Description
Détails du produit
| Auteurs | Christine Pernlochner-Kügler |
| Collaboration | Valerie Tiefenbacher (Illustrations) |
| Edition | Carlsen |
| Contenu | Livre |
| Forme du produit | Livre Relié |
| Date de parution | 29.09.2025 |
| Catégorie |
Livres pour enfants et adolescents |
| EAN | 9783551254887 |
| ISBN | 978-3-551-25488-7 |
| Nombre de pages | 96 |
| Recommandation d'âge | 8 à 12 ans |
| Dimensions (emballage) | 17,6 x 1,6 x 24,6 cm |
| Poids (emballage) | 470 g |
| Catégories |
trauer kinder |
Commentaires des clients
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Coole Umsetzung
Nichts ist so sicher wie das Ende. So schön das Leben ist, gehört der Tod auch dazu.
Christine Pernlochner-Kügler und Valerie Tiefenbacher haben mit dem Club der kalten Hände einen Eisbrecher zu dem oft ausgeklammerten und ignorierten Thema Sterben geschaffen. An einigen Stellen mag es "drüber" wirken oder Manchem den Respekt vermissen, aber genau darum geht es. Kinder werden ebenso von Tod und Trauer überfallen wie wir Erwachsenen. Das zeigen die eindrücklichen Beispiele wie Krankheit, Unfall oder Kindersterblichkeit.
Neben etwas Quatsch sammelt das Werk auch interessante Fakten zur Arbeit eines Bestatters oder die unterschiedlichen Sichtweisen der Religionen auf das Leben nach dem Tod.
Ich bin überzeugt, dass das Buch zum einen die kindliche Neugier auf ein schwieriges Thema stillen kann, sowie Trost spenden. Die bunten Illustrationen lockern mit humorvollen Details zusätzlich auf. -
Bildet Banden - auch beim Trauern
Wie cool - oder besser eiskalt – ist das denn? Kindliche Fragen zum Thema Tod und Bestattung werden nicht in trockenen, übervorsichtigen Sachtexten, sondern in Form einer spannenden, fabelhaft illustrierten Kindergeschichte mit Bestattertochter Lizzy und ihren Freund:innen vom Club der kalten Hände spielerisch entdeckt.
Die erste Hälfte des Buches nimmt die witzig und ausdrucksstark bebilderte Erzählhandlung mit fünf Fallbeispielen ein (altersschwache Oma, kranker muslimischer Onkel, verstorbenes Baby, tödlich verunfallter Familienvater, kranker großer Bruder). Die Club- bzw. Bandenmitglieder schleichen sich in die jeweiligen Abschiedszeremonien, Bestattungen und Trauerfeiern, stellen in ihrer kindlichen Neugier und Angstfreiheit die wirklich wichtigen Fragen und denken sich individuelle Trauer- und Abschiedsrituale aus.
In der zweiten Buchhälfte dürfen wir einen Blick ins bunt gestaltete Bandenbuch werfen, wo spannendes Insiderwissen wie der Wochenplan eines Bestattungsunternehmens, die Kleiderordnung bei der Beisetzung, Tipps von Trauerprofis und einiges mehr zu finden sind. Man merkt, dass die Autorin selbst vom Fach ist.
Meine Leseratte, die kein großer Fan von klassischen Sachbüchern ist, hat das Buch in einem Rutsch und begeistert gelesen und wäre nur zu gerne Bandenmitglied im „Club der kalten Hände“. -
Spezielles Thema Tod
Das Buch der Club der kalten Hände ist natürlich ein spezielles Kinderbuch, da es das sensible Thema Tod behandelt. Und das ist auch grundsätzlich schonmal ganz gut, denn zu diesem Thema besteht oft eine Hemmschwelle darüber zu reden und mit Kindern vielleicht erst recht, da man sie vermutlich vor traurigen Themen abschotten will. Aber wenn man dann damit konfrontiert wird ist es umso schwerer damit umzugehen. Deshalb finde ich es gut, dass hier Fragen zum Tod und tote Menschen beantwortet werden ohne in eine religiöse Richtung zu tendieren. Und wie sich Trauer vielleicht anfühlt oder wie man besser damit umgehen kann. Was bei jedem ja auch unterschiedlich ist. Deshalb hat mir der zweite Teil des Buches besser gefallen, wo diese Fragen beantwortet werden. Im ersten Teil kommen mir etwas zu viele Todesfälle vor, sogar Babys und Kinder. Da hätten vielleicht zwei Beispiele genügt. Und ich fand den Zeichenstil nicht sehr schön. Besonders die Toten mit der grauen Hautfarbe fand ich fast ein bisschen gruselig für Kinder.
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