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Freundin bleibst du immer - Roman

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Drei Frauen. Drei Jahrzehnte. Die Freundschaft ihres Lebens.

Als Funmis Tochter in Lagos heiratet, kommen die drei unzertrennlichen Freundinnen Funmi, Enitan und Zainab wieder zusammen. Nach der Universität führten ihre Wege in unterschiedliche Richtungen: Enitan, die sich immer Sicherheit wünschte, ist nun getrennt und alleinerziehend, die künstlerisch begabte Zainab pflegt ihren Mann, der nach einem Schlaganfall gelähmt ist. Funmi lebt als Frau eines zwielichtigen Geschäftsmannes ein Luxusleben im goldenen Käfig. Gemeinsam denken Zainab, Funmi und Enitan darüber nach, was sie geliebt und verloren haben. Aber auch die Gegenwart birgt Überraschungen, denn ihre Töchter sind genauso rebellisch und offenherzig, wie sie es einst waren.

Tomi Obaro erzählt die Geschichte dreier Frauen, von ihrem Verrat und ihren Triumphen und vor allem von ihrer unvergesslichen, unverrückbaren Freundschaft.

Über den Autor / die Autorin

Tomi Obaro arbeitet als Kulturredakteurin bei BuzzFeed News. Essays und Artikel von ihr sind bei BuzzFeed News, The Morning News, und The Toast erschienen. Freundin bleibst du immer ist ihr Debütroman. Sie lebt in Brooklyn.Stefanie Ochel hat Linguistik, Germanistik und Anglistik studiert und unterrichtete Deutsch als Fremdsprache an der Universität Oxford. Sie übersetzt aus dem Englischen und Niederländischen.

Bericht

"Tomi Obaro beschreibt so sensibel und unaufgeregt, dass man ihr die Szenerien und die Grundierung dieses Buchs einfach abnimmt. Farbenfroh und geschmeidig übersetzt von Stefanie Ochel. 'Freundin bleibst du immer' ist ein großes Lesevergnügen mit starken Protagnistinnen, mit denen man auch befreundet sein möchte. Und es ist das Buch mit dem schönsten Cover der Saison!" Maren Ahring, NDR Kultur, 15.08.2022

"Obaros Figuren wachsen einem sofort ans Herz, man möchte als Leserin mit allen befreundet sein. Der ganze Roman ist ein starkes Plädoyer für Frauenfreundschaften, die uns durch jede Lebenskrise helfen können - wenn man nur ehrlich zueinander ist. Ein wunderbares Buch." Ulrike Schädlich, freundin, 3. August 2022

"Tomi Obaro feiert in ihrem Debütroman das Leben mit all seinen Brüchen." Meike Schnitzler, Brigitte & Brigitte Woman, Juli 2022

"Das ist wunderbar zu lesen, zumal es Obaro gelingt, die Lebensumstände und den Alltag in Nigeria gekonnt in den Roman mit einzuweben, so dass eine ganz besondere Atmosphäre entsteht." Katrin Schmidt, Süddeutsche Zeitung, 24.11.22

"Von Schicksalsschlägen, Liebe und Mutterschaft handelt der turbulente Roman von Tomi Obaro, den man nicht aus der Hand legen mag." Jana Felgenhauer, Barbara, Juli/August-Ausgabe 2022

"Auch die Geschichte der drei Frauen selbst bietet Lesespaß der besonderen Art. Denn die Träume der drei einst glücklichen Studentinnen haben sich auf den ersten Blick zwar erfüllt, doch schicksalhafte Wendungen im Leben der Frauen lässt sie über ihre Vergangenheit nachdenken, das private Glück anzweifeln. Jede von ihnen hat vieles erlebt, Triumphe wie Verrat, aber eben auch vieles verloren. Es sind die Töchter, die irgendwie das Leben ihrer einst so rebellischen, mutigen und offenherzigen Mütter fortsetzen." Ute Krebs, Freie Presse Chemnitz, 06.08.2022

"Ein echter Sommerschmöker." Lisa Goldmann, Madame, Juni/Juli 2022

"Tomi Obaro erzählt wunderbar vielschichtig und liebevoll von der Freundschaft dieser Frauen und ihren rebellischen Töchtern." Andrea Sell, Gala

"Tomi Obaro erzählt in ihrem Debütroman vom Leben in Nigeria und schildert eine große Freundschaft, die Schicksalsschläge und Lebensjahre überdauern kann. Jede Figur wächst einem ans Herz wie die eigenen gute Freundin." Juliane Krebs, WDR 5 Service Hörbuch, 05.08.2022

"Alle drei Frauen fragen sich, was sie noch sind außer Mütter und was sie jetzt mit ihrem Leben anfangen und wie sie mit den Konsequenzen ihrer Entscheidungen leben können. Das ist sehr interessant, weil diese drei Frauen ganz verschiedene Hintergründe haben: sie kommen aus unterschiedlichen Regionen, sie haben unterschiedliche Religionen, sprechen unterschiedliche Sprachen, sind und bleiben trotzdem befreundet." Sonja Hartl, Deutschlandfunk Kultur, 29.08.2022

"Es soll ein Unterhaltungsroman sein und er unterhält auch! Ich finde das gut, denn gerade an afrikanische Literatur oder jene, die in Afrika spielt, wird oft der Anspruch gestellt, es müssen anthropologische Dokumente sein. Aber mittlerweile ist diese Literatur so unglaublich vielfältig, alle Genres sind vertreten. Man verbringt wirklich sehr gerne Zeit mit diesen Frauen und sie bleiben einem auch in Erinnerung." Sonja Hartl, Deutschlandfunk Kultur, 29.08.2022

"Herzzerreißend. Nicht nur das schönste Cover der Saison, sondern auch eine sehr lesenswerte Geschichte." Katja Schönherr, SRF 1 "BuchZeichen", 11.10.2022

"Dieser Roman lebt von seinen drei starken eigenwilligen Hauptfiguren und feiert eine Frauenfreundschaft, in der jede so sein darf, wie sie ist." Katja Schönherr, SRF 2 Kultur und Gesellschaft, 9.11.2022

"Obaro erzählt die Geschichte ihrer Freundschaft, stimmungsvoll und mit überraschenden Wendungen." Flow, 3.10.2022

"Das Debüt der in Brooklyn lebenden Tomi Obaro ist eine große Feier echter Solidarität unter Frauen, die in einer von Männern dominierten Gesellschaft ihren Platz finden wollen." BÜCHERmagazin, Oktober 2022

"Auch wenn letztendlich die Figur der Destiny für den Spannungsbogen sorgt, bleibt doch die Freundschaft von Zainab, Funmi und Enitan das Herzstück des Romans, der von Stefanie Ochel in ein unsentimentales, griffiges Deutsch übertragen wurde. Ihre nuancenreichen Porträts hinterlassen am Ende einen genauso schillernden Eindruck wie das schön gestaltete Cover." Katja Sembritzki, NTV.de, 26.08.2022

"Auf zwei Zeitebenen und aus alternierenden Perspektiven verwebt Tomi Obaro die politischen Unruhen in den 1980er-Jahren und die Zerwürfnisse zwischen christlichen und muslimischen Lagern zu einem funkelnden Porträt von drei Frauen und ihrer universellen Freundschaft. Ihr Debütroman ist eine Ode voller Gefühl und Atmosphäre und mit viel Zeitkolorit." Berliner Morgenpost, 21.08.2022

"Es ist eine Geschichte von schillernden Farben, afrikanischen Traditionen und starken Emotionen. Man fühlt sich mittendrin im heißen, brodelnden Nollywood." Isenhagener Kreisblatt, 05.09.2022

"All das schildert Obaro in einer geschmeidigen, unaufgeregten Prosa, die ihre Tiefe erst nach und nach offenbart. Während im Vordergrund universelle Themen stehen wie etwa die Auflehnung der jungen Generation gegen die Eltern (denn so wie Zainab, Funmi und Enitan ihren Weg gegangen sind, will auch Destiny nicht den Vorstellungen ihrer Mutter folgen), schwingen im Hintergrund kulturelle und gesellschaftliche Fragen mit. (...) Tomi Obaros Debüt ist in doppelter Hinsicht gelungen: als feinfühlige Erzählung von Freundschaft und Liebe und als eindringlicher Text, der Nigeria von innen und von außen zugleich beleuchtet." Irene Binal, NZZ, 17.08.2022

"Tomi Obaro hat uns einen wunderbaren Roman voller reich gezeichneter, komplizierter, nuancierter Charaktere geschenkt, die alle versuchen, einander zu lieben und miteinander verbunden zu bleiben. 'Freundin bleibst du immer' ist ein wunderbares Debüt, eine Ode an die Bande der Freundschaft über Jahrzehnte hinweg." Jami Attenberg, Autorin von 'Nicht mein Ding'

"Tomi Obaro erzählt auf wunderschöne Art und Weise, welch komplizierte Arbeit Freundschaft und Elternschaft sein können. Und wie Fürsorge auch immer eine Form von Entdeckung, Zorn und Heimkehr sein kann." - Raven Leilani, Autorin von 'Hitze'

Kundenrezensionen

  • fehlender Tiefgang

    Am 17. Juli 2022 von jacky1304 geschrieben.

    Wir begleiten die drei Nigerianerinnen Funmi, Enitan und Zainab, die sich während ihrer Studienzeit anfreunden, mit den Jahren aus den Augen verlieren und am Tag der Hochzeit von Funmis Tochter Destiny wieder aufeinander treffen. Der lockere Schreibstil hat mir gut gefallen. Ebenso wie die Tatsache, dass wir die Geschichte aus den einzelnen Perspektiven der drei Frauen erzählt bekommen. Der Leser bekommt außerdem einige Einblicke in das Leben in Nigeria: die traditionelle Kleidung, das Essen, die Riten, Redensarten, … Doch damit hört das Positive für mich leider auch schon auf. Ich habe gehofft, dass wir Einblicke in die Sorgen, Gefühle und Gedanken der Protagonistinnen bekommen und wurde ziemlich enttäuscht. Es bleibt bei oberflächlichem Geplänkel - es ging mir beispielsweise zu viel um die Äußerlichkeiten der Frauen (Pickel, Figur, Haare). Konflikten wurde entweder aus dem Weg gegangen oder sie wurden totgeschwiegen. So hat es mich ziemlich enttäuscht, dass beim Wiedersehen so getan wird, als gäbe es nichts, was zwischen den inzwischen erwachsenen Frauen stünde. Der Elefant steht sprichwörtlich unübersehbar im Raum, aber alle sehen über ihn hinweg. Von den Rückblenden hätte ich mir mehr erhofft. Wir erfahren kaum etwas über die Freundschaft der Drei. Jede Geschichte für sich genommen strotzt nur so vor Klischees: die komplette Abhängigkeit vom Mann, die Auseinandersetzungen innerhalb einer Familie, das „Aussitzen“ von Konflikten. Die Autorin hat es nicht geschafft diese einzelnen Stränge zusammenzubringen. Das groß angekündigte Thema „Freundschaft“ sucht man hier vergeblich. Die Frauen leben eher nebeneinander her und laufen sich ab und an über den Weg… Ich habe mich stellenweise gefragt, was diese Drei überhaupt an der „Freundschaft“ finden. Für mich fehlt es komplett am Thema Feminismus und auch den Kampfgeist, sich auch mal aus alten Familienansichten und von Traditionen, die einem nicht gut tun, zu befreien, habe ich schmerzlich vermisst. Das Ende ging dann Ruckzuck. Irgendwie reden alle ewig um das Thema rum und dann - zack - Buch zu Ende. Da hätten ein paar Seiten mehr gut getan. Das Glossar ganz hinten im Roman finde ich zwar gut, hätte mir aber zu Beginn einen Hinweis darauf gewünscht. Ich habe während des Lesens viel Zeit mit googeln verbracht, was mich ziemlich im Lesefluss gestört hat. Mein Fazit: wer eine tiefgründige Geschichte über drei Frauen mit nigerianischer Abstammung erwartet, wird sie hier nicht finden. Kann man Lesen, muss man aber nicht. Ich würde es leider nicht weiterempfehlen.

  • Freundinnen für immer...

    Am 04. Juli 2022 von abendstern15 geschrieben.

    ..., auch wenn sich die drei Frauen schon seit ewigen Zeiten nicht mehr gesehen haben. Nun findet die Hochzeit von Fumnis Tochter Destiny in Lagos in Nigeria statt und alle finden nach 30 Jahren wieder zueinander. Da ist zum einen die zurückhaltende Enitan, die nach dem Studium in die USA gezogen ist, in einem Pflegeheim arbeitet und dort einen weißen Mann geheiratet hat, den sie nach über 19 Jahren Ehe verlassen hat. Ihre Tochter Remi begleitet sie nach Nigeria. Die vernünftige Zainab hat nach ihrem Literaturstudium ebenfalls ihre große Liebe geheiratet und vier Söhne bekommen, leider hat ihr Ehemann mehrere Schlaganfälle gehabt und ist nun pflegebedürftig. Die forsche Funmi ist wohlhabend verheiratet, obwohl die Ehe nur noch auf dem Papier zu funktionieren scheint. Zu ihrer Tochter Destiny ist das Verhältnis angespannt. Das Buch ist in drei Abschnitte unterteilt. Im ersten und dritten Abschnitt befinden wir uns in Lagos im Jahr 2015 und begegnen den Frauen, wie sie sich nach langer Zeit wiedersehen und sich kaum verändert haben. Mir persönlich hat der zweite Abschnitt am besten gefallen. Dort sind wir von 1982-1988 in Zaria und begleiten die drei Mädchen an die Universität, erfahren ihre ( Familien-) Geschichten und wie sie sich kennenlernen. Wir sehen, wie die Freundschaft trotz einiger Konflikte wächst. Jede der drei Protagonisten hat ihre eigenen Kapitel. Der Debütroman von Tomi Obaro hat mir richtig gut gefallen und ich bin schon auf ein neues Werk von ihr gespannt. Der Schreibstil ist flüssig, die afrikanischen Begriffe kann man hinten im Glossar nachblättern und die Charaktere waren für mich, mit ihren Höhen und Tiefen, sehr authentisch. Auch die Mutter - Tochter Konflikte waren nachvollziehbar. Es ist ein unaufgeregtes Buch, aber es hat Spass gemacht in die nigerianische Kultur zu reisen, in der es Differenzen zwischen Muslime und Christen gibt, man über die damaligen studentischen Proteste liest, Hochzeitsrituale kennenlernt und kulturelle Hintergründe erfährt... "Laut Yoruba - Tradition dürfen Eltern nicht sehen, wo ihr Kind begraben liegt. Ein solcher Tod stellt die natürliche Ordnung des Lebens auf den Kopf" , Seite 239 Das Einzige was ich nicht gebraucht hätte, die Schlachtszene im 2. Abschnitt des Buches. Die hätte man getrost weglassen können. Warum muss man immer Tiere abschlachten und dann noch erfahren, wie es gehäutet wird? Ich weiß, andere Länder, andere Sitten... doch sowas will ich nicht lesen! Und das Ende war für mich auch nicht 100%ig zufriedenstellend, da hätte ich noch gerne mehr gelesen. Deswegen ziehe ich einen Stern ab. Das Cover ist mit seinen Farben und dem Motiv wunderschön gestaltet, passt perfekt zum Buch und spricht mich total an. Wer einen schönen, unaufgeregten Frauenroman über Freundschaft, Liebe und auch kulturelle bzw familiäre Konflikte lesen möchte ist mit "Freundin bleibst du für immer" gut beraten.

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