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Fr. 28.90

Denn sie sterben jung - Stories

Deutsch · Fester Einband

2-3 Tage

Beschreibung

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José Victoriano, der Patriarch der wohlhabenden Familie Arteaga, wird entführt. Er ist nur eines von unzähligen Opfern der Drogenkartelle in Mexiko, doch für seine Angehörigen ändert sich schlagartig alles. Mit dem Tode bedroht, treten sie die Flucht an, nach Amerika, Europa. Antonio Ruiz-Camacho erzählt in acht ineinander verschränkten Geschichten den Zerfall einer Familie, schildert ihre Schicksale in der Fremde, die Versuche, dort Fuß zu fassen und deren Scheitern.
In Austin, wo Tochter Laura nun mit ihrer Familie zu Hause ist, begegnet sie einem jungen mexikanischen Expat in einem Waschsalon. Während sich draußen eine Feuerwalze nähert, schließen sie sich hinter heruntergelassenen Jalousien in seiner Wohnung ein. Ein atemloses Vergessen für zwei Tage, doch dann reißen Sirenen sie aus ihrem Schlummer...
In New York sind die Enkel im Apartment eines Verwandten untergekommen. Bruder und Schwester unterhalten sich, über ihren Großvater, über Mexiko, Sex, doch da ist dieses Kratzen in der Wand, verstörend und Furcht einflößend...
Noch in Mexiko-Stadt wartet Don Victorianos Geliebte mit ihrem gemeinsamen Sohn auf ihn, meint, verlassen worden zu sein, diesmal endgültig, bis sie von den Paketen erfährt, deren Inhalt keinen Zweifel an seinem Verbleib lassen...
Denn sie sterben jung ist ein intelligentes Buch, authentisch und kunstvoll zugleich, immer ganz nah an seinen Figuren, hart und ungeschliffen, poetisch und mitfühlend.

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis

1. Stammbaum der Familie Arteaga

2. Schon alles Wahnsinn bevor überhaupt Frühling ist

3. Okie

4. Trockenpflaumen aus Pappmaché

5. Ich balle meine Hände zu Fäusten und sie sehen aus wie die eines anderen

6. Rotwilde

7. Besserer Breitengrad

8. Ihren Duft zuerst

9. Barfußhunde

Danksagung

Über den Autor

Antonio Ruiz-Camacho wurde 1973 in Toluca, Mexiko geboren. Dort arbeitete er als Journalist, bevor er nach Austin, Texas zog, wo er mit seiner Familie heute lebt. Er hat zahlreiche Stipendien erhalten, in verschiedenen Zeitschriften, darunter in der New York Times, veröffentlicht und stand mit seinem Debüt «Denn sie sterben jung» auf diversen Jahresbestenlisten, u. a. von Kirkus Reviews, San Francisco Chronicle und Texas Observer.

Zusammenfassung

José Victoriano, der Patriarch der wohlhabenden Familie Arteaga, wird entführt. Er ist nur eines von unzähligen Opfern der Drogenkartelle in Mexiko, doch für seine Angehörigen ändert sich schlagartig alles. Mit dem Tode bedroht, treten sie die Flucht an, nach Amerika, Europa. Antonio Ruiz-Camacho erzählt in acht ineinander verschränkten Geschichten den Zerfall einer Familie, schildert ihre Schicksale in der Fremde, die Versuche, dort Fuß zu fassen und deren Scheitern.
In Austin, wo Tochter Laura nun mit ihrer Familie zu Hause ist, begegnet sie einem jungen mexikanischen Expat in einem Waschsalon. Während sich draußen eine Feuerwalze nähert, schließen sie sich hinter heruntergelassenen Jalousien in seiner Wohnung ein. Ein atemloses Vergessen für zwei Tage, doch dann reißen Sirenen sie aus ihrem Schlummer…
In New York sind die Enkel im Apartment eines Verwandten untergekommen. Bruder und Schwester unterhalten sich, über ihren Großvater, über Mexiko, Sex, doch da ist dieses Kratzen in der Wand, verstörend und Furcht einflößend…
Noch in Mexiko-Stadt wartet Don Victorianos Geliebte mit ihrem gemeinsamen Sohn auf ihn, meint, verlassen worden zu sein, diesmal endgültig, bis sie von den Paketen erfährt, deren Inhalt keinen Zweifel an seinem Verbleib lassen…
Denn sie sterben jung ist ein intelligentes Buch, authentisch und kunstvoll zugleich, immer ganz nah an seinen Figuren, hart und ungeschliffen, poetisch und mitfühlend.

Zusatztext

"Erzählt von einer Familie aus der mexikanischen Oberschicht, die an der allgegenwärtigen Gewalt zerbricht."

DIE ZEIT, Jana Luck

"(...)Skurrile, zuweilen anrührend komische Szenen.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tobias Döring

"Antonio Ruiz-Camacho beschreibt in seinem vielstimmigen Debüt die Auflösung eines Clans aus der mexikanischen Oberschicht.“
taz, Eva-Christina Meier

"Ruiz-Camacho hat Talent, mit wenigen Worten Stimmungen plastisch zu machen (…) Gerade durch das Aussparen von Erklärungen und das Aneinanderreihen von ausgewählten, isolierten Szenen wirkt die Geschichte authentisch und unmittelbar.“
Spiegel Online, Isabel Metzger

"Unaufgeregt, aber sehr lebendig schildert Ruiz-Camacho Alltagsanekdoten nach der Vertreibung, schreibt über Verlust von Nähe, das Einleben in der Fremde, Ängste, die Sehnsucht nach Heimat und Zugehörigkeit."
Wiener Zeitung

"In acht Episoden notiert der mexikanische Schriftsteller lakonisch, lebenshungrig, aber auch ohne Rücksicht auf Verluste (…), wie Leben nach Entwurzelung und Bedrohung ziemlich vor die Hunde geht. Ein bitter-großer Wurf."
Brigitte, Katja Nele Bode

"Gekonnte, manchmal auch berührende Texte, die mal nach Salinger klingen können und mal nach Juan Rulfo."
Deutschlandfunk, Katharina Döbler

"Ein vielstimmiger Chor mit tragischen und komischen Passagen, vorgetragen mit großer Empathie.“
Weltempfänger Litprom-Bestenliste, Anita Diafari

"Überzeugt nicht nur dank einfallsreich und vielschichtig aufgebauter Szenarien, sondern auch mit einer dichten Sprache, die sich dem jeweiligen Erzähler anpasst und dessen Gedanken viel Raum lässt. Ein erstaunliches Debüt.“
Kieler Nachrichten, Ruth Bender

"4 von 5 Sternen, „Kinder, Enkel, heimliche Geliebte und Bedienstete (…) umreißen, was es heißt, schlagartig seine Wurzeln und Privilegien zu verlieren. Viel Personal (…) und viel Poesie"
Stern, 26. Juli 2018

“These powerful stories are worthy of rereading in order to fully digest the far-reaching implications of one man’s disappearance. Taken altogether, this singular book affords the reader the chance to step inside a world of privilege and loss, and understand how the two are inextricably intertwined.”
The San Francisco Chronicle

"Antonio Ruiz-Camacho has written a marvelous and moving story collection: Barefoot Dogs is a brilliant and devastating portrait of a scattered, entitled, and traumatized Mexican upper-class, waking up in horror to the reality of the country they once owned. A tour de force."
Daniel Alarcón, author of At Night We Walk in Circles

Bericht

"Erzählt von einer Familie aus der mexikanischen Oberschicht, die an der allgegenwärtigen Gewalt zerbricht."
DIE ZEIT, Jana Luck

"(...)Skurrile, zuweilen anrührend komische Szenen."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Tobias Döring

"Antonio Ruiz-Camacho beschreibt in seinem vielstimmigen Debüt die Auflösung eines Clans aus der mexikanischen Oberschicht."
taz, Eva-Christina Meier

"Ruiz-Camacho hat Talent, mit wenigen Worten Stimmungen plastisch zu machen (...) Gerade durch das Aussparen von Erklärungen und das Aneinanderreihen von ausgewählten, isolierten Szenen wirkt die Geschichte authentisch und unmittelbar."
Spiegel Online, Isabel Metzger

"Unaufgeregt, aber sehr lebendig schildert Ruiz-Camacho Alltagsanekdoten nach der Vertreibung, schreibt über Verlust von Nähe, das Einleben in der Fremde, Ängste, die Sehnsucht nach Heimat und Zugehörigkeit."
Wiener Zeitung

"In acht Episoden notiert der mexikanische Schriftsteller lakonisch, lebenshungrig, aber auch ohne Rücksicht auf Verluste (...), wie Leben nach Entwurzelung und Bedrohung ziemlich vor die Hunde geht. Ein bitter-großer Wurf."
Brigitte, Katja Nele Bode

"Gekonnte, manchmal auch berührende Texte, die mal nach Salinger klingen können und mal nach Juan Rulfo."
Deutschlandfunk, Katharina Döbler

"Ein vielstimmiger Chor mit tragischen und komischen Passagen, vorgetragen mit großer Empathie."
Weltempfänger Litprom-Bestenliste, Anita Diafari

"Überzeugt nicht nur dank einfallsreich und vielschichtig aufgebauter Szenarien, sondern auch mit einer dichten Sprache, die sich dem jeweiligen Erzähler anpasst und dessen Gedanken viel Raum lässt. Ein erstaunliches Debüt."
Kieler Nachrichten, Ruth Bender

"4 von 5 Sternen, "Kinder, Enkel, heimliche Geliebte und Bedienstete (...) umreißen, was es heißt, schlagartig seine Wurzeln und Privilegien zu verlieren. Viel Personal (...) und viel Poesie"
Stern, 26. Juli 2018

"These powerful stories are worthy of rereading in order to fully digest the far-reaching implications of one man's disappearance. Taken altogether, this singular book affords the reader the chance to step inside a world of privilege and loss, and understand how the two are inextricably intertwined."
The San Francisco Chronicle

"Antonio Ruiz-Camacho has written a marvelous and moving story collection: Barefoot Dogs is a brilliant and devastating portrait of a scattered, entitled, and traumatized Mexican upper-class, waking up in horror to the reality of the country they once owned. A tour de force."
Daniel Alarcón, author of At Night We Walk in Circles

Produktdetails

Autoren Antonio Ruiz-Camacho
Mitarbeit Johann Christoph Maass (Übersetzung)
Verlag Beck
 
Originaltitel Barefoot Dogs
Themen Mexikanische SchriftstellerInnen: Werke (div.)
Belletristik > Erzählende Literatur
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 20.07.2018
 
EAN 9783406725272
ISBN 978-3-406-72527-2
Seiten 205
Abmessung 132 mm x 208 mm x 21 mm
Gewicht 316 g
Illustration mit 1 Stammbaum

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