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Die Schweizer Wirtschaft hat sich seit der Jahrtausendwende ausserordentlich robust und erfolgreich entwickelt. Das Land kann sich aber nicht darauf ausruhen, denn die Herausforderungen bleiben gross. Dazu gehören die Folgen der demografischen Alterung, die überproportional steigenden Gesundheitskosten, die anhaltende Migration und das Bevölkerungswachstum, die Engpässe bei der Infrastrukturversorgung, die Zersiedelung der Landschaft, die Sicherung der Energieversorgung, die Wahrung einer eigenständigen Geldpolitik sowie gesellschaftliche Veränderungen, die etwa das Milizsystem infrage stellen oder zu einer neuen Wahrnehmung von sozialer Ungerechtigkeit führen. Die Autoren skizzieren eine mittel- und langfristige Reformagenda, gegliedert nach zwölf unterschiedlichen Politikbereichen. Mit Beiträgen von Alois Bischofberger, Jérôme Cosandey, Urs Meister, Daniel Müller Jentsch, Lukas Rühli, Marco Salvi, Markus Schär, Patrik Schellenbauer, Gerhard Schwarz, Rudolf Walser und einem Nachwort von Ulrich Bremi.
About the author
Gerhard Schwarz studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität St. Gallen sowie am American Institute for Economic Research in Great Barrington (Mass.). Nach seiner Dissertation über Kolumbien und einem Gastspiel in einem Lichtensteiner Industriebetrieb trat er 1981 in die Wirtschaftsredaktion der 'Neuen Zürcher Zeitung' ein, die er seit 1994 leitet. Gerhard Schwarz ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher sowie wissenschaftlicher Artikel und nimmt einen Lehrauftrag an der Universität Zürich wahr. Er ist Mitglied verschiedener Stiftungsräte, darunter auch der 'Progress Foundation'. Für seine Arbeit ist er mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet worden.
Dr. Urs Meister promovierte bei Prof. Dr. Egon Franck am Lehrstuhl für Unternehmensführung und -politik der Universität Zürich. Er ist Mitarbeiter bei der internationalen Strategieberatungsunternehmung Arthur D. Little (Schweiz) AG.
Summary
Die Schweizer Wirtschaft hat sich seit der Jahrtausendwende ausserordentlich robust und erfolgreich entwickelt. Das Land kann sich aber nicht darauf ausruhen, denn die Herausforderungen bleiben gross. Dazu gehören die Folgen der demografischen Alterung, die überproportional steigenden Gesundheitskosten, die anhaltende Migration und das Bevölkerungswachstum, die Engpässe bei der Infrastrukturversorgung, die Zersiedelung der Landschaft, die Sicherung der Energieversorgung, die Wahrung einer eigenständigen Geldpolitik sowie gesellschaftliche Veränderungen, die etwa das Milizsystem infrage stellen oder zu einer neuen Wahrnehmung von sozialer Ungerechtigkeit führen. Die Autoren skizzieren eine mittel- und langfristige Reformagenda, gegliedert nach zwölf unterschiedlichen Politikbereichen.
Mit Beiträgen von Alois Bischofberger, Jérôme Cosandey, Urs Meister, Daniel Müller Jentsch, Lukas Rühli, Marco Salvi, Markus Schär, Patrik Schellenbauer, Gerhard Schwarz, Rudolf Walser und einem Nachwort von Ulrich Bremi