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Fr. 23.90 Fr. 28.90

Kühn hat Ärger - Roman

Deutsch · Fester Einband

2-3 Tage

Beschreibung

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Die Sonne geht auf, es regnet, oder es schneit. Aber im Grunde startet jeder neue Tag mit derselben Chance. So sieht Martin Kühn es jedenfalls, an guten Tagen. In letzter Zeit allerdings hatte er eher selten gute Tage, seine Frau Susanne benimmt sich seltsam, und er selbst ist dabei, einen amourösen Fehltritt zu begehen. Auch der heutige Tag beginnt wechselhaft, denn Kühn soll mit seinem Kollegen Steierer den Mörder eines jungen Mannes finden. Die Ermittlungen führen ihn, den einfachen Polizisten und Berufspendler, in die Welt der Reichen und Wohltätigen. Diese neue Erfahrung setzt ihm doch mehr zu, als Kühn es sich eingestehen will. Und während er auf der Terrasse der Verdächtigen selbstgemachte Limonade kostet, sucht Kühn die Antwort darauf, ob es überhaupt einen Ort gibt, an dem er in diesem Leben richtig ist.

Zusatztext

»Spannend, tiefgründig, feine Sprache.«, Alpe Adria Magazin

Bericht

"'Kühn hat Ärger" ist ein richtig schöner Roman zum Genießen. Eine Polizeigeschichte, wie wir sie eigentlich gerne Sonntagsabends im Tatort hätten.", feuilletonscout.com, 25.11.2018

Produktdetails

Autoren Jan Weiler
Verlag Piper
 
Serien Martin Kühn
Martin Kühn
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 01.03.2018
 
EAN 9783492057578
ISBN 978-3-492-05757-8
Seiten 400
Abmessung 137 mm x 211 mm x 35 mm
Gewicht 519 g

Kundenrezensionen

  • Gute Unterhaltung

    Am 13. Mai 2018 von Schriesemer64 geschrieben.

    Von Jan Weiler kannte ich bisher nur „Maria, ihm schmeckt’s nicht“ und „Mein Leben als Mensch“, die mir beide gut gefallen haben. Gerne wollte ich nun mal einen Kühn-Krimi probieren, zumal mir die Leseprobe schon gut gefallen hat. Nachdem ich das Buch dann in Händen hielt, musste ich allerdings bald feststellen, dass es sich trotz des Kriminalfalles und der Kommissare nicht wirklich um einen Kriminalroman handelt. Ein Blick aufs Cover bestätigte mir dann auch meinen Verdacht: Da steht „Roman“. Nun gut, auch kein Problem, ich bin da nicht so festgelegt und konnte das Buch trotz falscher Erwartungen trotzdem über weite Strecken genießen. Manchmal waren die Strecken aber auch etwas zu weit. Da wurde seitenweise über ein Thema referiert, z.B. die Herstellung und Verwendung von Bonsai-Parkett. Die erste Hälfte des Buches befasst sich fast nur mit dem Leben des späteren Opfers, das zwar sehr interessant, aber nun nicht gerade spektakulär ist. Immer wieder kommen Kühns private Probleme zur Sprache. Seine Frau benimmt sich seltsam, sein Arzt hat auch keine gute Nachricht und der Kollege wird zur Konkurrenz. Da ist es kein Wunder, dass Kühn so fasziniert ist von der superreichen Familie van Hauten, die Probleme scheinbar nicht kennt, sondern wahnsinnig nett und hilfsbereit ist und immer gut gelaunt und in deren Umfeld Kühn ermitteln muss. Insgesamt hat mich dieser Roman gut unterhalten. Jan Weiler schreibt sehr kurzweilig und lebendig. Durch die Vielzahl der angeschnittenen Themen ist das Buch sehr abwechslungsreich. Manchmal ist es ernst und ein wenig philosophisch, dann wieder humorvoll. Alles in allem eine gelungene Mischung.

  • Sehr unterhaltsam

    Am 18. März 2018 von Lilli33 geschrieben.

    Inhalt: Nach der Rückkehr in den Job hat Martin Kühn Probleme an allen Ecken und Enden. Seine Ehe scheint abgekühlt, seine Kellerwände sondern Gift ab, seine Kolleg*nnen machen Stress. Ein Todesfall, in dem er ermittelt, führt ihn in eine unglaubliche Gesellschaftsschicht, die Kühn zum Nachdenken bringt. Meine Meinung: Dies ist der 2. Band der Reihe um den Münchner Kommissar Martin Kühn. Man kann ihn gut ohne Vorkenntnisse lesen, allerdings werden hier Details aus dem 1. Band verraten, sodass man diesen lieber vorher als danach lesen sollte. Ich kannte von Jan Weiler bisher nur zwei seiner humorvollen Bücher, die mir auch gut gefallen haben. Als ich nun in der Buchbeschreibung und Leseprobe von einem Kommissar las, ging ich automatisch davon aus, dass es sich bei „Kühn hat Ärger“ um einen Kriminalroman handelt. Doch das trifft nur bedingt zu. Es gibt zwar einen Kriminalfall bzw. sogar zwei, doch stehen sie nicht im Vordergrund. Viel intensiver als die polizeilichen Ermittlungen beschreibt Jan Weiler Martin Kühns Privatleben, seine Kolleg*innen sowie verschiedene Gesellschaftsschichten. Midlife crisis, Bauschäden, Migranten, Rechtsextremisten und Krankheit sind die Themen, die Martin Kühn umtreiben. Dies ist alles recht unterhaltsam zu lesen, für einen Gesellschaftsroman fand ich es allerdings nicht tiefgründig genug, für einen Kriminalroman spielt noch zu viel anderes mit hinein. Trotzdem habe ich den etwas schrulligen, irgendwie aber doch sympathischen Kühn gerne begleitet und habe mich von dem angenehmen Sprachstil bezaubern lassen. Fazit: „Kühn hat Ärger“ lässt sich nicht in ein Genre pressen. Der Roman bietet von vielem etwas, von nichts alles. Er ist gute Unterhaltung und spricht viele wichtige Themen an, ohne dabei allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Die Reihe: 1. Kühn hat zu tun 2. Kühn hat Ärger

  • Mehr Roman denn Krimi

    Am 25. Februar 2018 von anonym geschrieben.

    Das Schöne an dem vorliegenden Buch ist, dass es eine breite Leserschaft anspricht. Zum einen die Leser von Romanen der Gegenwartsliteratur, zum anderen Krimi-Fans. Wie es sich letztlich einordnen lässt, mag jeder für sich entscheiden. Da eine Leiche und ein Kommissar allein noch keinen Krimi ausmachen, würde ich selbst die Geschichte eher als Roman einordnen. Der Krimi-Plot bildet lediglich den Rahmen um vielfältige aktuelle gesellschaftspolitische Themen. Wie im früheren Buch des Autors „Kühn hat zu tun“ – das ich nicht gelesen habe und man nach meiner Meinung um des besseren Verständnisses willen nicht unbedingt zuvor gelesen haben muss – steht der Münchener Hauptkommissar Martin Kühn im Mittelpunkt. Als aktuellen Fall hat er ein Tötungsdelikt zu Lasten eines jungen Libanesen aus schlechten sozialen Verhältnissen aufzuklären, der ihn in die Welt der wohlhabenden Bürger aus Grunwald führt, zu denen der Getötete neuerdings Zugang hatte. Parallel dazu beschäftigen Kühn diverse private Probleme – das kaum bezahlbare Wohnen in einem kreditfinanzierten Reihenhaus im teuren Münchner Umland, das zudem auf chemisch verseuchtem Grund errichtet ist; rechtsradikale Aktivitäten in seinem Wohnumfeld; die Konkurrenz mit seinem Untergebenen bei der Bewerbung auf eine Beförderungsstelle; der Verdacht der ehelichen Untreue seiner Frau und eine diesbezügliche eigene Versuchung; eine ungeklärte Erkrankung. Diese Themen sind so aktuell und vielfältig, dass man sich in dem einen oder anderen durchaus wiederfinden kann. Der Kriminalfall wird ganz allmählich gelöst und gibt genügend Gelegenheit, selbst mitzuraten. Kühn ist ein eher eigenbrötlerischer Ermittler mit geschickten Verhörmethoden. Interessant sind die Einblicke in die inneren Strukturen der Kriminalpolizei, etwa die Art und Weise, in der der Polizeirat Kühn zur Teilnahme an einem Seminar für Führungskräfte zwingt. Das Drumherum um dieses Seminar ist übrigens wie auch andere Passagen durchaus humorvoll. Die Grundidee der Handlung empfinde ich als etwas irreal. Ein krimineller Jugendlicher mit Migrationshintergrund dürfte kaum mit so offenen Armen von den Eltern seiner ihm erst kurze Zeit bekannten Freundin aus einer völlig anderen Welt aufgenommen werden. Natürlich haftet diesem Aspekt auch etwas Märchenartiges an. Angetan war ich von so manchem Detail, mit dem die Geschichte gekonnt und passend ausgeschmückt wird, z.B. betreffend das IKEA-Sofa „Kivik“. Da einige Aspekte aus Kühns Privatleben nicht zu Ende geführt werden, darf wohl mit einer Fortsetzung gerechnet werden, die ich ganz gewiss lesen werde, nachdem mir dieser Band so gut gefallen hat.

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