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Die Autorin erzählt ihre Geschichte vom Leben mit der Diagnose Schizophrenie. Sie berichtet über die Kindheit in einer komplizierten Familie, in der Liebe und Übergriffe Hand in Hand gehen. Und in der allzu viel verschwiegen wird. Farbige Bilder begleiten und ergänzen den Text.Der Leser folgt Sylvia Verena Ballmer in ihre Gedankenwelt, Wahnvorstellungen, in die Psychiatrie. Immer wieder kämpft sie gegen Schuld, Angst und Minderwertigkeit. Nach dem Suizid des Bruders trauert sie, aber es kommen auch schlimme Erinnerungen hoch. Der Tod der Mutter löst ebenfalls ambivalente Empfindungen aus. Verlust oder Befreiung? Aber auch Dankbarkeit.In dem älteren Willi findet die Erzählerin endlich einen Geliebten und Seelenverwandten. Ihr ganzes Sein bleibt geprägt durch die Diagnose, entwickelt sich jedoch nach und nach zu einem kreativen, selbstbestimmten und glücklichen Leben.
About the author
Sylvia Verena Ballmer kommt 1951 in Basel zur Welt. Sie studiert Sozialarbeit und Bildende Künste, schließt aber beide Ausbildungen nicht ab. Nach mehreren psychotischen Zusammenbrüchen erhält sie die Diagnose „Chronische Schizophrenie“. Es folgen plurale Klinikaufenthalte. Einige Jahre arbeitet sie als Putzfrau. Längere Zeit wohnt sie in Zürich, während 10 Jahren mit ihrem Freund zusammen. Seit 2018 lebt sie in Riehen im Kanton Basel-Stadt, gemeinsam mit ihren beiden Katzen.
Sylvia Verena Ballmer beginnt schon mit Anfang 20 damit, Lyrik und Kurzgeschichten zu schreiben. Nach und während ihrer Zeit in psychiatrischen Einrichtungen verfasst sie weitere Texte, darunter das Buch „Ich bin schizophren“. Neben dem Schreiben liebt sie es, zu lesen und arbeitet als Kunstmalerin. Die Autorin ist unverheiratet und hat keine Kinder.