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Das Werk widmet sich der Frage, ob und welche medizinprodukterechtliche Normen seit Inkrafttreten der MDR und IVDR als Schutzgesetze im Sinne des
823 Abs. 2 BGB einzuordnen sind, in einer detaillierten Analyse relevanter Normen. Zudem werden medizinprodukterechtliche Grundlagen und andere Haftungstatbestände erläutert, sodass das haftungsrechtliche Gesamtsystem erkennbar wird und zugleich gezeigt, wie das privatrechtliche Haftungssystem legislative Entwicklungen aufgreift.
Sommario
Teil 1: Europäische Neuregelung des Medizinprodukterechts -
1 Entstehungsgeschichte der medizinprodukterechtlichen Gesetze -
2 Medizinprodukte - Definition und Einordnung -
3 In-vitro-Diagnostika - Definition und Einordnung -
4 Nationale und niederrangigere medizinprodukterechtliche Normen -
5 Zur Haftung für Medizinprodukte und In-vitro-Diagnostika - Teil 2: Die Voraussetzungen für die Anwendung des
823 Abs. 2 BGB -
1 Schutzgesetzeigenschaft eines Gesetzes -
2 Weitere Voraussetzungen für Anspruch i.S.d.
823 Abs. 2 BGB - Teil 3: Die Untersuchung der einzelnen Normen -
1 Zu den Normen aus der Medizinprodukteverordnung -
2 Zu den Normen aus der In-vitro-Diagnostika-Verordnung -
3 Zu den Normen aus dem MPDG -
4 Zu den Normen aus der MPBetreibV -
5 Meldepflichten nach der MPAMIV -
6 Zu den Normen aus der MPAV - Teil 4: Ergebnis
Info autore
Carmen Röhrl studierte Rechtswissenschaften an der LMU München mit Schwerpunkt Medizinrecht, der sie auch zu ihrer Promotion führte. Nach dem Studium, das durch ein Auslandssemester in Québec abgerundet wurde, ist sie im Bayerischen Staatsministerium für Digitales tätig.