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Fr. 30.90

Die Gesichter - Roman

Deutsch · Fester Einband

2-3 Tage

Beschreibung

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Ein gefeierter Künstler, ein liebender Sohn, eine Suche nach dem eigenen Leuchten

Mit einer einzigen beiläufigen Bemerkung wischt Bear Bavinsky (gefeierter Maler, zahlreiche Ex-Frauen, siebzehn Kinder) jede Hoffnung seines Lieblingssohnes Pinch beiseite, auch nur halb so viel Talent zu haben wie er. Desillusioniert zieht es Pinch raus in die Welt, in Kanada versucht er sich an einer Biografie über Bear, als Italienischlehrer in London hat er es fast geschafft zu vergessen, dass auch er einmal Großes vorhatte. Seine wahre Begabung findet er schließlich doch noch, und er schmiedet einen schier unmöglichen Plan, nicht nur sein eigenes Leuchten zu entfalten, sondern auch das Andenken seines Vaters zu retten.

Kann man gleichzeitig ein gefeierter Künstler und ein liebender Vater sein? Muss ein Sohn seinen Eltern verzeihen, nur weil sie bedeutend sind? Tom Rachman hat einen elektrisierenden und immer wieder auch nachdenklich stimmenden Roman geschrieben über das Streben nach Anerkennung - im Leben und in der Kunst.

Über den Autor





Tom Rachman, geboren 1974 in London, wuchs in Vancouver auf. Er war Auslandskorrespondent der Associated Press in Rom, die ihn u. a. nach Japan, Südkorea, Ägypten und in die Türkei entsandte. Später arbeitete er als Redakteur des International Herald Tribune in Paris. Rachmans erster Roman ›Die Unperfekten‹ wurde gleich nach Erscheinen zu einem internationalen Bestseller. Er lebt mit seiner Familie in London.Bernhard Robben, geb. 1955, lebt in Brunne/Brandenburg und übersetzt aus dem Englischen, u. a. Salman Rushdie, Peter Carey, Ian McEwan, John Williams, Patricia Highsmith und Philip Roth. 2003 wurde er mit dem Übersetzerpreis der Stiftung Kunst und Kultur des Landes NRW ausgezeichnet, 2013 mit dem Ledig-Rowohlt-Preis für sein Lebenswerk geehrt.

Bericht

"Rachman, was für ein Künstler!"
myself 01.09.2018

Produktdetails

Autoren Tom Rachman
Mitarbeit Bernhard Robben (Übersetzung)
Verlag DTV
 
Originaltitel The Italian Teacher
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 31.08.2018
 
EAN 9783423289696
ISBN 978-3-423-28969-6
Seiten 416
Abmessung 157 mm x 231 mm x 30 mm
Gewicht 661 g

Kundenrezensionen

  • Eine verzwickte Vater-Sohn-Beziehung

    Am 31. August 2018 von Lilli333 geschrieben.

    Inhalt: Charles Bavinsky, genannt Pitch, wächst im Schatten seines charismatischen Vaters Bear Bavinsky auf, der ein bedeutender Maler ist. Außer seiner Kunst zählt für Bear nicht viel. Das bekommen auch Pinch und seine Mutter Natalie zu spüren. Trotzdem oder gerade deswegen versucht Pinch sein Leben lang, die Anerkennung seines Vaters zu erringen. Pinchs Bermühungen, ebenfalls zu malen, werden von Bear einfach weggewischt. In der Folge versucht sich Pinch als Kunsthistoriker und als Italienischlehrer, probiert einen Spagat zwischen Vater und Mutter und kommt doch auf keinen grünen Zweig. Bis ihm schließlich der große Coup gelingt … Meine Meinung: Trotz sehr interessanter Ausgangslage hatte ich anfangs Schwierigkeiten, mich mit diesem Roman anzufreunden. Die Einführung der Protagonisten ging mir einerseits zu langsam und etwas langatmig, andererseits zu distanziert vonstatten. Doch mit jeder Seite nahm die Erzählung mehr Fahrt auf und konnte mich immer stärker fesseln. Störten mich zu Beginn noch die Zeitsprünge, die einen immer wieder ins kalte Wasser warfen, noch etwas, lernte ich bald, damit umzugehen und mir die Entwicklung dazwischen selbst zu denken. Pinch war mir von Anfang an sympathisch, gerade weil er nicht als etwas Besonderes daherkommt. Er wirkt wie du und ich, macht immer wieder Fehler und ihm passieren Missgeschicke, wie wohl jeder sie kennt. Und dass er um die Liebe und Anerkennung seines Vaters kämpft, konnte ich auch gut verstehen. Ich freute mich mit Pinch über jeden positiven Aspekt seines Lebens, über seine Freunde Marsden, Barrows und seine Halbschwester Birdie, die im Laufe seines Lebens sehr wichtig für ihn werden. Und manchmal hätte ich ihn schütteln können für seine Zögerlichkeit, für sein Verhuschtsein. Je weiter der Roman fortschreitet, desto intensiver habe ich die Beziehung zwischen Pinch und Bear empfunden. Auch über riesige Entfernungen hinweg ist sie zu spüren. Und bei aller Ablehnung von Bear, die unweigerlich immer wieder eintritt, merkt man doch, dass da auch von seiner Seite Gefühle vorhanden sind. Eine ganz schön verzwickte Vater-Sohn-Beziehung, fesselnd geschrieben und toll zu lesen.

  • Schein oder Sein?

    Am 13. August 2018 von Schriesemer64 geschrieben.

    In seinem neuen Roman „Die Gesichter“ erzählt Tom Rachman von einem Künstler und seiner Kunst. Doch keine Sorge! Man muss sich nicht für Malerei interessieren, um diesem Buch etwas abgewinnen zu können. Denn wichtiger als die Kunst ist die Beziehung eines Sohnes zu seinem Vater. Der junge Pinch himmelt seinen Vater, den erfolgreichen Maler Bear Bavinsky, an. Ständig versucht er, ihm zu gefallen. Doch Bear scheint seinen Sohn kaum wahrzunehmen. Mit einer dahin geworfenen Bemerkung zerstört er Pinchs Hoffnung, in die Fußstapfen des Vaters treten zu können. Doch wird er Zeit seines Lebens versuchen, den Vater von sich zu überzeugen, was nicht immer leicht ist, da Bear zuweilen den Kontakt abbricht. So schlittert Pinch kreuz und quer und ein wenig heimatlos durchs Leben, versucht seinen Weg und seinen Platz zu finden und kommt doch immer wieder zu seinem Vater und dessen Kunst zurück. Pinch macht im Zeitraum zwischen 1955 und 2011 eine große Entwicklung durch. Zuerst ging es mir etwas zu langsam, aber schließlich kommt doch Schwung in sein Leben und er übernimmt das Ruder. Die Geschichte hat viel Tiefgang und regt stark zum Nachdenken an. Dabei ist sie trotzdem locker zu lesen und recht lebendig erzählt.

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