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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Family Portfolio Entrepreneurship. Hierbei befasst sie sich neben den Begriffsabgrenzungen und Definitionen anhand der Theorie der Unternehmung vor allem mit den Motiven für eine Mehrfachgründung. Auch die Faktoren der Unternehmensumwelt wie humane, soziale und monetäre Ressourcen sowie das Ergreifen von Opportunities werden erarbeitet. Des Weiteren wird anhand der Humankapitaltheorie auf den Lernprozess, dessen Voraussetzungen und Einflussfaktoren eingegangen. Neben der kritischen Betrachtung des Lernprozesses wird auch analysiert, auf welche Arten ein Managementteam den Family Portfolio Entrepreneur unterstützen kann, damit er sich auf das Wesentliche konzentrieren kann.
Der zweite Teil der Arbeit umfasst eine qualitative empirische Studie, die mit oberösterreichischen Familienunternehmen durchgeführt wird, welche am Markt als Portfolio Entrepreneure agieren. Das Ziel ist, die Ergebnisse aus dem ersten Teil mit den gewonnenen Erkenntnissen aus der empirischen Arbeit zu vergleichen um so Übereinstimmungen als auch Abweichungen feststellen zu können. Dadurch soll versucht werden, die Praxis anhand der individuellen, subjektiven Sicht der Interviewpersonen darzustellen um so die Gründe für deren Verhalten nachvollziehen zu können.