreiben? Auf welche Weise ist das konzeptuelle Schreiben an eine neue Art der Rezeption gekoppelt, eine "Denkweise", die das Konzept dem Text vorzieht? Wie hängt das konzeptuelle Schreiben mit den neuen Technologien und der zeitgenössichen Informationskultur zusammen? Der vorliegende Band versucht mit einer Zusammenstellung von Anmerkungen, Aphorismen, Zitaten und Infragestellungen Antworten auf diese Fragen zu geben. Er entstand aus einer losen Korrespondenz zwischen Robert Fitterman und Vanessa Place, je geteilten Lese- und Forschungsinteressen. Das Buch stellt keinesfalls einen fertigen Bericht dar, sondern vielmehr eine erste Annäherung, eine bewußt unabgeschlossene Sammlung von Reflexionen, die zu einer weiteren Präzisierung des Themas einladen soll.
About the author
Robert Fitterman, geb. 1959, ist Autor. Er lehrt Poetik an der New York University und am Bard College, NY.
Vanessa Place, geb. 1968, iat Autorin und Juristin und Ko-Direktorin bei Les Figues Press. Sie lebt in Los Angeles.
Swantje Lichtenstein wurde 1970 in Tübingen geboren, studierte Germanistik, Philosophie und Soziologie und wurde an der Universität zu Köln mit einer Arbeit über neuere Lyrik promoviert. Sie arbeitete als Lektorin, Radio-Produzentin und seit 2007 als Professorin für Literatur an der FH Düsseldorf. Sie erhielt Preise, Auszeichnungen und Stipendien.