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Es muss schreien, es muss brennen - Essays

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Beschreibung

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"So klug und radikal ehrlich: Seit Susan Sontag und Joan Didion hat niemand aufregendere Essays geschrieben als Leslie Jamison." Daniel Schreiber

Leslie Jamison ist eine der originellsten und couragiertesten Denkerinnen ihrer Generation. In ihrem neuen Buch erkundet sie die Tiefen von Verlangen, Intimität und Obsession und testet dabei auch die Grenzen ihrer eigenen Offenheit und ihres Mitgefühls für andere aus. Wie kann sie empathisch über menschliche Erfahrung schreiben, ohne ihre kritische Distanz zu verlieren? Wie ihr Beteiligtsein verarbeiten, ohne der Selbstbezogenheit zu erliegen? In Essays über so unterschiedliche Themen wie den "einsamsten Wal der Welt", kindliche Erinnerungen an frühere Leben oder die Erfahrung, eine Stiefmutter zu sein, sucht sie nach neuen, ehrlichen Möglichkeiten erzählerischer Zeugenschaft.

Über den Autor / die Autorin

Leslie Jamison, geboren 1983 und aufgewachsen in Los Angeles, ist die Autorin von Die Empathie-Tests. Über Einfühlung und das Leiden anderer (2015), Die Klarheit (2018) und dem Roman Der Gin-Trailer (2019). Sie schreibt u. a. für die New York Times, The Atlantic und Harper’s, leitet das Non-Fiction-Programm der Columbia University und lebt mit ihrer Familie in New York.

Zusammenfassung

„So klug und radikal ehrlich: Seit Susan Sontag und Joan Didion hat niemand aufregendere Essays geschrieben als Leslie Jamison.“ Daniel Schreiber

Leslie Jamison ist eine der originellsten und couragiertesten Denkerinnen ihrer Generation. In ihrem neuen Buch erkundet sie die Tiefen von Verlangen, Intimität und Obsession und testet dabei auch die Grenzen ihrer eigenen Offenheit und ihres Mitgefühls für andere aus. Wie kann sie empathisch über menschliche Erfahrung schreiben, ohne ihre kritische Distanz zu verlieren? Wie ihr Beteiligtsein verarbeiten, ohne der Selbstbezogenheit zu erliegen? In Essays über so unterschiedliche Themen wie den „einsamsten Wal der Welt“, kindliche Erinnerungen an frühere Leben oder die Erfahrung, eine Stiefmutter zu sein, sucht sie nach neuen, ehrlichen Möglichkeiten erzählerischer Zeugenschaft.

Zusatztext

„Auch in ihren jüngsten Arbeiten zeigt sich Leslie Jamison als intelligente Erzählerin, die auf dem schmalen Grat zwischen beobachtender Distanz, wohldosierter Selbstenthüllung und dem harten Griff in die Abgründe der menschlichen Seele zu wandeln weiß.“ Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur, 5.5.2021

„Bisweilen erhofft man sich von Schreibenden Orientierung, bisweilen findet man sich auf eine spannende Art desorientiert in einem Text wieder. Leslie Jamisons Essay-Sammlung ‚Es muss schreien, es muss brennen‘ gelingt Letzteres. Die anfängliche Desorientierung, die – das darf man vorwegnehmen – in zahlreichen erhellenden Momenten kulminiert, kommt nicht von ungefähr. […] ungeheuer dichte Essays, die zugleich ihr Thema und die Grundlage der Bearbeitung des Themas entfalten.“ Marlen Hobrack, Literarische Welt, 17.4.2021

„Jamison behandelt ihre Themen behutsam, manchmal poetisch und immer genau, während sie die ethischen Fragen des Schreibens mit engem Wirklichkeitsbezug behandelt. … Sie versteht die Kunst, unmittelbares Erleben (egal ob eigenes oder das anderer) zum vibrierenden Kern und Antrieb ihres Denkens zu machen, während sie gleichzeitig die Gefahren dieses Vorgangs und die Verantwortung dafür reflektiert. Das ist sehr intelligent, sehr sympathisch und für alle Schreibenden und Lesenden hochinteressant.“ Sabine Rohlf, Berliner Zeitung, 18.05.2021

„Auch Jamison lebt wieder, lebt neu. Vor allem von diesem Leben erzählt sie in ihrem Essay-Band ‚Es muss schreien, es muss brennen‘. Zunächst geht es scheinbar um disparate Themen. Das Porträt einer manischen Fotografin folgt auf einen Reisebericht aus Sri Lanka und einer literaturtheoretischen Abhandlung zu einem Klassiker des New Journalism. In erster Linie geht es aber immer um sie selbst. Jamison lauscht dem Hall ihrer Begegnungen und Lektüren in sich nach. Die Welt geht sie an.“ Michael Wolf, Tagesspiegel, 19.5.2021

„Wunderschön ist, wie der Band chronologisch von der Reportage über die Reflexion der schriftstellerischen Methode im Erzählen der eigenen Liebesautobiografie ankommt. … Dabei öffnet sie ihr Herz so weit, dass es beim Lesen wehtut.“ Lisa Kreißler, NDR Kultur, 17.5.2021

Bericht

"Auch in ihren jüngsten Arbeiten zeigt sich Leslie Jamison als intelligente Erzählerin, die auf dem schmalen Grat zwischen beobachtender Distanz, wohldosierter Selbstenthüllung und dem harten Griff in die Abgründe der menschlichen Seele zu wandeln weiß." Susanne Billig, Deutschlandfunk Kultur, 5.5.2021

"Bisweilen erhofft man sich von Schreibenden Orientierung, bisweilen findet man sich auf eine spannende Art desorientiert in einem Text wieder. Leslie Jamisons Essay-Sammlung 'Es muss schreien, es muss brennen' gelingt Letzteres. Die anfängliche Desorientierung, die - das darf man vorwegnehmen - in zahlreichen erhellenden Momenten kulminiert, kommt nicht von ungefähr. [...] ungeheuer dichte Essays, die zugleich ihr Thema und die Grundlage der Bearbeitung des Themas entfalten." Marlen Hobrack, Literarische Welt, 17.4.2021

"Jamison behandelt ihre Themen behutsam, manchmal poetisch und immer genau, während sie die ethischen Fragen des Schreibens mit engem Wirklichkeitsbezug behandelt. ... Sie versteht die Kunst, unmittelbares Erleben (egal ob eigenes oder das anderer) zum vibrierenden Kern und Antrieb ihres Denkens zu machen, während sie gleichzeitig die Gefahren dieses Vorgangs und die Verantwortung dafür reflektiert. Das ist sehr intelligent, sehr sympathisch und für alle Schreibenden und Lesenden hochinteressant." Sabine Rohlf, Berliner Zeitung, 18.05.2021

"Auch Jamison lebt wieder, lebt neu. Vor allem von diesem Leben erzählt sie in ihrem Essay-Band 'Es muss schreien, es muss brennen'. Zunächst geht es scheinbar um disparate Themen. Das Porträt einer manischen Fotografin folgt auf einen Reisebericht aus Sri Lanka und einer literaturtheoretischen Abhandlung zu einem Klassiker des New Journalism. In erster Linie geht es aber immer um sie selbst. Jamison lauscht dem Hall ihrer Begegnungen und Lektüren in sich nach. Die Welt geht sie an." Michael Wolf, Tagesspiegel, 19.5.2021

"Wunderschön ist, wie der Band chronologisch von der Reportage über die Reflexion der schriftstellerischen Methode im Erzählen der eigenen Liebesautobiografie ankommt. ... Dabei öffnet sie ihr Herz so weit, dass es beim Lesen wehtut." Lisa Kreißler, NDR Kultur, 17.5.2021

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