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Eine Mikrogeschichte der sowjetischen Besatzung in Österreich Mehrere Hunderttausend sowjetische Besatzungsangehörige waren von 1945 bis 1955 in Österreich stationiert. Barbara Stelzl-Marx lässt die individuellen Erlebnisse von Armeeangehörigen und Offiziersfamilien lebendig werden: ihre mentale Disposition, ihre Wahrnehmung des Fremden, ideologische Schulungen sowie Strafen für Vergehen, den Umgang mit "Russenkindern" und verbotenen Liebesbeziehungen.
Über den Autor / die Autorin
Barbara Stelzl-Marx, geboren 1971, Zeithistorikerin, ist stellvertretende Institutsleiterin am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung, Graz Wien Klagenfurt, Lektorin an der Karl Franzens-Universität Graz und Vizepräsidentin der Österreichischen UNESCO-Kommission.
Bericht
"Unumwunden kann man sagen, es ist ein gewaltiges, ein beeindruckendes Buch, das die Historikerin Barbara Stelzl-Marx vorlegt." Ö1 Kontext, Wissen aktuell "Frau Stelzl-Marx entwirft anhand von Dokumenten und Materialien aus russischen Archiven sowie durch Befragungen noch lebender Veteranen ein detailreiches Bild der sowjetischen Besatzung in Österreich." Reinhard Olt in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.08.2012 "Die Fakten, die die Zeithistorikerin Barbara Stelzl-Marx über den Sowjet-Besatzungsalltag in Österreich zusammengetragen hat, sind sensationell - und sie beleuchten nicht bloß die offizielle Politik, sondern auch den Besatzungs-Alltag." KURIER, 05.05.2012 ''Stelzl-Marx zieht zum Schluss ein überzeugendes Resümee aus ihren hier vorgelegten Forschungsergebnissen, denen man auch in Deutschland viel Beachtung wünscht.'' sehepunkte, Nr. 10/2012 "Ein neues Buch der Historikerin Barbara Stelzl-Marx gibt umfassende und wissenschaftlich fundierte Antworten, die eine neue Sicht auf Zeit und Menschen erlauben. (...) Fazit für den Historiker Stefan Karner (...): 'Erstmals ist es gelungen, ein differenziertes Bild der sowjetischen Besatzung zu zeichnen' " orf.at, 04.05.2012 "Eine Studie der bekannten Grazer Historikerin Barbara Stelzl-Marx ermöglicht nun erstmals breiten Einblick in die unbekannte Welt hinter den Sperrwänden und in den abgeschotteten Kasernen." Profil, 04.05.2012 "Auf Basis von Archivdokumenten, Armeezeitungen, Interviews, Fotografien, Dokumentarfilmen und Memoiren lässt die Autorin die individuellen Erlebnisse von Armeeangehörigen lebendig werden." wienerzeitung.at, 04.05.2012