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Der Mensch ist Teil der Evolution, er ist eines der Wesen der Schöpfung. Am Vergleich mit unseren nächsten Verwandten, den Affen, werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten am stärksten sichtbar. Von da aus führt ein roter Faden durch die spezifisch menschliche Evolution: die Vorbedingungen für Kulturfähigkeit, die Entwicklung und Perfektionierung von Werkzeugen, die Anpassung an verschiedenste Umweltbedingungen. Heute stehen wir an einem Wendepunkt: Als einziges Lebewesen ist der Mensch dazu in der Lage, in sein eigenes und in fremdes Erbgut einzugreifen, seine Fortpflanzung in ungeheurem Maß zu manipulieren und durch sein Sein und Handeln das ökologische Gleichgewicht der Erde zu bedrohen. Der Affe schwingt sich zum Halbgott auf.
A propos de l'auteur
Wulf Schiefenhövel is professor for medical psychology and ethnomedicine at the University of Munich and head of the human ethology group at the Max-Planck-Institute in Andechs, Germany. His main research interests are human ethology and evolutionary medicine, within which he focuses on sexuality and reproduction, human birth behavior, early infancy, language and cognitive concepts as well as the genetic and oral history of Melanesian populations.
Prof. Dr. Dr. Gerhard Vollmer, geb. 1943 in Speyer, studierte Physik, Mathematik, Chemie, Philosophie und Sprachwissenschaften. Nach Lehrtätigkeiten in Freiburg, Hannover und Gießen ging er 1991 nach Braunschweig, wo er bis zu seiner Emeritierung Geschäftsführender Leiter des Seminars für Philosophie war.