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So wie du mich kennst - Roman

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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»Was weiß ich wirklich über die, die ich am meisten liebe?«

Karlas Leben ist stehengeblieben. Sie trägt eine Urne nach Hause, darin die Asche ihrer Schwester Marie. Und plötzlich ist nichts mehr so, wie es einmal war. Marie war Karlas Seelenverwandte, ihr Kompass in diesem Chaos, das sich Leben nennt. Und während sich dieses Chaos um sie herum einfach weiterdreht, reist Karla nach New York, um dort die Wohnung ihrer Schwester aufzulösen. Als sie Fotos findet, die so verstörend wie alltäglich sind, fragt sie sich, wie gut sie Marie wirklich kannte. Die Schwester, die so ganz anders lebte als sie. Die erfolgreich und selbstbewusst war. Was Karla auf den Bildern sieht, verändert ihren Blick auf Marie, ihren Blick auf sich selbst und auf das ganze Leben vor ihr.

Anika Landsteiner erzählt eindringlich, bewegend und aufrüttelnd von Frauen wie uns. Von Menschen wie dir und mir. Ein Buch, das im Kopf bleibt.

Über den Autor / die Autorin

Anika Landsteiner (*1987) schaut genau hin: Ihr ist es wichtig, die Empfindungen und Erlebnisse fremder Menschen selbst zu fühlen. Als Autorin, Journalistin und Podcasterin kann sie nur so authentisch sein. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich die Münchnerin privat wie auch beruflich mit gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten, vor allem gegenüber Frauen. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit stehen die komplexen Geschichten dieser Menschen - das, was sie beschäftigt, was ihnen widerfährt, was sie ausmacht.
Mehr über die Autorin finden Sie hier:
www.anikalandsteiner.de
Instagram: @anikalandsteiner
Podcast: »Über Frauen«



Zusatztext

Große Liebe für dieses Buch! [...] Ein intimes Schwesternporträt. Über Unausgesprochenes und Unwiederbringliches. Über Trauer, Liebe und Verbundenheit. Aufwühlend und rundum lebensbejahend.

Bericht

Entstanden ist ein Roman, der tief berührt, der aufwühlend ist, der zeigt, wie wenig man trotz innigen Verhältnisses von einem anderen Menschen weiß. Reinhold Radloff Schwabmünchner Allgemeine 20210925

Kundenrezensionen

  • Schwesternliebe

    Am 25. Mai 2021 von BR geschrieben.

    Karla und ihre jüngere Schwester Marie waren sowas wie Seelenverwandte. Sehr behütet sind sie in einer dörflichen Gemeinschaft aufgewachsen. Im Erwachsenenalter blieb Karla im gewohnten Umfeld nahe ihrer Eltern während Marie sich in einen Amerikaner verliebt hat und mit ihm in seine Heimat gezogen ist. In allem was wir an Gedanken von Karla lesen wird klar, wie sehr sie sich mit ihrer kleinen Schwester verbunden fühlte und dass deren Wegzug und auch die Wahl ihres Ehemannes für Karla nicht leicht zu akzeptieren war. Doch nun ist Marie tot. Die Umstände ihres Unfalls sind rätselhaft, die Eltern und Karla fassungslos in ihrer Trauer. Gemeinsam beschließen sie dass nach der Beerdigung Karla nochmal nach New York fliegt um sich dort um die persönlichen Dinge Maries zu kümmern und den Hausstand aufzulösen. Vor Ort in Maries Wohnung wird Karla mit Erinnerungen an Gespräche und gemeinsame Erlebnisse mit Marie überflutet. Sie spürt deren Leben nach, trifft ihre Freunde. Aber mit der Auflösung der Wohnung kommt sie kaum weiter, so viele Dinge die sie über Marie entdeckt sind lähmend und verstörrend. Besonders schmerzhaft ist, dass Karla erkennt, dass ihre kleine Schwester ihr doch nicht alle Geheimnisse ihres Lebens anvertraut hatte. Durch ihre häufigen Telefonate und ein paar gemeinsame Wochen in New York hatte sie bisher immer den Eindruck, alles über Marie zu wissen. Ich fand es ein gelungenes Stilmittel, dass Marie zu großen Teilen selbst zu Wort kommt. So erfahren wir Leser deutlich mehr von Marie und was sie in den letzten Jahren durchgemacht hat als es ihre Schwester im Nachhinein erforschen könnte. Eine ruhig erzählte, traurige Lebensgeschichte die es auch gut verträgt, dass nicht alle Geheimnisse und offene Fragen geklärt werden.

  • Lesenswert

    Am 12. April 2021 von raschke64 geschrieben.

    Karla und Marie sind Schwestern und sie sind ihr ganzes Leben lang extrem eng verbunden. Dabei lebt Karla weiterhin in Franken in der Heimat und Marie ist Fotografin in New York. Auch auf die Entfernung hin verstehen sie sich blendend. Doch Marie stirbt bei einem Unfall und Karla löst ihre Wohnung auf. Dabei bekommt sie immer mehr Fragen, ob sie ihre Schwester wirklich gut kannte. Das Buch ist sehr lesenswert. Eine einfache direkte Sprache erzählt von einem Schwesternpaar und deren Familien. Es geht vor allem darum, wie Karla ihre Gefühle äußert beim Auflösen der Wohnung. Die Geschichte davor wird immer wechselseitig aus Sicht von Karla und Marie erzählt. Das geschieht sehr warmherzig und als Leserin kann man es völlig nachvollziehen. Wohl jeder hat so etwas ähnliches schon einmal erlebt und hat sich die gleichen Fragen gestellt. Und wie oft staunt man, dass man die Angehörigen dann doch nicht so genau kennt, wie man eigentlich denkt. Zwei kritische Anmerkungen von mir, die allerdings nicht in die Punktezahl bei der Bewertung eingeflossen sind: Zum einen empfand ich das Cover als sehr altmodisch. In der Geschichte geht es um moderne Frauen in der Gegenwart, auf dem Foto wirkt es wie in den fünfziger oder sechziger Jahren mit dem entsprechenden Rollenbild. Die zweite Anmerkung betrifft den Hinweis des Verlages auf den ersten Seiten, dass der Roman geschrieben wurde, bevor es COVID-19 gab. Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was das soll. Hält man die Leserinnen für so blöd, dass sie dies nicht von allein erkennen? Und soll zukünftig in jedem Buch stehen, dass es vor, mitten oder nach COVID geschrieben wurde?

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