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TIPP Buch

Drei wertlose Visa und ein toter Reisepass - Meine lange Flucht aus China

Liao Yiwu, Liao Yiwu

Deutsch; Fester Einband
Autoren Liao Yiwu, Liao Yiwu
Mitarbeit Hans P. Hoffmann (Übersetzung), Hans Peter Hoffmann (Übersetzung), Brigitte Höhenrieder (Übersetzung)
Verlag S. FISCHER
 
Themen
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 25.04.2018
 
EAN 9783103972887
ISBN 978-3-10-397288-7
Seiten 528
Abmessung 147 mm x 219 mm x 40 mm
Gewicht 738 g
Kundenbewertung Keine Rezension vorhanden

Der Friedenspreisträger Liao Yiwu über seine bewegende Vergangenheit in China und seine dramatische Flucht nach Deutschland

Es gibt Tage, die einem das ganze Leben über immer wieder in Erinnerung kommen. Bei Liao Yiwu gehört der 2. Juli 2011 zu diesen Tagen: als es ihm gelang, den Grenzfluss zwischen China und Vietnam zu überqueren. Nach vielen vergeblichen Versuchen der Flucht war das der entscheidende Schritt, der ihn letztendlich in sein Exil nach Deutschland führte. Die Geschichte seiner langen Flucht bildet den Rahmen seines neuen sprachgewaltigen Buches, in den er Erzählungen aus seiner Vergangenheit in China einbettet und geschickt miteinander verwebt. Ein bewegender Bericht und große Erzählkunst.

"Ein chinesischer Schriftsteller, der sprachmächtig und unerschrocken gegen die politische Unterdrückung aufbegehrt und den Entrechteten seines Landes eine weithin hörbare Stimme verleiht."
Aus der Begründung für den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2012

"Liao Yiwu ist einzigartig. Diese Geschichten gehören zu dem großen gemeinsamen Erbe der Weltliteratur."
Philip Gourevitch zu "Fräulein Hallo und der Bauernkaiser"

Über den Autor

Liao Yiwu, auch bekannt als Lao Wei, ist ein chinesischer Schriftsteller, Dichter und Musiker. Aufgrund seiner kritischen Haltung zur chinesischen Regierung sind Liaos Werke in der Volksrepublik China verboten.§Liao Yiwu wuchs zur Zeit der großen Hungersnot auf, die eine Folge des "Großer-Sprung-nach-vorn"-Programms zur wirtschaftlichen Stärkung Chinas war. Als 1966 die Kulturrevolution begann, wurde sein Vater als Revolutionsgegner angeklagt. Um die Kinder zu schützen, ließen sich Liaos Eltern scheiden. Gemeinsam mit seiner Mutter wuchs Liao in Armut auf.§§Nach Beendigung der Sekundarschule reiste Liao durch China und arbeitete als Koch und Lastwagenfahrer. Zu dieser Zeit beschäftigte er sich intensiv mit westlicher Lyrik und begann, selbst zu dichten.§In den 1980er Jahren war Liao einer der bekanntesten jungen Dichter in China und veröffentlichte regelmäßig in wichtigen Literaturmagazinen. Einige seiner Werke erschienen in den Zeitschriften der Untergrund-Literaturszene, da die chinesischen Behörden Gedichte im Stil westlicher Lyrik als "geistige Verschmutzung" ansahen. Aufgrund dieser Verbindungen steht Liao seit 1987 in China auf der Schwarzen Liste. Er wurde wiederholt verhaftet.§2012 wurde Liao Yiwu mit dem Friedenspreis des deutschen Buchhandels ausgezeichnet.

Dr. phil.habil. Hans Peter Hoffmann, geb. 1957 in Saarbrücken, Studium der Sinologie und Germanistik, zahlreiche wissenschaftliche und essayistische Publikationen zur Philosophie und Literatur Chinas, zahlreiche Übersetzungen moderner chinesischer Prosa und Lyrik, beispielsweise des Nobelpreisträgers Gao Xingjian und Bei Daos), u.a. für die FAZ, die horen, die taz und Sartorius 'Atlas der neuen Poesie'. Lebt, lehrt und schreibt in Tübingen. Mitglied der literarischen Gruppe 'Holzmarkt'.

Zusatztext

Man liest diese autobiografische Prosa bis zur letzten Seite atemlos und mit anhaltender Bestürzung. Was nicht zuletzt an ihrer Aktualität liegt.

Bericht

ein famoses Buch über seine dramatische Flucht aus China Michael Radunski NZZ am Sonntag 20180429

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