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Die Wächterinnen von New York - Roman

Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Phantastik-Bestenliste

Jede Stadt hat eine Seele. Manche so alt wie die Mythen. Andere so jung und ungestüm wie Kinder. Und New York City? Hat gleich mehr als eine. Gerade erst erwacht und so unterschiedlich, wie das Leben in New York, müssen sich die Wächter der Stadt zusammenschließen, um sie vor dem Grauen zu schützen, das unter ihr lauert.

Städte sind lebendig. Sagt man so. Doch das ist mehr als nur ein Sprichwort und wenn eine Stadt erwacht, sucht sie sich einen Avatar, der sie verkörpert. Doch im Fall von New York ist etwas schiefgelaufen. Denn es gibt Kräfte, die verhindern wollen, dass die Städte lebendig werden und diesmal waren sie schneller. Nach einem ersten Kampf sind die Stadt und ihr Avatar geschwächt, doch im letzten Moment werden fünf Wächter bestimmt. Fünf für die fünf Bezirke und alle so unterschiedlich wie nur New York sein kann. Manny löst Probleme Manhattan-Style: mit Geld.
In Brooklyn hört eine ehemalige Rapperin den Beat der Stadt. Und die Kuratorin einer Gemeindegalerie beweist, dass sich die Bronx noch nie etwas hat gefallen lassen. Aber was ist mit Queens und Staten Island? Wenn sie die Stadt und ihren Avatar retten wollen, müssen sie sich beeilen, denn der Feind hat längst damit begonnen, die Stadt zu vergiften. Und wenn sie nicht zusammenarbeiten, droht nicht nur New York unterzugehen.

Über den Autor / die Autorin

N. K. Jemisin ist eine in Brooklyn lebende Autorin und die erste Gewinnerin von drei Hugo Awards in Folge. Zuletzt gewann sie den Locus Award für Die Wächterinnen von New York. Neben insgesamt vier gewonnen Hugo Awards wurden ihre Kurzgeschichten und Romane mehrfach für den World Fantasy, Locus und Nebula Award nominiert und standen auf der Shortlist für den Crawford und den James Tiptree, Jr. Award. Sie ist Science-Fiction und Fantasy-Rezensentin für die New York Times.

Benjamin Mildner, geboren 1984, hat Anglistik und Literatur studiert. Zu seinen bisherigen Übersetzungen zählen u. a. William Gibson und Shaun Prescott sowie mehrere Graphic Novels. Er lebt und arbeitet in Berlin.

Bericht

»Die seriengerecht gecasteten Hauptfiguren und das Handlungsgerüst mit allerlei New-York-typischer Herumfahrerei erlauben es Jemisin, ein in jeder Hinsicht inklusives und diverses Stadtporträt zu zeichnen.« Richard Kämmerlings, Welt am Sonntag, 13. März 2022 Richard Kämmerlings Welt am Sonntag 20220313

Kundenrezensionen

  • Die Stadt im Menschen

    Am 10. April 2022 von amara5 geschrieben.

    Die erfolgreiche amerikanische Fantasy-Autorin N.K. Jemisin lässt in ihrem opulenten und spannenden Trilogie-Auftakt die Metropole New York anhand von sechs Superhelden menschlich und organisch werden. In „Die Wächterinnen von New York“ ist die Stadt gerade noch bei der Geburt, als die bösartige Frau in Weiß mit riesigen Tentakeln und sonstigen aggressiven Manövern versucht, alles zu untergraben und zu zerstören. In Gestalt von sehr unterschiedlichen, szenisch-dicht gezeichneten Avataren, die jeweils ihren Bezirk wie Queens, Staten Island, Manhattan, Bronx oder Brooklyn personifizieren und schützen, kommt tatkräftige Hilfe mit vielfältigen Superkräften und Subkulturen. Jemisin zeichnet dabei die Charaktere sehr lebendig, queer und politisch engagiert – jeder Avatar hat seine eigene Redensart sowie Lebensweise und verkörpert nicht nur mit Leib und Seele einen Stadtteil, sondern auch gesellschaftskritische, soziologische und kulturelle Aspekte, die anfangs ausführlich vorstellt werden. Einer von ihnen ist nicht nur ein Graffiti-Held ohne festen Wohnsitz, sondern auch oberster Beschützer des gesamten New York. Unterstützung und Ratschläge im Kampf gegen die Bedrohung erhalten sie von São Paulo, London und Hongkong in Person – bereits geborene Metropolen. Gemeinsam treten sie actionreich und filmreif, aber auch in vielen Dialogen hinterfragend in den Kampf, aus dem sie alle verändernd hervortreten und durch ihre individuellen Eigenarten erschafft Jemisin nebenbei noch eine vielfältige und tiefsinnige Hommage an New York und seine Stadtteile. Gekonnt verstrickt sie fantastische Elemente mit der Realität und so haben die Superhelden nicht nur bildgewaltig gegen monströse „weiße“ Tentakel, sondern auch emotional gegen Rassismus, Homophobie sowie globale Immobilienhaie, horrende Mieten und die ausufernde Gentrifizierung zu kämpfen. Eine kluge, soghafte und politisch packende Urban-Fantasy-Geschichte, die gekonnt mit viel derb-humorvoller Umgangssprache, aber auch wissenschaftlichen Segmenten eine atmosphärische Mischung aus Apokalypse und demografischer Sozialstudie entwirft und den Spannungsbogen mit diversen Angriffen auf mehreren Ebenen rasant hält. Die vielen beschriebenen Örtlichkeiten in New York in dem über 500 Seiten starken und flüssig geschriebenen Epos erfordern entweder etwas Ortskenntnisse oder das Einlassen auf fiktionale Weise. Das fulminant-magische und emotionale Finale mit plötzlichem Ende erhöht die Spannung auf den zweiten Teil, in dem New York atmet, lebt und eine freie Seele hat.

  • Interessante Idee, aber...

    Am 28. März 2022 von lectrice geschrieben.

    Auf dieses Buch bin ich zuerst aufgrund seines tollen Covers aufmerksam geworden, das sofort meine Neugierde geweckt hat. Der Klappentext hat mir dann auch sofort gezeigt, dass es sich hier um eine ganz und gar ungewöhnliche Geschichte handeln wird. Ich war noch nie in dieser Stadt, die niemals schläft, aber wer kennt sie nicht aus unzähligen Büchern und Filmen? Doch dieses New York ist anders. Und die Stadt erwacht, jedoch New York besteht aus so unterschiedlichen Stadtteilen, dass der Avatar von New York die Hilfe von fünf ganz unterschiedlichen WächterInnen benötigt gegen die Feinde. Ein sehr interessanter Plot für ein Buch, allerdings hatte ich leider große Probleme mit dem Schreibstil und vor allem mit dem Sprachniveau. Dieses kam mir zu gewollt jugendlich rüber und war einfach nicht authentisch. Außerdem lässt sich das Buch viel zu viel Zeit und es kommt nicht so recht in Fahrt. Sehr schade, denn es klang so vielversprechend.

  • Schwache Umsetzung

    Am 17. März 2022 von Karo geschrieben.

    In "Die Wächterinnen von New York" werden wir in eine Welt transportiert, in der Städte lebendig sind. In dem Moment in dem die Stadt erwacht, sucht sie sich einen Avatar, der sie vertritt. Im Fall der Stadt New York ist dieses Erwachen der Stadt allerdings schiefgegangen. Die Kräfte, die verhindern wollen, dass die Städte lebendig werden, waren in New York schneller. Es kommt zu einem Kampf zwischen den Kräften und der Stadt und New York bleibt stark geschwächt zurück. Bevor die Stadt ganz scheitern kann, werden fünf Wächter bestimmt, die für die fünf Bezirke der Stadt stehen. Sie müssen zusammenarbeiten, um New York zu retten und vor den Kräften zu beschützen, allerdings sind die fünf Wächter so verschieden, dass die Zusammenarbeit nicht immer leicht ist und von großen Konflikten begleitet wird.  An ein Werk, dass von Neil Gaiman als "Herausragend" bezeichnet wird, habe ich große Erwartungen. Gaiman ist ein unglaublich talentierter Autor, der einige der besten Fantasy-Werke geschaffen hat, weshalb ich davon ausgegangen bin, dass er auch andere gute Werke erkennen kann. Leider wurde meine Hoffnung in diesem Fall enttäuscht. Die Handlung entwickelt sich langsam, teilweise zu langsam. Auch nachdem die Handlung an Spannung zugenommen hat, hat mich die Lektüre nicht überzeugen können. Die Sprache ist eintönig und trägt nicht dazu bei, dass der Spannungsbogen der Handlung aufgebaut wird. Im Vergleich mit Gaimans Werken ist die Sprache ungünstigerweise nicht wirklich überzeugend und trägt nicht dazu bei, dass die Lektüre spannender wird. Die Prämisse des Werkes hat mich unglaublich angesprochen. Lebendige Städte, die von dunklen Kräften bedroht sind, klingen nach einer Fantasy-Storyline, die unglaublich gut umgesetzt werden könnte. Im Fall von "Die Wächterinnen von New York" ist das allerdings nicht gelungen. Die Handlung ist nicht wirklich ausdifferenziert worden, sodass es in Teilen so scheint, als sollte die Handlung nochmal überarbeitet werden. 

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