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Der Gegendiskurs der Moderne - Kölner Vorlesungen

Deutsch · Taschenbuch

Beschreibung

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Die vorherrschende europäische Sicht auf die Moderne gilt Enrique Dussel als provinzielle Illusion, als Träumerei der deutschen Romantik. Europa erklärte sich zum Mittelpunkt und Ziel einer vernünftigen Fortschrittsgeschichte, die Moderne zu einem intra-kontinentalen Phänomen und die eigene Philosophie zur Philosophie überhaupt. Aber seit der Eroberung Lateinamerikas 1492 ist dem modernen Weltsystem der Kolonialismus eingeschrieben. Die Kolonialität ist der blinde Fleck der europäischen Philosophie. In drei Texten - zu Descartes, zur Kritischen Theorie und zum Verständnis der Moderne als Transmoderne und Interkulturalität - exemplifiziert Dussel die Ansatzpunkte der lateinamerikanischen Philosophie der Befreiung.

Über den Autor / die Autorin

Enrique Dussel, geb. 1934 in Argentinien, ist führender Vertreter der lateinamerikanischen »Philosophie der Befreiung«. Die vorliegenden Texte wurden 2010 im Rahmen der Albertus-Magnus-Professur (Köln) unter dem Titel »Der Gegendiskurs der Moderne. Die Transmoderne in der Befreiungsphilosophie« als Vortragsreihe präsentiert.

Produktdetails

Autoren Enrique Dussel
Mitarbeit Christoph Dittrich (Übersetzung)
Verlag Turia & Kant
 
Sprache Deutsch
Produktform Taschenbuch
Erschienen 01.12.2012
 
EAN 9783851326710
ISBN 978-3-85132-671-0
Seiten 189
Abmessung 146 mm x 222 mm x 14 mm
Gewicht 276 g
Thema Geisteswissenschaften, Kunst, Musik > Philosophie > 20. und 21. Jahrhundert

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