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Warten auf Susy
Mein afrikanisches Leben

Allemand · Livre de poche

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Description

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ALS CRISTINA KARRER vor 25 Jahren auf einem Containerschiff nach Südafrika auszieht, gesteht ihr Mann, er könne sie nie lieben. Mit einem Schlag zerplatzt der Traum von einem gemeinsamen Neuanfang in Johannesburg. Sie bleibt dennoch - trotz heftiger Schicksalsschläge, erlebter Überfälle, Drogensucht, falscher Männerwahl und Familiendramen aus den Townships, die sie beinahe in den Ruin treiben. Und dann ist da noch Susy, die Haushälterin, auf die sie immer warten muss. Die sie wütend macht und die sie dennoch von ganzem Herzen liebt. So wie Südafrika. Ein sehr persönliches, emotionales Buch über das Warten, über Resilienz und die tiefe Liebe zu einem Land, das einen in den Wahnsinn treiben und gleichzeitig sehr glücklich machen kann.

  • Die packende Lebensgeschichte einer renommierten Afrika-Korrespondentin
  • Das echte Afrika jenseits aller verklärenden Klischees
  • Ein Lehrstück in Sachen Resilienz

A propos de l'auteur

Cristina Karrer, Jahrgang 1961, lebte statt in der sicheren Schweiz meist im gefährlichen Ausland. Nach dem Studium der Geografie schrieb sie Reportagen aus dem ehemaligen Ostblock, lebte einige Jahre im Irak, bis sie 2000 nach Südafrika ausgewandert ist. Seither ist sie freie Afrika-Korrespondentin und Dokumentarfilmerin. 1991 erhielt sie den Züricher Journalistenpreis. Zwei ihrer Filme sind preisgekrönt. Sie hat mehrere Bücher geschrieben, das letzte über sich und ihre an Alzheimer erkrankte Mutter.

Résumé

ALS CRISTINA KARRER
vor 25 Jahren auf einem Containerschiff nach Südafrika auszieht, gesteht ihr Mann, er könne sie nie lieben. Mit einem Schlag zerplatzt der Traum von einem gemeinsamen Neuanfang in Johannesburg. Sie bleibt dennoch – trotz heftiger Schicksalsschläge, erlebter Überfälle, Drogensucht, falscher Männerwahl und Familiendramen aus den Townships, die sie beinahe in den Ruin treiben. Und dann ist da noch Susy, die Haushälterin, auf die sie immer warten muss. Die sie wütend macht und die sie dennoch von ganzem Herzen liebt. So wie Südafrika. Ein sehr persönliches, emotionales Buch über das Warten, über Resilienz und
die tiefe Liebe zu einem Land, das einen in den Wahnsinn treiben und gleichzeitig sehr glücklich machen kann.


  • Die
    packende Lebensgeschichte
    einer renommierten Afrika-Korrespondentin

  • Das
    echte Afrika
    jenseits aller verklärenden Klischees

  • Ein Lehrstück in Sachen
    Resilienz

Détails du produit

Auteurs Cristina Karrer
Edition DuMont Reiseverlag
 
Contenu Livre
Forme du produit Livre de poche
Date de parution 01.10.2025
Catégorie Voyage > Récits de voyage
 
EAN 9783616035161
ISBN 978-3-616-03516-1
Nombre de pages 280
Illustrations 4 Abb.
Dimensions (emballage) 13,5 x 2 x 21,2 cm
Poids (emballage) 412 g
 
Thème DuMont Welt - Menschen - Reisen
Catégories starke Frau
Resilienz
Lebensgeschichte
Südafrika
Apartheit
 

Commentaires des clients

  • Fesselndes Buch über ein Leben in Afrika

    Écrit le 08. novembre 2025 par Bücherfreundin.

    Die Schweizer Fernsehjournalistin und Autorin Cristina Karrer ist seit 2001 als Afrikakorrespondentin für das Schweizer Fernsehen und als freie Dokumentarfilmerin tätig. Über ihre ereignisreichen Jahre in Südafrika hat sie mit "Warten auf Susy" ein spannendes und interessantes Buch geschrieben.

    Die Ich-Erzählerin Cristina hört zum ersten Mal von der titelgebenden Susy, als ihr Gärtner Nelson von seiner Freundin erzählt. Er wartet sehnsüchtig auf die junge Frau und möchte sie heiraten. Wir schreiben das Jahr 2001, und es wird noch Jahre bzw. bis zur Seite 171 des Buches dauern, bis Susy tatsächlich in Erscheinung tritt.
    Seinerzeit ist Cristina mit dem Kameramann Emmanuel verheiratet, einem Afrikakenner. Die Ehe ist nicht glücklich, ihr Mann ist Alkoholiker und liebt sie nicht, sie sei nicht sein Typ. Er betrügt Cristina, und er ist gewalttätig. Das Paar wird 2004 geschieden. Auch die neue Beziehung mit dem 15 Jahre jüngeren Amos steht unter keinem guten Stern. Amos trinkt zu viel Alkohol, und Cristina greift zu Kokain. Eines Tages wird sie beim Kauf der Drogen erwischt und inhaftiert ....

    Das Buch ist in sehr schöner Sprache geschrieben, es ist spannend und liest sich sehr flüssig. Die Autorin nimmt den Leser mit nach Südafrika, dem Land, das sie so sehr liebt. Mit großer Offenheit erzählt sie aus ihrem Leben, von ihren Beziehungen und Freundschaften. Ihre Kindheit war ein einziges Trauma, sie wurde herumgeschoben zwischen Pflegeeltern und kam schließlich in ein Kinderheim. Sie erinnert sich daran, dass sie immer auf ihre Eltern und deren Liebe gewartet hat. Auch ihre körperlichen Einschränkungen und Unfälle nach einem erlittenen Hirnschlag sind Thema des Buches.

    Cristina hat ein großes Herz und ein Helfersyndrom, sie hilft, wo sie kann und unterstützt nicht nur Freunde und Bekannte, sondern auch oft deren Verwandte, solange ihre finanziellen Möglichkeiten es zulassen. Sie und Amos nehmen sogar dessen vierjährigen Neffen Siya auf, weil seine Eltern es sich nicht leisten können, ihn in einem Kinderhort unterzubringen. Als Susy als Haushälterin in ihr Haus kommt, nimmt Cristina auch sie und ihre Tochter Susy mit offenen Armen auf.

    Ich habe Cristina Karrers Geschichte über ihr Leben in Südafrika sehr gern gelesen, sie hat mich gefesselt und berührt. In dem Buch geht es neben den wichtigen Themen Apartheid, dem Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Andersartigkeit auch um Alkohol- und Drogensucht sowie um die Folgen außer Acht gelassener persönlicher Abgrenzung. Es war erschütternd zu lesen, dass es in Südafrika infolge der extremen Armut so viele HIV-Infizierte gibt. Wegen ihrer physischen Probleme und unglücklichen Partnerwahl hat Cristina mir oft leidgetan, und ich war schockiert über die Gewalttaten, die in Südafrika leider keine Seltenheit sind.

    Gut gefallen haben mir auch die Passagen über Cristinas berufliche Tätigkeit. Besonders spannend fand ich ihre Beschreibung über die Dokumentation "Hidden Heart" bezüglich der weltweit ersten Herztransplantation durch Prof. Christiaan Barnard im Jahr 1967, für die sie 2008 mit dem Züricher Filmpreis ausgezeichnet wurde. Auch ihren Bericht zum Tod des großen Nelson Mandela im Dezember 2013 fand ich sehr interessant.

    Absolute Leseempfehlung für dieses großartige und lesenswerte Buch!

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