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Ladys in Gummistiefeln - Noch mehr Damen mit dem grünen Daumen

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Beschreibung

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Echte Gärtnerinnen lieben Blumen, Matsch und Gummistiefel. Auch bei Wind und Wetter sind sie unterwegs, um Gärten anzulegen, die Pflanzen zu hegen und zu pflegen oder den letzten Penny für eine seltene Pflanze auszugeben. Über Jahrhunderte allerdings galt es als unschicklich, im Garten zu arbeiten oder gar in der Erde zu wühlen, zumindest wenn man eine Frau war. Das änderte sich gewaltig, als die Frauen im 19. Jahrhundert den Garten für sich entdeckten und in Rabatten ihr Glück fanden. Vorkämpferinnen der Emanzipation erreichten, dass die ersten Schülerinnen an den zuvor Männern vorbehaltenen Gartenbauschulen ihre Ausbildung beginnen durften, und so eroberten allen Kritikern zum Trotz Pflanzenliebhaberinnen im 20. Jahrhundert auch die professionellen Bereiche rund um den Gartenbau. Sie machten ihre Passion für Pflanzen zum Beruf und erarbeiteten sich mit Schaufel und Gartenschere auch ihre finanzielle Unabhängigkeit.

Zu diesen außergewöhnlichen Ladys in Gummistiefeln gehören die spätberufene Operndiva Ganna Walska, deren Lebensmotto "There is always room at the top" sich zunächst ausschließlich auf ihre sechs Ehemänner und deren Vermögen bezog, die in ihre Hühner verliebte Herzogin von Devonshire oder die Gartengestalterinnen Gabriella Pape, Isabelle Van Groeningen, Sabine Freifrau von Süsskind und Norah Lindsay. Rund um den Globus reiste die französische Kräuterfrau Jeanne Baret, die im Dienste botanischer Forschungen als Mann verkleidet um die Welt segelte, oder die wagemutige Pflanzenjägerin Amalie Dietrich. Beide waren weit mehr an seltenen Spezies interessiert als an Familie und Kindern. Dass man Blumen mit einem Gespür für Form, Farbe und Umgebung auch in Vasen stellen kann, bewiesen die Blumendekorateurinnen Constance Spry, Julia Clements und Valerie Finnis. Die Tradition botanischer Malkunst wiederum verfeinerten Malerinnen wie Giovanna Garzoni, Lelia Caetani Howard, Vanessa Bell oder die englische Künstlerin Rosie Sanders, die mit ihren Porträts von Amaryllis, Tulpen und Iris und einem Konvolut von zum Anbeißen naturalistischen Apfelporträts großartige Kunstwerke geschaffen hat.

Claudia Lanfranconi hat in ihrem neuen Buch abermals außergewöhnliche Frauen mit grünen Daumen entdeckt, die aus einem Hobby einen echten Beruf machten und Gartengeschichte schrieben. Darunter Gartengestalterinnen, Pflanzenjägerinnen, Blumendekorateurinnen, Pflanzenmalerinnen und Gärtnerinnen, die alle außerdem noch großartige Visionärinnen waren und sind.

Über den Autor / die Autorin

Claudia Lanfranconi, geboren 1971, studierte Kunstgeschichte in Bonn, Florenz und Rom. Sie arbeitete als freie Autorin für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, Redakteurin bei Architectural Digest. Claudia Lanfranconi lebt als freie Autorin am Starnberger See bei München.

Zusammenfassung

Echte Gärtnerinnen lieben Blumen, Matsch und Gummistiefel. Auch bei Wind und Wetter sind sie unterwegs, um Gärten anzulegen, die Pflanzen zu hegen und zu pflegen oder den letzten Penny für eine seltene Pflanze auszugeben. Über Jahrhunderte allerdings galt es als unschicklich, im Garten zu arbeiten oder gar in der Erde zu wühlen, zumindest wenn man eine Frau war. Das änderte sich gewaltig, als die Frauen im 19. Jahrhundert den Garten für sich entdeckten und in Rabatten ihr Glück fanden. Vorkämpferinnen der Emanzipation erreichten, dass die ersten Schülerinnen an den zuvor Männern vorbehaltenen Gartenbauschulen ihre Ausbildung beginnen durften, und so eroberten allen Kritikern zum Trotz Pflanzenliebhaberinnen im 20. Jahrhundert auch die professionellen Bereiche rund um den Gartenbau. Sie machten ihre Passion für Pflanzen zum Beruf und erarbeiteten sich mit Schaufel und Gartenschere auch ihre finanzielle Unabhängigkeit. Zu diesen außergewöhnlichen „Ladys in Gummistiefeln“ gehören die spätberufene Operndiva Ganna Walska, deren Lebensmotto 'There is always room at the top' sich zunächst ausschließlich auf ihre sechs Ehemänner und deren Vermögen bezog, die in ihre Hühner verliebte Herzogin von Devonshire oder die Gartengestalterinnen Gabriella Pape, Isabelle Van Groeningen, Sabine Freifrau von Süsskind und Norah Lindsay. Rund um den Globus reiste die französische Kräuterfrau Jeanne Baret, die im Dienste botanischer Forschungen als Mann verkleidet um die Welt segelte, oder die wagemutige Pflanzenjägerin Amalie Dietrich. Beide waren weit mehr an seltenen Spezies interessiert als an Familie und Kindern. Dass man Blumen mit einem Gespür für Form, Farbe und Umgebung auch in Vasen stellen kann, bewiesen die Blumendekorateurinnen Constance Spry, Julia Clements und Valerie Finnis. Die Tradition botanischer Malkunst wiederum verfeinerten Malerinnen wie Giovanna Garzoni, Lelia Caetani Howard, Vanessa Bell oder die englische Künstlerin Rosie Sanders, die mit ihren Porträts von Amaryllis, Tulpen und Iris und einem Konvolut von zum Anbeißen naturalistischen Apfelporträts großartige Kunstwerke geschaffen hat. Claudia Lanfranconi hat in ihrem neuen Buch abermals außergewöhnliche Frauen mit grünen Daumen entdeckt, die aus einem Hobby einen echten Beruf machten und Gartengeschichte schrieben. Darunter Gartengestalterinnen, Pflanzenjägerinnen, Blumendekorateurinnen, Pflanzenmalerinnen und Gärtnerinnen, die alle außerdem noch großartige Visionärinnen waren und sind.

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