Artikel empfehlen

E-Mail Link

Auf diesen Artikel verlinken:

Weitere Möglichkeiten zur Verlinkung anzeigen

Auf diesen Autor verlinken:

Auf diesen Verlag verlinken:

Optional:

Sprache der verlinkten Seite:

Partner-ID in Link integrieren: Links aktualisieren

Fragen zum Partner-Programm oder zur Verlinkung? Kontakt
bisher CHF 32.50 CHF 27.90
Lieferfrist2-3 Tage
In den Warenkorb Zu Wunschliste hinzufügen
Buch

Das ist bei uns nicht möglich - Roman. Mit einem Vorwort von Jan Brandt

Sinclair Lewis

Deutsch; Fester Einband
Autoren Sinclair Lewis
Mitarbeit Hans Meisel (Übersetzung)
Verlag Aufbau Verlag GmbH
 
Originaltitel It Can't Happen Here
Thema
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 22.03.2017
 
EAN 9783351036966
ISBN 978-3-351-03696-6
Seiten 442
Abmessung 144 mm x 220 mm x 39 mm
Gewicht 664 g
Kundenbewertung Keine Rezension vorhanden

Sinclair Lewis' Roman aus dem Jahr 1935 führt einen Antihelden vor, der mit seinen Hetzreden die Begeisterung unzufriedener Wähler entfacht. Durch seine Lügen und eine Rhetorik des Populismus und der Ressentiments wird er Präsident der Vereinigten Staaten. Das klingt vertraut?

"Eine unheimliche Vorwegnahme der aktuellen Ereignisse." The Guardian
"Ein Populist im Weißen Haus? Literaturnobelpreisträger Sinclair Lewis hat es vor 80 Jahren durchgespielt." DIE ZEIT
"Sinclair Lewis ist wieder aktuell." der Freitag
"Ein Meister des absoluten Realismus." Bob Dylan

1935 in den USA ein aufsehenerregender Bestseller, heute wieder eine Sensation und aktuell wie selten zuvor. In der Übersetzung des bekannten Exilautors und Kleist-Preis-Trägers Hans Meisel - mit einem Nachwort von Jan Brandt.
Sinclair Lewis wusste durch seine Frau Dorothy Thompson, Auslandskorrespondentin in Berlin, über den Aufstieg der Nazis Bescheid. In den USA beobachtete er, wie die Populisten nach Wirtschaftskrise und Sozialreformen des New Deal immer weiter an Einfluss gewannen. Der radikale Senator Huey Long versuchte Präsident Roosevelt aus dem Amt zu drängen, bevor Long 1935 einem Attentat zum Opfer fiel. Lewis diente er als Vorbild für den fanatischen Verführer Buzz Windrip in seinem Roman.

Buzz Windrip, für seine Gegner ein "ungebildeter Lügner mit idiotischer Weltanschauung" und ein gefährlicher Populist, will Präsidentschaftskandidat werden. Er gibt vor, sich für die kleinen Leute einzusetzen, und verspricht, "aus Amerika wieder ein stolzes Land zu machen". Trotz völlig unglaubwürdiger Versprechen laufen ihm die Wähler zu, und er zieht ins Weiße Haus ein. Sogleich regiert er wie ein absolutistischer Herrscher, beschneidet die Freiheiten der Minderheiten, legt sich mit Mexiko an und lässt seine Kritiker rabiat verfolgen. Einer davon ist der liberale Zeitungsherausgeber Doremus Jessup, der sich nicht mundtot machen lassen will.

Über den Autor

Harry Sinclair Lewis wurde am 7. Februar 1885 in Sauk Center (Minnesota/USA) geboren. Der Arztsohn besuchte die Universität Yale. Anschließend arbeitete er als Journalist und im Verlagswesen. Er nahm 1906 an dem von Upton Sinclair initiierten kooperativen, utopisch-sozialistischen Experiment "Helicon Home Colony" teil. Lewis gilt als bedeutender humanistischer Realist in der Literatur: In seinen zahlreichen gesellschaftskritischen Romanen entwarf er ein satirisches Bild des amerikanischen Mittelstandes und analysierte scharfsinnig die intellektuelle und charakterliche Deformierung sowie den Abbau zwischenmenschlicher Beziehungen jener Bürger, die sich als wahre Repräsentanten der amerikanischen Nation auszugeben versuchten. Der Autor erhielt 1930 als erster Bürger der USA den Nobelpreis für Literatur. Harry Sinclair Lewis verbrachte seine letzten Lebensjahre in Florenz und starb am 10. Januar 1951 in Rom.

Hans Meisel, 1900 in Berlin geboren, ist Redakteur der Vossischen Zeitung, als ihm 1927 für seinen Romanerstling "Torstenson" der Kleist-Preis zuerkannt wird. Später arbeitet er als Lektor für Bermann-Fischer und übersetzt u.a. Sinclair Lewis ("It Can't Happen Here", Querido 1936). Seit 1934 lebt Meisel, der jüdischer Herkunft ist, nicht mehr in Deutschland, im November 1938 wird er Sekretär Thomas Manns in den USA. "Die stumme Zeit", wie "Aguilar" ursprünglich hieß, reichte Meisel 1938 unter Pseudonym zu dem Romanwettbewerb der American Guild for German Cultural Freedom ein. Ausgerechnet Thomas Mann war sein Gutachter. 1940 beendet Meisel seine Tätigkeit für Thomas Mann, wird College-Lehrer und ist dann von 1945 bis 1970 Professor der Politischen Wissenschaften an der Universität von Ann Arbor, Michigan. 1991 ist Hans Meisel in Amerika gestorben.

Bericht

" Was diesen Roman auszeichnet, sind die Figurenporträts [...] die scharfe Beobachtung der politischen und gesellschaftlichen Ereignisse. " SRF 1 20170321

Kundenrezensionen

Top oder Flop? - Verfasse die erste Rezension!