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Die häusliche Ordnung schulischer Pädagogik
Zur Praxis der Hauswarte und Hausmütter an den Zürcher Lehrer:innenseminaren, 1900–1950

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Description

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An den Zürcher Seminaren Küsnacht, Unterstrass und der Höheren Töchterschule wirkten zwischen 1900 und 1950 zahlreiche Hauswarte und Hausmütter in vergleichbarer und doch diverser Arbeits- und Lebenspraxis. Ihre Untersuchung erlaubt neue Ein­blicke in vergangene Schulkulturen. Durch ihr individuelles und allgemeines, praktisches und diskursives Handeln bringen diese kaum erforschten Akteur:innen zum Ausdruck, wie der physische Raum und die darin Anwesenden in der Verwobenheit des täglichen Geschehens Schule als bedeutungsvolle gesellschaftliche Organisation formierten.
Die Aufgaben der Hauswarte und Hausmütter umfassten die Regulierung des Zugangs und Takts sowie die Reinigung, Heizung, Beleuchtung und Wartung der Schulanlagen. Ausserdem beaufsichtigten, betreuten und verpflegten sie die Schü­ler:innen und unterstützten die Lehrer:innen. Omnipräsenz und eine tiefe persönliche Involviertheit ins örtliche Sozialgefüge zeichneten sie aus. Als Verkörperung programmatischer Werte und des Hidden Curriculums wirkten Hauswarte und Hausmütter ­pädagogisch. Die Studie erzählt zuweilen persönliche Geschichten, zeigt aber vor allem, wie sich gesellschaftliche, häusliche und pädagogische Ordnungen im Schul­alltag verknüpften.


A propos de l'auteur

Promotion in historischer Bildungsforschung an der Universität Zürich; 2017–2021 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Schulgeschichte der Pädagogischen Hochschule Zürich.

Résumé

An den Zürcher Seminaren Küsnacht, Unterstrass und der Höheren Töchterschule wirkten zwischen 1900 und 1950 zahlreiche Hauswarte und Hausmütter in vergleichbarer und doch diverser Arbeits- und Lebenspraxis. Ihre Untersuchung erlaubt neue Ein­blicke in vergangene Schulkulturen. Durch ihr individuelles und allgemeines, praktisches und diskursives Handeln bringen diese kaum erforschten Akteur:innen zum Ausdruck, wie der physische Raum und die darin Anwesenden in der Verwobenheit des täglichen Geschehens Schule als bedeutungsvolle gesellschaftliche Organisation formierten.
Die Aufgaben der Hauswarte und Hausmütter umfassten die Regulierung des Zugangs und Takts sowie die Reinigung, Heizung, Beleuchtung und Wartung der Schulanlagen. Ausserdem beaufsichtigten, betreuten und verpflegten sie die Schü­ler:innen und unterstützten die Lehrer:innen. Omnipräsenz und eine tiefe persönliche Involviertheit ins örtliche Sozialgefüge zeichneten sie aus. Als Verkörperung programmatischer Werte und des Hidden Curriculums wirkten Hauswarte und Hausmütter ­pädagogisch. Die Studie erzählt zuweilen persönliche Geschichten, zeigt aber vor allem, wie sich gesellschaftliche, häusliche und pädagogische Ordnungen im Schul­alltag verknüpften.

Détails du produit

Auteurs Adrian Juen
Edition Chronos
 
Contenu Livre
Forme du produit Livre Relié
Date de parution 31.08.2022
Catégorie Sciences humaines, art, musique > Pédagogie > Enseignement
 
EAN 9783034016742
ISBN 978-3-0340-1674-2
Nombre de pages 260
Illustrations schwarz-weiss Illustrationen
Dimensions (emballage) 15,5 x 22,5 cm
Poids (emballage) 585 g
 
Thème Historische Bildungsforschung > 11
Historische Bildungsforschung 11 > 11
Catégories Seminar, Curricula: Planung und Entwicklung, pädagogisch, Lehrerausbildung, LehrerInnenausbildung, Seminar Unterstrass, Hauswarte, Hidden Curriculum
 

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