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The Rolling Stones - Sympathy For The Devil (Mediabook, Special Edition, Blu-ray + DVD)

Deutsch · Blu-ray + DVD

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Beschreibung

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Die Aufnahmesessions zum titelgebenden Stones-Klassiker, sie sind nur einer der szenischen Bausteine, mittels derer Nouvelle Vague-Ikone Jean Luc-Godard die Gegenkultur der 60er Jahre einer essayistischen Betrachtung unterzieht. Zwischen dem revolutionären Gedankengut der Black Panther-Bewegung und marxistischer Theorie, Comic-Kultur und Nazipropaganda, Demokratie und Totalitarismus findet er eindrucksvolle Bilder, die mehr über die Zeit und ihre Protagonisten verraten, als jede Dokumentation dies tun könnte.

Produktdetails

Interpreten The Rolling Stones
Regisseur Jean-Luc Godard
 
Genre Pop, Rock
Dokumentation > Portrait, Biographie
Dokumentation > Musik
Inhalt Blu-ray + DVD
FSK / Rating ab 16 Jahren
Erschienen 12.11.2015
Edition Mediabook, Special Edition
Ton Englisch
Laufzeit 101 Minuten
Produktionsjahr 1968
Ländercode 2, B
 

Künstler

Kundenrezensionen

  • 2 Filme u.1 Dokumentation von Godard

    Am 09. Oktober 2006 von Egischa geschrieben.
    Diese Kundenrezension bezieht sich auf eine alternative Version.

    Ein Dokument erster Güte. Godard verfolgt mit seinem Film die Studio-Einspielung des Songs "Sympathy For The Devil" für das Album "Beggar`s Banquet" von 1968. Die Kamera umkreist die Musiker im Olympic Sound Studio in London in verschiedenen Einstellungen und man sieht und hört die Stones an der Arbeit, höchst konzentriert und engagiert. Dazu kommen politische und Gesellschaftskritische Episoden im typischen Godard-Stil, die heute allerdings doch etwas verstaubt wirken. Auf dieser DVD können nun beide Versionen, "Sympathy" und "One Plus One" angesehen werden und zusätzlich gibts eine Dokumentation über die Dreharbeiten, eine Bildergalerie und Original-Biographien. Das ganze ein 4-stündiger Trip.

  • Kino und Revolution

    Am 28. September 2006 von Der Dekonstruktivist geschrieben.
    Diese Kundenrezension bezieht sich auf eine alternative Version.

    Zuerst eine Vorwarnung: Es geht Godard nicht wirklich um die Stones. Es ist natürlich immer sehr einfach, nicht auf den ersten Blick zugängliche Dinge als "Künstlerstuss" zu diskreditieren. Bei diesem Werk handelt es sich vielmehr um eine Reflexion des herrschenden Zeitgeistes: des Mai 68. Man betrachte die Parolen an den Wänden: "Cinemarx" oder "Marx=Art"; das Kino als Medium des revolutionären Bewusstseins. Was bei gewissen Zuschauern als Stuss abgetan wird, ist eine Darstellung von Allegorien: "Eve Democracy" als fleischgewordene Metapher. Man sieht hier keinen Musikfilm, sondern die politische Instrumentalisierung der Populärkultur: Godard macht die Stones zu Komplizen seiner eigenen Revolution. Zusammenhangsloser Blödsinn?? - Der Regisseur verzichtet auf lineare Erzählstrukturen, es geht ihm um die Darstellung der Essenz der Gedanken, die er vermitteln will. Die Destruktion des bourgeoisen Kinos beeinhaltet eben auch den Verzicht auf formale Kohärenz. Godard in seiner radikalen Phase, ein Meisterwerk des unkonventionellen Kinos!

  • tja

    Am 11. Juli 2006 von j.l. geschrieben.
    Diese Kundenrezension bezieht sich auf eine alternative Version.

    mal wieder reingefallen,... musik ist fast gar nichts drauf, dafür umso mehr künstlerstuss,.. nein sorry aber so ein zusammenhangsloser blödsinn hab ich selten gesehen. godard in allen ehren, ausser atem etc. fantstische filme aber das kann ich nicht ernst nehmen,.. 1 1/2 std bis der drummer der stones eden beat gefunden hat, kanns nicht sein oder?

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