CHF 31,90

To Cage a Wild Bird
Verlier dein Leben. Oder dein Herz | Enemies-to-Lovers Romantasy trifft Dystopie. Limitierte Erstauflage mit Farbschnitt

Allemand · Livre Relié

Expédition généralement dans un délai de 1 à 3 jours ouvrés

Description

En savoir plus

+++ Hochwertiges Hardcover mit Schutzumschlag sowie limitiertem Farbschnitt in der Erstauflage +++
Dystopie is back! Die Tribute von Panem trifft auf Powerless in Band 1 der tödlichen Fantasy-Romance über eine knallharte Kopfgeldjägerin.
Das Leben in Dividium beruht auf einer einzigen Regel: Disziplin oder Tod. Denn in Dividium führt nicht nur jedes Verbrechen in das brutale Gefängnis Endlock, sondern reiche Bürger der Oberschicht bekommen außerdem die Gelegenheit, die Gefängnisinsassen zu jagen und zu töten.
Als der Bruder der 23-jährigen Raven verhaftet wird, schleust sie sich selbst als Gefangene in Endlock ein, um ihn zu befreien. Schon bald muss sie alles daransetzen, damit sie und ihr Bruder die brutalen Spiele im Gefängnis überleben. Die einzige Hilfe, die sie dabei erhält, kommt ausgerechnet von dem mysteriösen Wachmann Vale.
Doch kann Raven wirklich dem Mann vertrauen, der für all das steht, was sie an Dividium so verabscheut?
Das heißersehnte Debüt der Booktokerin Brooke Fast enthält folgende Tropes:

  • Enemies to Lovers
  • Forbidden Love
  • Who did this to you?
  • Forced Proximity
  • Slow Burn Romance
  • Found Family
Dystopische Fantasy für alle Fans von Suzanne Collins, Lauren Roberts und Veronica Roths »Divergent - Die Bestimmung«

A propos de l'auteur

Brooke Fast ist von klein auf eine Liebhaberin von Dystopien, Fantasy und Liebesromanen aller Art. Wenn sie nicht gerade neue Welten entwirft, findet man sie mit ihrem Mann und den beiden Hunden in ihrem selbst gebauten kleinen Haus in den Bergen von Maine. Entweder trinkt sie Unmengen von Kaffee und blättert in der neuesten Romantasy-Veröffentlichung, oder sie teilt Buchrezensionen unter ihrem Alter Ego @librarybrookes.
To Cage a Wild Bird ist ihr Debütroman und Band 1 der dystopischen Fantasy-Romance über die Kopfgeldjägerin Raven.
Bettina Ain hat während des Germanistik- und Japanologiestudiums ihre Liebe fürs Übersetzen entdeckt. Als Quereinsteigerin übersetzt sie seit 2010 von Romanen bis Rollenspielregelwerken alles aus dem Englischen ins Deutsche, was sie zwischen die Finger bekommt.


Préface


Dystopie is back! 
Die Tribute von Panem
trifft auf
Powerless
in Band 1 der tödlichen Fantasy-Romance von Brooke Fast

Commentaires des clients

  • Freiheit. Rebellion. Wenn ein Vogel nicht fliegen darf.

    Écrit le 24. février 2026 par wolkenbücherwelt.

    „Ich schätze, wer so närrisch ist, einen wilden Vogel einzusperren, sollte nicht damit rechnen, dass der Vogel im Käfig singt.“

    Bewusst habe ich diesmal zu einer Dystopie gegriffen - und ja: Das Genre darf doch gerne öfter bei mir einziehen.

    Die Grundidee rund um das Leben in Dividium, Raven und das Haftanstalt-Setting hat mich sofort abgeholt. Diese düstere, bedrohliche Atmosphäre gerade von den tödlichen Spielen - die das Gefühl von Überleben um jeden Preis und alle gegen alle hervorruft - hatte definitiv Sogwirkung. Somit war ich schnell in der Geschichte drin und habe das Buch die Tage auch nicht aus der Hand legen können.

    „Alle Verbrechen stören die Ruhe. Und Unruhe führt zu Chaos, Chaos führt zu Krieg.“

    Raven als Kopfgeldjägerin bringt eigentlich fast alles mit, was ich an starken Protagonistinnen bevorzuge ... und doch hätte ich mir ihr toughes, abgeklärtes Auftreten an manchen Stellen noch viel präsenter gewünscht. Ihre überspielte Angst wurde zwar glaubwürdig eingebaut, aber gerade in entscheidenden Momenten hätte ich mir mehr Konsequenz oder Schärfe gewünscht.

    Denn was mir insgesamt etwas gefehlt hat, war Tiefe. Die Welt, das System, die verschiedenen Gesellschaftsschichten, die Dynamiken - da steckt so viel Potenzial drin, dass ich mir wirklich 200 Seiten mehr gewünscht hätte, damit alles wirklich Raum bekommt. Ich wollte so viel mehr wissen, viel mehr Einblick, viel mehr verstehen.
    Gerade das dystopische Setting hätte für mich noch stärker ausgearbeitet werden dürfen, auch wenn wir bisher „fast nur“ das Gefängnis erlebt haben. Für komplette Genre-Neulinge ist das aber sicher ein guter Einstieg - wer allerdings schon viele Dystopien gelesen hat, könnte hier an der einen oder anderen Stelle merken, dass es nicht ganz so tief geht und manches doch etwas vorhersehbar bleibt. Aber da es bisher Band 1 war, hoffe ich sehr, dass Brooke Fast in den weiteren Bänden mehr von der Welt offenbart und tiefere Einblicke gewährt!

    Jedenfalls war der Romance-Anteil für mich etwas dominanter als erwartet. Ich hätte mir hier tatsächlich weniger „sofort“ und mehr Slow Burn gewünscht - gerade im ersten Band und in einem so gefährlichen Setting, in denen unsere Charaktere überleben müssen. Also weniger Fokus auf Romantik, mehr auf Überleben, Intrigen, Planung, andere Häftlinge und die Rebellion hätte für mich die Spannung noch intensiver gemacht.

    Und trotzdem: Ich hatte wirklich gute Lesestunden mit dem Auftakt. Ich habe mich absolut nicht gelangweilt - vielleicht ab und an die Stirn gerunzelt und wollte eingreifen, unsere Protagonistin doch gerne mal leicht schütteln - aber ich musste weiterlesen!

    Das Ende öffnet für mich nun viele Richtungen und birgt (hoffentlich) einiges an dramatischem Potenzial für den zweiten Band.

    Für zwischendurch und als Einstieg ins Genre würde ich das Buch definitiv empfehlen. Wer jedoch eine sehr komplexe, politisch tiefgehende Dystopie erwartet, sollte die Erwartungen etwas anpassen - oder auf die weitere Entwicklung der Reihe warten.

    Gute 3,5 von 5 Sternen - mit leichter Tendenz zur 4 - gibt es von mir.
    Und Band zwei steht trotzdem schon auf meiner Wunschliste - ich hoffe sehr, dass das Warten darauf nicht allzu lange dauert!

  • Spannend zu lesende Dystopie, dennoch fehlte mir stellenweise der Tiefgang

    Écrit le 23. janvier 2026 par hapedah.

    Fünfzig Jahre nach dem Ende eines nuklearen Krieges existieren auf dem amerikanischen Kontinent nur noch fünf bewohnbare Städte, von denen jede autonom regiert wird. Dividium ist in drei Sektoren aufgeteilt, der Wohnort ist vom jeweiligen Rang der Menschen abhängig. Die Kopfgeldjägerin Raven Thorne lebt mit ihrem Bruder Jed im unteren Sektor, wo der Alltag von Hunger und Armut geprägt ist, dennoch weigert sie sich standhaft, der Rebellenorganisation beizutreten, die für ein besseres Leben der Bevölkerung kämpft.

    Als Jed allerdings eines Tages festgenommen wird, verbündet sich Raven mit den Rebellen und folgt ihrem Bruder in das gnadenlose Gefängnis Endlock, das früher oder später für jeden Inhaftierten den Tod bedeutet. Hier soll sie einer Insassin zur Flucht verhelfen, dafür erhalten auch Raven und Jed die Chance auf ein Leben in Freiheit, weit entfernt von den strengen Regeln Dividiums. Zunächst müssen sie allerdings erst einmal die mörderischen Jagden überleben, die in Endlock an der Tagesordnung sind, unerwartete Hilfe erhält Raven von dem Wachmann Vale, dessen Verhalten ihr immer wieder Rätsel auf gibt.

    "To Cage a Wild Bird" von Brooke Fast ist ein dystopischer Roman, der mich zwar schnell in seinen Bann gezogen und bis zum Ende gefesselt hat, dennoch komme ich nicht umhin, den einen oder anderen Kritikpunkt anzumerken. Raven war mir schnell sympathisch, durch die Verhaftung ihrer Eltern und deren Tod in Endlock war sie bereits im jugendlichen Alter auf sich allein gestellt und hatte außer der Kopfgeldjagd keine Möglichkeit, sich und ihren jüngeren Bruder durch zu bringen. Dabei war ihr wohl bewusst, was die Gefangenschaft für die Gejagten bedeutet, sie wählte ihre Ziele nach dem eigenen moralischen Kompass aus - wodurch sie mir nicht willkürlich gnadenlos, sondern überlegt und durchaus auch liebenswert erschien. Sie selbst und auch alle anderen Figuren habe ich authentisch und lebensecht empfunden.

    Der Schreibstil hat mich bis zur letzten Seite mit gerissen, ich war tief in der Handlung versunken, dennoch hält sich meine Begeisterung rückblickend in Grenzen. Denn insgesamt hat sich die Geschichte für mich wie eine oberflächliche Mischung aus Elementen bekannter Dystopien wie "Divergent - Die Bestimmung" und "Die Tribute von Panem" angefühlt, nett zu lesen aber ohne wirklichen etwas Neues mit zu bringen. Dabei ist mir schon klar, dass nicht jeder Schriftsteller das Rad ganz neu erfinden kann, aber dieser Debütroman schien mir, als wäre die Handlung einer Fan-Fiction der genannten Bücher bzw. deren Verfilmungen entsprungen, ohne viel eigenen Ideenreichtum der Autorin und ohne emotionale Ausgewogenheit.

    Ganz besonders hat mich Vales Verhalten irritiert, nicht dass ich ihn nicht gemocht hätte, aber ich konnte mir nicht erklären, wie und weshalb er so plötzlich so intensive Gefühle für Raven entwickelte, nachdem er sie nur ein einziges Mal kurz getroffen hatte. So kann ich zwar von einem unterhaltsamen Leseerlebnis sprechen, wahrscheinlich bin ich trotz aller Kritik auch neugierig genug auf die Fortsetzung, uneingeschränkt empfehlen möchte ich den Roman allerdings nicht.

    Fazit: Die dystopische Geschichte hat mich durchweg gefesselt, wirkte schlussendlich allerdings wie eine nette, etwas klischeehafte Mischung bekannter Romane / Verfilmungen. Die emotionale Entwicklung war für mich nicht immer nachvollziehbar, ich habe mich dennoch recht gut unterhalten gefühlt.

  • Unterhaltsam, spannend, aber kaum originell

    Écrit le 07. janvier 2026 par Lilli33.



    „To Cage a Wild Bird“ ist der Debütroman der jungen Autorin Brooke Fast. Dafür ist das Buch ganz gut gelungen. Allerdings besteht auch noch etwas Verbesserungspotenzial.

    Am Schreibstil gibt es wenig auszusetzen. Die Story erscheint lebendig und dynamisch und lässt sich flüssig lesen. Im Großen und Ganzen fand ich das Buch recht spannend und unterhaltsam. Es ist aber nichts für zartbesaitete Gemüter, da ziemlich abartige, gewaltlastige Szenen vorkommen. Dabei hat sich mir nicht wirklich erschlossen, wo diese Gewalt herkommt. Sie ist bei einer breiten Bevölkerungsschicht einfach so da aus Lust an Gewalt.

    Die Handlung ist ziemlich geradlinig. Kaum stellen sich der Protagonistin Raven Hindernisse in den Weg, sind sie auch schon beiseite geräumt und sie kann ihren Weg weitergehen. Selbst wenn Raven an irgendwelchen Personen zweifelt, ist für die Lesenden doch klar, auf welcher Seite diese stehen. Große Überraschungen gibt es daher nicht, nur ein paar kleine.

    Der Kern der Handlung erinnert stark an „Die Tribute von Panem“ und zum Teil auch an andere dystopische Reihen. Da mir die Tribute aber super gefallen haben, fand ich das hier nicht so schlimm. ;-)

    „To Cage a Wild Bird“ ist der Auftakt der Divided Fates-Reihe. Das Ende empfinde ich trotz Cliffhanger als so abgeschlossen, dass man es einfach stehenlassen könnte, lässt mich aber auch gespannt auf Band 2 warten.

    Da der positive Eindruck bei mir überwiegt, gebe ich wohlwollende 4 Sterne.

  • Spannender Auftakt einer Geschichte mit viel Potential

    Écrit le 30. décembre 2025 par Chiralu.

    Die Grundidee bei diesem Buch ist an sich nicht unbedingt neu: Die Bevölkerung wird in drei Gruppen eingeteilt, die Armen werden unterdrückt und es gibt "Spiele" um Leben und Tod, die unter anderem zur Unterhaltung der Reichen dienen.

    Allerdings haben wir bei diesem Buch dieses Mal ein Gefängnis-Setting, denn die kriminell gewordenen Menschen landen in der Haftanstalt Endlock und können dann von der Oberschicht für ein "Spiel" gekauft werden, wo sie von eben jenen gejagt und getötet werden können.

    Und genau in diesem Gefängnis landet der Bruder der Hauptprotagonistin Raven, die daraufhin in das Gefängnis eindringen, ihren Bruder finden und gemeinsam mit ihm fliehen will. Etwas, was zuvor noch nie ein Insasse geschafft hat.

    Genau diese Idee fand ich super spannend und interessant. Hinzu kommt, dass Raven als Kopfgeldjägerin eine sehr starke, unabhängige und selbstständige Protagonistin ist - sowas liebe ich!

    Brooke Fast hat mich mit ihrem Schreibstil wirklich schnell in ihren Bann gezogen - flüssig, spannend und mit hohem Tempo. Sie hat in diesem Buch eine interessante Welt geschaffen, für spannungsreiche sowie bewegende Momente gesorgt und liebenswerte Charaktere entwickelt, was auch die Nebencharaktere betrifft.

    Als ich auf der letzten Seite ankam, war ich etwas traurig, dass es schon vorbei ist. Und hier kommen wir zu meinem Kritikpunkt: Das Buch hat nur 448 Seiten, weshalb man es recht schnell durchgelesen hat. Dieser Seitenumfang kommt bei einem Debütroman nicht selten vor und wird vom Verlag so vorgegeben, aber dementsprechend ist der Umfang zur Ausarbeitung der Geschichte natürlich einfach begrenzt.

    Das ist wirklich schade, denn das Buch hat meiner Meinung nach nicht sein komplettes Potenzial ausgeschöpft. Ich hätte mir noch etwas mehr Tiefe bei den Charakteren gewünscht und vor allem einen langsameren, etwas nachvollziehbareren Beziehungsaufbau zwischen Raven und dem Wachmann Vale. Das war für mich zu "holter di polter" und die Spice Szenen, von denen es einige gab, waren deshalb nicht unbedingt überzeugend. Ich würde sogar so weit gehen, dass sie meiner Meinung nach sogar zum Teil etwas überflüssig waren. Hier hätte man ruhig einige Szenen streichen und dafür der eigentlichen Handlung, dem Beziehungsaufbau aber auch der Entwicklung der Beziehung zu den Nebencharakteren mehr Raum geben können.

    Trotzdem bin ich von diesem Buch begeistert und freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung! Gerne hätte ich diesem Buch die volle Punktzahl gegeben, denn, auch wenn ich mich wiederhole: Die Idee war super und der Schreibstil hat mir unfassbar gut gefallen. Doch meine Kritik muss natürlich auch bei der Bewertung berücksichtigt werden, sodass ich hier leider einen Stern abziehen muss. Dennoch würde ich dieses Buch aber definitiv weiterempfehlen.

  • Einige kleinere Mängel

    Écrit le 29. décembre 2025 par mars.

    Was für eine Buchankündigung! Allerdings bin ich dabei immer vorsichtig, wenn ein Buch vorab schon so dermaßen über den Klee gelobt wird.
    Und vielleicht war ich darum bei der Lektüre auch kritischer als sonst. Denn insgesamt muss ich doch sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat, auch wenn es zwischendurch einige logische Fehler gab und ich hätte mir definitiv mehr Action und dafür weniger ausführliche spice Szenen gewünscht, die sich zu allem Überfluss auch noch geähnelt haben.
    Raven und ihr Bruder Jed leben im unteren Sektor von Dividium und Lebensmittel sind ein rares Gut. Seit dem Tod der Eltern kümmert sie sich als ältere Schwester um Jed, auch wenn er mittlerweile erwachsen ist.
    Raven ist eine Kopfgeldjägerin und schickt ihre Beute nach Endlock. Logisch, dass es nicht gut ankommt, als sie sich auch dort einschleusen lässt, um ihren Bruder zu retten.
    Ein ungerechtes Gesellschaftssystem, eine kleine Schicht, die alle und alles kontrolliert und die tödliche Jagden auf Menschen ausrichtet - da darf man gar nicht näher drüber nachdenken. So manches Mal wurde ich an die Methoden der Nationalsozialisten erinnrt.
    Zwischendurch hatte das Buch leider immer wieder einige "Durststrecken" und Fehler, aber das Ende war dann wieder spannend.

  • Erschreckende Dystopie im Gefängnis

    Écrit le 23. décembre 2025 par Lily911.

    Heiße Dystopie mit Biss und starkem Zusammenhalt

    Meine Meinung:
    Das Cover und der Klappentext haben mich erstmal auf das Buch gebracht. Ich mag gerne Dystopien und hab die Tribute von Panem ungeheimlich gerne gelesen, sodass ich nicht um das Buch hier herumgekommen bin. Auch die Leseprobe klang sehr vielversprechend, weshalb ich sehr gespannt auf die gesamte Geschichte war.

    Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Raven geschrieben und gut detailreich, sodass ich mich schnell in die Welt von Dividium reindenken konnte. Jedoch war mein Lesetempo eher langsam, da mich die Geschichte nicht immer zu 100% mitnehmen konnte, jedoch gab es viele Stellen, die dich spannend waren.

    Zum einen wird man anfangs in die Welt von Raven abgeholt und erstmal die Weltanschauung von Dividium erklärt: Dividium ist in 3 Sektoren eingeteilt und sie stehen jeweils für eine Arbeiterklasse. Im Oberen Sektor leben die Reichen und Wohlhabenden, die über Macht und Einfluss verfügen, im Mittleren Sektor sind die Gelehrten, Händler und im Unteren Sektor leben für gewöhnlich die (Fabrik)Arbeiterklasse in Armut und Hungersnot. Raven die Hauptfigur verdient als Kopfgeldjägerin ihr Geld, um für sich und ihren Bruder Jed zu sorgen. Als solche jagt sie für Credits Verbrecher und Kriminelle und übergibt sie der Haftanstalt Endlock. Als ihr Bruder an ihrer Stelle abgeführt wird, muss Raven in Endlock einbrechen und einen Weg für sie rausschaffen.

    Tatsächlich erinnert mich die Kopfgeldjäger-Geschichte stark an Boba Fett von Star Wars, dazu passt auch Dividium als Imperium mit verzerrten Ansätze, wie man mit allerart von Kriminellen umgeht. Jedoch haben diese Jagdspiele in Endlock doch an Tribute von Panem, sodass ich eine Mischung aus beiden Welten sehe. Das Buch zeigt sehr gut die Abgründe menschlichen Handelns und wie einfach Jagt auf seinesgleichen gemacht wird, nachdem sie entmenschlicht werden (Insassen werden mit Nummern gebrandmarkt und nur als solche angesprochen) und die Gefangenen nicht mehr als Tiere behandelt werden.

    Die Geschichte behandelt unter anderem Gewalt, Blut, Tod und Trauer. Auf eine Art und Weise ist die Geschichte realistisch gehalten in der dsystopischen Welt und die Charakter greifbar und nahe. Raven gefällt mir gut als Charakter, sie zeigt Fürsorge und einen starken Willen für ihren Bruder Jed und hat eine Mauer, um sich gebaut um sich vor Fremden emotional zu schützen. Jedoch sieht man mit jedem Kapitel nachdem sie im Endlock gekommen ist, die Fassade bröckeln und sie schließt weitere Menschen ins Herz und setzt es sich als Ziel mit allen zu fliehen. Ich hab auch schnell die anderen Charaktere wie Jed, Kit, August, Vale, Momo und Yara ins Herz geschlossen.

    Die Anziehungskraft zwischen Raven und Vale ist toll und die heißen und erotischen Szenen bringen gute Spice Szenen, jedoch am Ende hin etwas sehr unpassend und ablenkend, angesichts der Sachlage. Wobei das auch ein wesentlicher Charakterzug der wilden Raven ist und ich glaube die Emotionen im Gefängnis auf engsten Raum mit wenig Freiheit überquellen.

    Die Enthüllungen der Geheimnisse, fand ich sehr überraschend und haben sich gut in der Handlung integriert. Vales Geheimnis habe ich auch zum selben Zeitpunkt wie Raven rausgefunden und es fühlt sich bitter an, aber es ist etwas, was er auch nicht ändern kann. Mittig war es immer ein auf und ab, es war gut, aber nie ao spannend, dass ich das Buch an einem Stück gelesen habe. Gegen Ende wurde die Handlung vorhersehbar, ändert aber nichts an das Drama und die geballte Ladung an Emotionen.

    Meine Fazit:
    Alles in allem eine gute und empfehlenswerte Geschichte mit dystopischen Setting eines gesellschaftskritischen Weltanschauung mit ein wenig Spice zwischen Raven und Vale, sympathischen und nahen Charakteren und einer soliden Storyline. Ich bin gespannt wie es weitergeht im folgenden Band und wo sich die Wege kreuzen.

  • Ab der Hälfte wurde es schwächer

    Écrit le 21. décembre 2025 par Athene1989.

    „To Cage a Wild Bird“ von Brooke Fast fing stark an, ließ dann aber ab der Hälfte leider nach. Raven kümmert sich seit dem Tod ihrer Eltern um ihren jüngeren Bruder. Daher verdient sie ihr Geld als Kopfgeldjägerin und sorgt dafür, dass Menschen nach Endlock kommen. Dies ist ein Gefängnis, in dem die Gefangenen zur Jagd ausgewählt werden können und dort um ihr Leben kämpfen. Als ihr Bruder ebenfalls dorthin gebracht wird, schmiedet Raven einen Plan, um ihn dort herauszuholen. Sie schließt sich mit den Rebellen zusammen und gelingt nach Endlock, wo sie mit vielem gerechnet hat, aber nicht mit Vale, dem attraktiven Wachmann, der ihr Herz zum Rasen bringt.
    Ich fand die Welt im Dividium spannend und dass es die zwei Gegensätze vom Kollektiv und den Rebellen gibt. Auch wie jedes noch so kleine Vergehen mit einer Haftstrafe geahndet wird, damit das Gefängnis voll bleibt, um die Jagden für die höher gestellten Menschen gewährleisten zu können. Ich fand es wirklich spannend, davon zu lesen. Raven war dadurch ein interessanter Charakter. Sie hasst das Kollektiv, kümmert sich aber dennoch um ihre Drecksarbeit, indem sie als Kopfgeldjägerin arbeitet, nur um ihren Bruder zu beschützen. Alleine dadurch empfand ich sie schon als interessanten Charakter. Dass sie mutig ist, hat sie alleine schon dadurch bewiesen, dass sie, ohne groß nachzudenken, ebenfalls nach Endlock geht. Durch ihre Arbeit hat sie niemanden sonderlich nahe an sich rangelassen und ich habe das gut verstanden. Daher fand ich ihre Entwicklung im Gefängnis schön anzusehen, da sie dort eine Gruppe kennenlernt, die sie anfängt zu mögen und ebenfalls beschützen möchte. Sie muss auch mit der Zeit lernen, dass ihr kleiner Bruder gar nicht mehr so klein ist. Ich mochte sie wirklich gerne. Aber sobald es um Vale ging, war sie manchmal etwas unvorsichtig und naiv. Sicherlich kann die Liebe das mit einem machen, aber es stand für sie so viel auf dem Spiel und dennoch denkt sie immer nur an den gutaussehenden Wachmann. Auch als sich beide näher kommen, wurden beide sehr unvorsichtig und ab da wurde das Buch auch leider schlechter. Es gab so viele Momente, wo ich mich einfach gefragt habe, wie das funktionieren soll. Vale hat eine sehr hohe Position im Gefängnis, Raven ist eine ehemalige Kopfgeldjägerin, die im Gefängnis einige Feinde hat, sei es Mitgefangene oder Aufseher, und dennoch können beide immer wieder verschwinden, um sich nahezukommen, Leute von außerhalb treffen usw. Das fand ich dann doch etwas sehr unrealistisch. Natürlich muss das Buch vorwärts kommen und das wäre deutlich schwieriger geworden, wenn es mehr aufgefallen wäre, aber es hätte dafür eine bessere Umsetzung geben müssen. So fand ich vieles doch eher schwierig. Ansonsten haben mir die Charaktere gut gefallen, sei es nun der junge Momo oder auch Vale, der aber mit der Zeit auch blasser geworden war. Er wirkte erst recht tough und aufgeräumt, aber so mehr er mit Raven Kontakt hatte, umso unvorsichtiger wurde er und wirkte manchmal etwas fixiert auf sie. Allgemein ging die Liebesbeziehung zwischen den beiden zu schnell. Sie haben sich einmal kurz außerhalb des Gefängnisses gesehen und dann nur drin und da war es auch schnell eine Anziehung und schließlich die große Liebe. Kann man machen, aber das fand ich persönlich etwas zu gewollt. Das Buch war okay, aber nach der ersten Hälfte hat es deutlich abgenommen. Daher drei Sterne.

  • Spannende Dystopie

    Écrit le 04. décembre 2025 par S...

    Raven ist Kopfgeldjägerin. Nicht aus Spaß, das Geld braucht sie für ihren Bruder und sich, um zu überleben. Als ihr Bruder im Gefängnis Endlock landet, lässt sie nichts unversucht, ihn zu befreien. Das Gefängnis ist eine beliebte Geldquelle der Machthaber; sie kassieren ab bei Wohlhabenden, die aus Sensationsgier die Gefangenen jagen und töten. Raven lässt sich einliefern und plant, ihren Bruder zu befreien und zu fliehen. Dass sie sich in einen Wachmann verliebt, war nicht der Plan.
    Brooke Fast hält den Spannungsbogen konstant hoch. Sie schildert die Verhältnisse in ihrem fiktiven Land sehr anschaulich, brandmarkt die Geld- und Machtgier sowie die Skrupellosigkeit der Regierung. Ihre Helden sind gut vorstellbar beschrieben, wirken authentisch. Die „Guten“ mochte ich sehr.
    Für mich stimmt hier ziemlich alles - das Setting, die Protas, das Panemfeeling und das Prison- Break Szenario. Freue mich auf die Fortsetzung.

  • Gelungener Start dieser Dystopie

    Écrit le 22. novembre 2025 par buchleserin.

    Nach einem schrecklichen Krieg wurde Dividium in drei Sektoren unterteilt. Die Menschen der Unterschicht hungern und kämpfen ums Überleben. Wer in Dividium das Gesetz bricht, bekommt eine lebenslange Haftstrafe. In der Haftanstalt Endlock können Bürger der Oberschicht Jagd auf die Gefängnisinsassen machen. Die 23-jährige Kopfgeldjägerin Raven Thorne soll mit einer Insassin ausbrechen. Der Wachmann Vale fühl sich zu Raven hingezogen.
    Dieser Auftakt der Fantasy-Romance-Dystopie-Reihe ist der Autorin Brooke Fast wirklich gelungen. Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt und ich fand diesen Roman durchgehend spannend zu lesen. Das Buch ließ sich zügig lesen. Obwohl ich die Jagd etwas aufregender erwartet hätte, bzw. es gab ja mehrere davon. Da hätte man etwas mehr daraus machen können. Die Charaktere gefallen mir bisher ganz gut, besonders Raven und Wachmann Vale. Raven kümmert sich seit Jahren um ihren jüngeren Bruder Jed, seitdem ihre Eltern damals verhaftet wurden. Zwischen ihr und Vale entwickelt sich eine Slow-Burn-Romance. Ich bin gespannt, wie sich das Ganze zwischen den beiden fortsetzt. Auch die Nebencharaktere gefallen mir gut, ihr Bruder Jed und die bunt gemischte Gefängnis-Clique.
    Dieser Auftakt der Dystopie-Reihe finde ich gut gelungen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Dieser Roman bekommt von mir eine Leseempfehlung.
    Das Buch sieht übrigens ganz hübsch aus in der roten Farbe und mit dem passenden Farbschnitt, es ist sehr auffällig.

  • Lesenswert

    Écrit le 18. novembre 2025 par Anonym.

    Das Debüt der Booktokerin Brooke Fast nimmt uns mit auf ein Abenteuer ins Dividium und in die Haftanstalt Endlock.
    Als die 23-jährige Raven erfährt dass ihr Bruder verhaftet wurde, schmiegt sie aus Kopfjägerin einen Plan um ihren Bruder zu retten. Dich dabei trifft sie auf den attraktiven Wachmann Vale, der ihren Plan kreuzt. Ein Spiel zwischen Leben und Tod und aufkommenden Gefühlen beginnt.

    Ich kannte Brooke Fast bisher nicht aber das Buchcover ist mir sicher ins Auge gesprungen und der Klappentext hat mich sehr angesprochen und ich war sehr neugierig, wie die Geschichte verläuft. Den Schreibstil gab ich sehr gut . Die Aktion hat die Spannung sehr gut aufgebaut, und dadurch konnte ich das Buch kaum aus den Händen legen. Ich kam sehr gut in die Geschichte rein und hatte auch zwischendrin kaum Probleme beim Verständnis.
    Ich kann das Buch empfehlen!

Afficher tous les avis

Écris un commentaire

Super ou nul ? Donne ton propre avis.

Pour les messages à CeDe.ch, veuillez utiliser le formulaire de contact.

Il faut impérativement remplir les champs de saisie marqués d'une *.

En soumettant ce formulaire, tu acceptes notre déclaration de protection des données.