CHF 49,90

Maos langer Schatten
Chinas Umgang mit der Vergangenheit. Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2021

Allemand · Livre Relié

Expédition généralement dans un délai de 4 à 7 jours ouvrés

Description

En savoir plus

Wie kann sich eine Diktatur mit dem Erbe von Unrecht und Staatsverbrechen auseinandersetzen, die unter ihrer Herrschaft begangen wurden? Mit dieser Frage sah sich die Kommunistische Partei Chinas nach dem Tod Mao Zedongs im Jahr 1976 konfrontiert. Gestützt auf eine Vielzahl bislang unbekannter Dokumente entwirft der Freiburger Sinologe Daniel Leese ein breit angelegtes Panorama der chinesischen Politik und Gesellschaft in der kritischen Umbruchphase zwischen 1976 und 1987.

Die Massenkampagnen des «Großen Vorsitzenden» Mao Zedong hatten horrende Opferzahlen gefordert und die Volksrepublik China an den Rand eines Bürgerkriegs geführt. Unter seinen Nachfolgern begann die Kommunistische Partei ein großangelegtes Experiment historischer Krisenbewältigung. Millionen politisch Verfolgte wurden rehabilitiert, Entschädigungszahlungen geleistet und Täter vor Gericht gestellt, allen voran die «Viererbande» um Maos Frau Jiang Qing. Das Ziel bestand darin, einen Schlussstrich unter die Geschichte zu ziehen und alle Energien auf die wirtschaftliche Reformpolitik zu lenken. Aber die Schatten der Vergangenheit ließen sich nicht so einfach bannen. Gestützt auf eine Vielzahl bislang unbekannter Quellen – von vormals geheimen Reden der Parteiführung bis zu Petitionsschreiben einfacher Bürger – zeichnet Daniel Leese ein hochdifferenziertes Bild der Dekade nach Mao Zedongs Tod. Die Auswirkungen dieses Ringens um historische Gerechtigkeit sind in der chinesischen Politik und Gesellschaft bis heute spürbar.

A propos de l'auteur

Daniel Leese lehrt Sinologie mit dem Schwerpunkt "Geschichte und Politik des Modernen China" an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Résumé

Wie kann sich eine Diktatur mit dem Erbe von Unrecht und Staatsverbrechen auseinandersetzen, die unter ihrer Herrschaft begangen wurden? Mit dieser Frage sah sich die Kommunistische Partei Chinas nach dem Tod Mao Zedongs im Jahr 1976 konfrontiert. Gestützt auf eine Vielzahl bislang unbekannter Dokumente entwirft der Freiburger Sinologe Daniel Leese ein breit angelegtes Panorama der chinesischen Politik und Gesellschaft in der kritischen Umbruchphase zwischen 1976 und 1987.




Die Massenkampagnen des «Großen Vorsitzenden» Mao Zedong hatten horrende Opferzahlen gefordert und die Volksrepublik China an den Rand eines Bürgerkriegs geführt. Unter seinen Nachfolgern begann die Kommunistische Partei ein großangelegtes Experiment historischer Krisenbewältigung. Millionen politisch Verfolgte wurden rehabilitiert, Entschädigungszahlungen geleistet und Täter vor Gericht gestellt, allen voran die «Viererbande» um Maos Frau Jiang Qing. Das Ziel bestand darin, einen Schlussstrich unter die Geschichte zu ziehen und alle Energien auf die wirtschaftliche Reformpolitik zu lenken. Aber die Schatten der Vergangenheit ließen sich nicht so einfach bannen. Gestützt auf eine Vielzahl bislang unbekannter Quellen von vormals geheimen Reden der Parteiführung bis zu Petitionsschreiben einfacher Bürger zeichnet Daniel Leese ein hochdifferenziertes Bild der Dekade nach Mao Zedongs Tod. Die Auswirkungen dieses Ringens um historische Gerechtigkeit sind in der chinesischen Politik und Gesellschaft bis heute spürbar.

Texte suppl.

"ein grundlegendes Werk.

Archiv für Kulturgeschichte, Thomas Heberer

"Daniel Leese hat aus Akten und Dokumenten eine Fülle aufschlussreicher Fakten, Zahlen und sprechender Anekdoten herausdestilliert, an denen sich die tastende Neuorientierung nach Mao so plastisch wie selten zuvor sehen lässt.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Mark Siemons

"Er zeigt die Tiefenstrukturen der chinesischen Gesellschaft und ihren Umgang mit Verbrechen des Staates. Daniel Leese schöpft aus jahrelanger Dokumentenrecherche.

Neue Zürcher Zeitung, Helwig Schmidt-Glintzer

"Beschäftigt () sich auch mit der Funktion, die Geschichte im politischen System der Volksrepublik hat."

Deutschlandfunk, Anja Reinhardt

"Daniel Leese ist mit Maos langer Schatten eines der eindrücklichsten Bücher über die chinesische Gesellschaft nach dem Tod Maos gelungen.

die tageszeitung, Detlev Claussen

"Herausragendes Buch zu Aufarbeitung und Verdrängung der Geschichte in einer kommunistischen Diktatur.

Die Presse, Burkhard Bischof

"wichtiges, gründlich recherchiertes und überzeugend argumentierendes Buch

Historische Zeitschrift, Klaus Mühlhahn

"Eine materialreiche Informationsschrift erster Klasse () aufschlussreich und notwendig für das Verständnis eines Landes, das sich vermutlich zum mächtigsten der Welt entwickeln wird."

Lesart

"Eine Studie, die in vielerlei Hinsicht beeindruckt () Mit eingängiger Sprache und klaren Thesen spricht Maos langer Schatten eine breite Leserschaft und die akademische Geschichtswissenschaft gleichermaßen an () Die Nominierung für den Deutschen Sachbuchpreis 2021 ist mehr als verdient."

H-Soz-Kult, Martin Wagner

"Maos langer Schatten gestattet es, Denkmauern zu überwinden und hinterfragt sehr lesenswert einen spannenden Abschnitt chinesischer Geschichte."

Sachsen Lesen

Commentaire

"ein grundlegendes Werk.“
Archiv für Kulturgeschichte, Thomas Heberer

"Daniel Leese hat aus Akten und Dokumenten eine Fülle aufschlussreicher Fakten, Zahlen und sprechender Anekdoten herausdestilliert, an denen sich die tastende Neuorientierung nach Mao so plastisch wie selten zuvor sehen lässt.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Mark Siemons

"Er zeigt die Tiefenstrukturen der chinesischen Gesellschaft und ihren Umgang mit Verbrechen des Staates. Daniel Leese schöpft aus jahrelanger Dokumentenrecherche.“
Neue Zürcher Zeitung, Helwig Schmidt-Glintzer

"Beschäftigt (…) sich auch mit der Funktion, die Geschichte im politischen System der Volksrepublik hat." Deutschlandfunk, Anja Reinhardt

"Daniel Leese ist mit „Maos langer Schatten“ eines der eindrücklichsten Bücher über die chinesische Gesellschaft nach dem Tod Maos gelungen.“
die tageszeitung, Detlev Claussen

"Herausragendes Buch zu Aufarbeitung und Verdrängung der Geschichte in einer kommunistischen Diktatur.“
Die Presse, Burkhard Bischof

"wichtiges, gründlich recherchiertes und überzeugend argumentierendes Buch“
Historische Zeitschrift, Klaus Mühlhahn

"Eine materialreiche Informationsschrift erster Klasse (…) aufschlussreich und notwendig für das Verständnis eines Landes, das sich vermutlich zum mächtigsten der Welt entwickeln wird." Lesart

"Eine Studie, die in vielerlei Hinsicht beeindruckt (…) Mit eingängiger Sprache und klaren Thesen spricht ‚Maos langer Schatten‘ eine breite Leserschaft und die akademische Geschichtswissenschaft gleichermaßen an (…) Die Nominierung für den Deutschen Sachbuchpreis 2021 ist mehr als verdient." H-Soz-Kult, Martin Wagner

"‘Maos langer Schatten‘ gestattet es, Denkmauern zu überwinden und hinterfragt sehr lesenswert einen spannenden Abschnitt chinesischer Geschichte."
Sachsen Lesen

Détails du produit

Auteurs Daniel Leese
Edition Beck
 
Contenu Livre
Forme du produit Livre Relié
Date de parution 16.10.2020
Catégorie Littérature spécialisée > Histoire > Histoire par pays/région
Sciences humaines, art, musique > Histoire > Histoire par région/pays
 
EAN 9783406755453
ISBN 978-3-406-75545-3
Nombre de pages 606
Illustrations mit 25 Abbildungen und 1 Karte
Dimensions (emballage) 15,1 x 4,1 x 22 cm
Poids (emballage) 827 g
 
Catégories China : Politik, Zeitgeschichte, Geschichte, Erinnerung, Terror, Totalitarismus, Verbrechen, China, Diktatur, erste Hälfte 21. Jahrhundert (2000 bis 2050 n. Chr.), Sachbuch, Politik, Asiatische Geschichte, Volksrepublik, Politische Unterdrückung und Verfolgung, Geschichtsschreibung, Historiographie, Mao, Vergangenheitspolitik, China Geschichte, Massenmord, Schlussstrich, auseinandersetzen
 

Commentaires des clients

Aucune analyse n'a été rédigée sur cet article pour le moment. Sois le premier à donner ton avis et aide les autres utilisateurs à prendre leur décision d'achat.

Écris un commentaire

Super ou nul ? Donne ton propre avis.

Pour les messages à CeDe.ch, veuillez utiliser le formulaire de contact.

Il faut impérativement remplir les champs de saisie marqués d'une *.

En soumettant ce formulaire, tu acceptes notre déclaration de protection des données.