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Fr. 34.90

Das Kind meiner Mutter - Roman

Deutsch · Fester Einband

2-3 Tage

Beschreibung

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Bei einem spektakulären, selbst verschuldeten Autounfall verlieren Florian Burkhardts Eltern ihr jüngstes Kind. Einen Buben. Der ältere Sohn und sie selbst überleben. Absolut unversehrt. Als Ersatz für das tote zeugen die Eltern, die immer schon zwei Kinder haben wollten, sofort ein neues. Ihn. Florian. Und von Stund an richtet die Mutter ihren ganzen Fokus und all ihre Energie auf ihn, den neugeborenen Prinzen. Aus Angst, auch ihn zu verlieren, beschützt sie Florian vor allen Einflüssen der "gefährlichen" Außenwelt: Fahrrad fahren, Radio hören, Fernseh schauen, Freunde besuchen und anderweitige Außenkontakte sind verboten oder werden kontrolliert. Noch als Teenager spielt Florian ausschließlich mit jüngeren Kindern; so kann ihn niemand zum Konsum von Drogen oder Alkohol verführen. Raum für eine eigenständige Entwicklung gibt es keinen. Die Überbehütetheit wird zum erdrückenden Gefängnis. Doch erst als die Eltern versuchen, Florians Homosexualität zu unterbinden, begehrt er, inzwischen sechzehn Jahre alt, auf und wird in ein katholisches Internat gesteckt, wo er zum Grundschullehrer ausgebildet werden soll. Nach fünf Jahren hält Florian das Lehrer-Diplom in der Hand. Und damit sein Ticket in die lange ersehnte Freiheit.

Über den Autor










Florian Burkhardt, geb. 1974, wuchs in der Innerschweiz auf. Als frisch diplomierter Lehrer - wäre es nach ihm gegangen, hätte er die Kunsthochschule besucht - bricht er nach Amerika auf und erlangt internationalen Ruhm als Topmodel. Wieder zurück in der Schweiz, setzt er sein Leben auf der Überholspur fort. Florian Burkhardt, dessen Individualität, Kreativität und Lebensfreude über zwei Jahrzehnte hinweg massiv zurückgebunden wurde, will mehr als Grenzen sprengen. Die Reizüberflutung fordert ihren Tribut. Florian Burkhardt ist 27 Jahre alt, als er an einer schweren Angststörung erkrankt und sich selbst in eine psychiatrische Klinik einweisen lässt. Er lebt heute in Bern.


Zusammenfassung

Bei einem spektakulären, selbst verschuldeten Autounfall verlieren Florian Burkhardts Eltern ihr jüngstes Kind. Einen Buben. Der ältere Sohn und sie selbst überleben. Absolut unversehrt. Als Ersatz für das tote zeugen die Eltern, die immer schon zwei Kinder haben wollten, sofort ein neues. Ihn. Florian. Und von Stund an richtet die Mutter ihren ganzen Fokus und all ihre Energie auf ihn, den neugeborenen Prinzen. Aus Angst, auch ihn zu verlieren, beschützt sie Florian vor allen Einflüssen der »gefährlichen« Außenwelt: Fahrrad fahren, Radio hören, Fernseh schauen, Freunde besuchen und anderweitige Außenkontakte sind verboten oder werden kontrolliert. Noch als Teenager spielt Florian ausschließlich mit jüngeren Kindern; so kann ihn niemand zum Konsum von Drogen oder Alkohol verführen. Raum für eine eigenständige Entwicklung gibt es keinen. Die Überbehütetheit wird zum erdrückenden Gefängnis. Doch erst als die Eltern versuchen, Florians Homosexualität zu unterbinden, begehrt er, inzwischen sechzehn Jahre alt, auf und wird in ein katholisches Internat gesteckt, wo er zum Grundschullehrer ausgebildet werden soll. Nach fünf Jahren hält Florian das Lehrer-Diplom in der Hand. Und damit sein Ticket in die lange ersehnte Freiheit.

Produktdetails

Autoren Florian Burkhardt
Verlag Wörterseh Verlag
 
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)
Sprache Deutsch
Produktform Fester Einband
Erschienen 04.05.2017
 
EAN 9783037630792
ISBN 978-3-0-3763079-2
Seiten 204
Abmessung 143 mm x 215 mm x 20 mm
Gewicht 358 g

Kundenrezensionen

  • Schöner und bereichernder Sichtwechsel

    Am 30. April 2017 von VMN geschrieben.

    Ein sehr bildstarkes, feinfühliges, filigranes und zugleich universelles, erschütterndes und gewaltvolles Werk. Eine schöne, bereichernde und für manche wahrscheinlich überraschend reife Entwicklung und Facette von Florian Burkhardt – nach dem Dokumentar-Film "Electroboy".

  • Beeindruckend

    Am 29. April 2017 von Ursula Koller geschrieben.

    Mich hat das Buch beeindruckt. Die Sprache ist einzigartig und die Sicht des Kindes und Jugendlichen kommt voll zur Geltung. Die Beklemmung durch das einschränkende Elternhaus hat mich an meine eigene Jugend erinnert, auch wenn sie nicht so dramatisch war wie die von Florian. Ich denke, dass dieser Roman sehr viel über Sinn und Zweck eines Kindes in der Familie aufzeigen kann. Ein Kind sollte auf keinen Fall Lebenssinn sein und schon gar nicht ein Ersatz. Gerne hätte ich weitergelesen und ich freue mich auf das zweite Buch, das geplant ist, wie ich in einem Interview mit Florian Burkhardt gelesen habe.

  • Ein wunderbares Buch

    Am 27. April 2017 von Thomas Meier geschrieben.

    Das Buch fängt mit der Symbiose zwischen Kind und Mutter an, die langsam bricht, als das Kind irgendwann aus der engen Umarmung ausbrechen will, die sich immer mehr als Überbehütetheit entpuppt. Ich finde es eindrücklich, wie der Autor aus der Kindersicht hinaus schreibt. Die Sprache entwickelt sich mit dem Älterwerden und ist feinfühlig und wirkt sehr authentisch. Das Buch hat für mich eine Magie, der ich irgendwann nicht mehr entkommen konnte. Ich empfehle das Buch allen Eltern wie auch allen Interessierten an der Entwicklung von Jugendlichen sowie Menschen mit eigenen Erfahrungen, was Abhängigkeiten von den Eltern betrifft. Da es sich um einen autobiografischen Roman von Florian Burkhardt handelt, den ich bereits aus dem Kinodokumentarfilm "Electroboy" kannte, erklärt das Buch auch vieles davon, was danach in seiner Biografie folgte: Die Flucht möglichst weit weg von der Herkunft und die Suche nach Freiheit nach der langen Unterdrückung durch die Mutter.

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