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Die Geschichte einer deutschen Marine von ihrer Gründung bis zur Auflösung beinahe lückenlos in Bild und Text zu dokumentieren, ist nur wenigen Autoren gelungen. Dieter Flohr und Peter Seemann aus Rostock haben dieses Kunststück geschafft. Sie erzählen mit annähernd 1000 aktionsgeladenen Fotos, knappen Basistexten und Bildunterschriften die Entwicklung und den Einsatz der Koalitionsflotte und die Abwicklung der DDR-Marine. Über die Stationen "Seepolizei", "Volkspolizei-See", "Seestreitkräfte" und "Volksmarine" existierte diese aus dem Nichts entstandene Flotte vier Jahrzehnte. Dennoch hat sich die kleine Teilstreitkraft der NVA in diesen Jahren zu einer international be- und geachteten Marine entwickelt. Großen Anteil daran hatten fast 250 000 seefahrtsbegeisterte Männer und auch zahlreiche Frauen, die sich für das Funktionieren des nicht unkomplizierten Organismus einer auf See und an Land operierenden Streitmacht einsetzten. Das Besondere dieser von den Autoren Flohr und Seemann konzipierten Zeitreise sind die Abbilder jener Menschen, die über Jahrzehnte die Geschicke der Volksmarine lenkten. Viele von den damaligen Machern, die heute auf alle deutschen Bundesländer verteilt sind, werden sich in diesem atmosphärischen Kaleidoskop jüngster Marine-Geschichte wiederfinden können. Das großzügig ausgestattete Buch Die Volksmarine - Menschen Meer Matrosen kommt so dem großen Bedürfnis nach, Vergangenheit aufleben zu lassen.
Info autore
Dieter Flohr, geb. 1937 in Göttingen, trat nach seinem Abitur 1959 in die Marine ein. Nach einem Jahr als Schiffsingenieur in der Produktion übernahm er das Kommando der Volksmarine. Seit 1962 ist er außerdem als Bild- und Textjournalist sowie Presseoffizier tätig. Das Fernstudium an der Universität Leipzig hat er 1973 erfolgreich als Diplom-Journalist abgeschlossen und macht sich seitdem durch seine Mitarbeit an Drehbüchern, Reportagen, Bildbänden als freier Schifffahrtsjournalist sowie als Mitherausgeber des Marinekalenders der DDR einen Namen.