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Karl Marx ist zu einer Persönlichkeit der Geschichte geworden, in der er oft zu einem Mythos gemacht und dogmatisch mißbraucht wurde. Sein Ziel war es, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes und geknechtetes Wesen ist. In einer universellen Gerechtigkeitsordnung soll der Mensch wirklicher Mensch sein, seine Würde erkennen, sich verwirklichen und das erhalten, dessen er bedürftig ist. In diesem Buch werden Marx und sein Anliegen anhand der Quellen neu entdeckt. Seine Persönlichkeitsprägung durch das Judentum und dessen biblische Grundlage werden in Konfrontation mit den zeitgenössischen Verhältnissen aufgezeigt. Dazu gehören die Marxsche Auseinandersetzung mit dem zeitgenössischen Mißbrauch der Religion und ihre Verschärfung durch die Zwangstaufe der Familie Marx. Die Ablehnung des bürgerlichen Gottesbildes ließen in Marx die sozialrevolutionäre Botschaft des "Gottes seiner Väter" wieder lebendig werden.
Das Buch wendet sich an Historiker, Philosophen, Theologen, Juristen, Politologen und alle Interessierten, die die Ursprünge von Persönlichkeit und Werk von Marx besser verstehen wollen. Der Autor legt hier das umfassende Ergebnis seiner jahrzehntelangen Forschungen vor.