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"Personalisierte" - Psychiatrie Paradigmenwechsel oder Etikettenschwindel?

Deutsch · Taschenbuch

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Beschreibung

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Dank der Entschlüsselung des menschlichen Genoms ist es inzwischen möglich, bestimmte Erbanlagen mit der Anfälligkeit für Krankheiten oder der voraussichtlichen Wirkung von Medikamenten zu korrelieren. Daran knüpfen sich große Hoffnungen, Krankheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und Behandlungen auf den Einzelfall zuzuschneidern. Auf der anderen Seite mehren sich die kritischen Stimmen, die diese Form der "Personalisierung" für ein leeres Versprechen halten und angesichts der Wünsche von Patienten nach persönlicher Zuwendung gar von einem Etikettenschwindel sprechen.Inwieweit lässt sich dieser Ansatz auf die Psychiatrie und Psychotherapie übertragen? Dieses Buch vermittelt einen Überblick über die aktuellen Diskussionen um die Möglichkeiten und Grenzen der "personalisierten" Psychiatrie und Psychotherapie. Neben den Erkenntnissen der psychiatrischen Grundlagenforschung werden gesundheitsökonomische, historische und ethische Aspekte der Debatte um Personalisierung dargestellt. In den Mittelpunkt rückt dabei der Begriff der Person, wie er für eine wirksame zukünftige Psychiatrie und Psychotherapie gefasst werden muss.

Über den Autor / die Autorin

Dr. med. Heinz Böker ist Psychiater, Psychotherapeut und Psychoanalytiker. Er war Mitarbeiter von Prof. S. Mentzos und ist Leiter der Abteilungen für Depressions- und Angstbehandlung an der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich (Burghölzli).

Zusammenfassung

Dank der Entschlüsselung des menschlichen Genoms ist es inzwischen möglich, bestimmte Erbanlagen mit der Anfälligkeit für Krankheiten oder der voraussichtlichen Wirkung von Medikamenten zu korrelieren. Daran knüpfen sich große Hoffnungen, Krankheitsrisiken frühzeitig zu erkennen und Behandlungen auf den Einzelfall zuzuschneidern. Auf der anderen Seite mehren sich die kritischen Stimmen, die diese Form der «Personalisierung» für ein leeres Versprechen halten und angesichts der Wünsche von Patienten nach persönlicher Zuwendung gar von einem Etikettenschwindel sprechen.Inwieweit lässt sich dieser Ansatz auf die Psychiatrie und Psychotherapie übertragen? Dieses Buch vermittelt einen Überblick über die aktuellen Diskussionen um die Möglichkeiten und Grenzen der «personalisierten» Psychiatrie und Psychotherapie. Neben den Erkenntnissen der psychiatrischen Grundlagenforschung werden gesundheitsökonomische, historische und ethische Aspekte der Debatte um Personalisierung dargestellt. In den Mittelpunkt rückt dabei der Begriff der Person, wie er für eine wirksame zukünftige Psychiatrie und Psychotherapie gefasst werden muss.

Produktdetails

Mitarbeit Heinz Böker (Herausgeber), Pau Hoff (Herausgeber), Paul Hoff (Herausgeber), Erich Seifritz (Herausgeber)
Verlag Hogrefe (vorm. Verlag Hans Huber )
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.08.2014
 
EAN 9783456854076
ISBN 978-3-456-85407-6
Seiten 248
Abmessung 157 mm x 226 mm x 17 mm
Gewicht 526 g
Illustration 12 Tabellen, 10 Abb.
Themen Naturwissenschaften, Medizin, Informatik, Technik > Medizin

Management, Kommunikation, Psychosomatik, Klinische Psychologie, Psychotherapie, Psychiatrie, Therapeut, Therapie, Krankheit, Risiken, historisch, Psychotherapeut, Behandlung, Erbanlagen, Pharmakotherapie, ethisch, Grenzen, Entschlüsselung, Anfälligkeit, genom, Personalisierung, Psychopharmakotherapie, gesundheitsökonomisch, Management für Mediziner, Personalisierte Psychiatrie

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