CHF 33.50

Hope Joanna
"Ein Krimi, so irrsinnig, dass man aus dem Lachen nicht herauskommt." RBB Deutsch · Fester Einband

TIPP

Versand in der Regel in 1 bis 3 Arbeitstagen

Beschreibung

Mehr lesen

Geboren am 9. November, zwei Jahre nach dem Mauerfall. Benannt nach dem Eddy-Grant-Song, bei dem ihre Eltern sich im deutsch-deutschen Kammerchor kennengelernt hatten. Die Mutter Westberlinerin, der Vater aus Leipzig, die Tochter das Beste aus beiden Welten: Hope Joanna Marlow.
Um als Taekwondo-Kämpferin eine Olympiachance zu haben, wurde sie Polizistin. Olympia ist nun Vergangenheit, die Berliner Polizei Gegenwart. Ein Handyvideo, in dem zu sehen ist, wie Hope Joanna vier gewalttätige Räuber in einem Späti überwältigt, macht sie zur Heldin wider Willen. Doch noch bevor sie sich gegen ihren Ruhm wehren kann, versetzt eine mysteriöse Mordserie die Stadt in Aufruhr. Eine rechtsradikale Sekte scheint davon überzeugt zu sein, dass der legendäre, seit Kriegsende verschollene Fluchtkoffer Adolf Hitlers eben nicht nur eine Legende ist. Unter anderem soll er das Rezept für ein sagenumwobenes Elixier enthalten. Schnell findet sich die junge Kommissarin Hope Joanna Marlow in einer tödlichen Parallelwelt wieder. Deren rasender und vollkommener Irrsinn nur noch von der Realität übertrumpft wird.

Über den Autor / die Autorin


Horst Evers, geboren 1967 in der Nähe von Diepholz in Niedersachsen, studierte Germanistik und Publizistik in Berlin und jobbte als Taxifahrer und Eilzusteller bei der Post. Er erhielt unter anderem den Deutschen Kabarettpreis und den Deutschen Kleinkunstpreis. Jeden Sonntag ist er auf
radioeins
zu hören, im
WDR
regelmäßig mit seiner Sendung
Horst Evers und Freunde
. Seine Geschichtenbände und Romane – wie
Der König von Berlin
,
Wer alles weiß, hat keine Ahnung
oder
Zu faul zum Nichtstun
– sind Bestseller. Horst Evers lebt mit seiner Familie in Berlin.

Zusammenfassung

Geboren am 9. November 1989, am Tag des Mauerfalls. Benannt nach dem Eddy-Grant-Song, der damals in der Charité im Radio lief. Der Vater Westberliner, die Mutter aus dem Osten, die Tochter das Beste aus beiden Welten: Hope Joanna Marlow. Um als Taekwondo-Kämpferin eine Olympiachance zu haben, wurde sie Polizistin. Olympia ist nun Vergangenheit, die Berliner Polizei Gegenwart. Ein Handyvideo, in dem zu sehen ist, wie Hope Joanna vier gewalttätige Räuber vor einem Späti überwältigt, macht sie zur Heldin wider Willen. Doch noch bevor sie sich gegen ihren Ruhm wehren kann, versetzt eine mysteriöse Mordserie die Stadt in Aufruhr. Ein rechtsradikaler Baron und seine Gefolgsleute scheinen davon überzeugt, dass der legendäre, seit Kriegsende verschollene letzte Brief Adolf Hitlers eben nicht nur eine Legende ist. Existiert dieses Schreiben, dem ein sagenumwobenes Elixier beigelegt gewesen sein soll, möglicherweise tatsächlich? Schnell findet sich die junge Kommissarin Hope Joanna Marlow in einer tödlichen Parallelwelt wieder, deren rasender und vollkommener Irrsinn nur noch von der Realität übertrumpft wird.

Vorwort

Überraschend, spannend und sehr, sehr komisch – der langersehnte zweite Kriminalroman von Horst Evers.

Produktdetails

Autoren Horst Evers
Verlag Rowohlt Berlin
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 15.05.2026
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)
 
EAN 9783737102483
ISBN 978-3-7371-0248-3
Anzahl Seiten 320
Abmessung (Verpackung) 13.4 x 2.6 x 21 cm
Gewicht (Verpackung) 363 g
 
Themen Humor, Berlin, politische Satire, Krimis und Thriller, Cozy Crime, humorvolle Krimis, Deutscher Kabarettpreis, Deutscher Kleinkunstpreis, lustiger Krimi, Berlin krimi, Polizei-Krimi, starke Ermittlerin, Krimikomödie, Der König von Berlin, Nervenkitzeln, Thriller und Krimis deutsch, Mordserie in Berlin, Neonazi-Verschwörung
 

Kundenrezensionen

  • Krimi nach meinem Geschmack

    Am 12. Juni 2026 von EvelynP. geschrieben.

    Hope Joanna der neue Kriminalroman von Horst Evers war sehr kurzweilig zu lesen. An vielen Stellen brachte der Autor mich zum Lachen, an noch mehr zum Schmunzeln.

    Mich hat das Cover direkt angesprochen. Zu sehen ist eine junge selbstbewusste Polizistin in der angedeuteten Berliner Nacht, eher in HipHop Pose als klassisch die Polizei.

    Die Kommissarin Joanna Hope klärt in Berlin als Kommissarin Mordfälle auf. Auf Grund eines Social Media Hypes wird ihr Team um eine Social Media Kampagnen geschulte Polizistin ergänzt und neben ihrem Job die Fälle aufzuklären muss sie außerdem, auf Geheiß der Sentorin auch Social Media bespaßen. Der Fall entwickelt sich zu einer Mordserie, angefangen bei einem Nazi-Trophäen-Händler namens Indiana Jens.
    Mir gefällt es, dass in diesem Roman dargestellt wird, dass die Berliner Polizei nicht nur Social Media bespielen, kann sondern auch Nazis auffliegen lässt.

    Ich finde den Krimi genau richtig und nach meinem Geschmack. Er ist nicht ausufernd brutal, aber trotzdem spannend. Die Polizist:innen sind eben keine Superhelden sondern eher klein Trottel. Ich empfehle dieses Buch allen, die genug haben von bedrückenden TrueCrime Podcasts und/oder der Berliner Polizei.

  • Ohrwurm-Alarm

    Am 10. Juni 2026 von BR geschrieben.

    Sobald ich dieses Buch in die Hand nahm, hatte ich einen Ohrwurm. Da das ein toller Song ist war das aber gut auszuhalten. Ich gehöre zu der Generation die diesen Hit und seine Bedeutung live erlebt hatten.

    Schon die Geschichte mit der Namensgebung von Hope Joanna ist ne Wucht und definiert ihre Eltern als typische Berliner mit Herz und Schnauze und viel Humor. Der Fall selbst ist eher skurill aber diese Berliner Schnoddrigkeit, der Wortwitz und der rauhe Umgangston führen uns Leser mitten rein in fremde Welten.

    Ich habe mich bei dieser Jagd durch Berlin recht wohlgefühlt und dieses Trio mit Hope, Zecke Neuendorf und die Kommissar-Anwärterin Siri liebgewonnen. Ich kann mir gut vorstellen dass sie weitere Fälle angehen. Zumal direkt in ihrem Umfeld der Kollege Lannert spurlos verschwunden ist und es da wohl was zu ermitteln gäbe.

  • Toller, überzeugender Genre-Mix mit schrägen Charakteren und skurriler Handlung!

    Am 08. Juni 2026 von duenefi geschrieben.

    "Hope Joanna" von Horst Evers ist als gebundene Ausgabe mit 320 Seiten bei Rowohlt Berlin erschienen. Das Cover hat mich magisch angezogen, der Klappentext machte mich sehr neugierig und der Inhalt konnte eindeutig überzeugen :)

    Hope Joanna Marlow wurde zwei Jahre nach dem Mauerfall geboren und ihre Eltern, ein echtes Ost-/West-Duo, haben ihre Tochter nach einem bekannten, positive Vibes verbreitenden Song benannt. Sportlich sehr erfolgreich, wird sie Polizistin, um Olympionikin werden zu können. Und später wird sie, an einem ganz normalen Arbeitstag voller Hektik, Streß und Wahnsinn, plötzlich zur Heldin (wider Willen) und geht rasend schnell viral. Als dann eine mysteriöse Mordserie Berlin in Angst und Schrecken versetzt, entwickelt sich das Geschehen zu einer sehr gelungenen Mischung aus Fantasy, Comedy und Science Fiction in einer abgefahrenen Parallelwelt...

    Hope Joanna ist eine ungemein sympathische, authentisch wirkende Protagonistin, die über sich selbst lachen kann und zu keiner Zeit den Boden unter den Füßen verliert.

    Horst Evers schreibt leichtgängig, witzig und extrem kreativ. Seine Charaktere und die abwechslungsreichen Geschehnisse sind facettenreich, lebendig, schräg bis extrem skurril und absolut überzeugend - dadurch, dass ich fast mitten im Geschehen zu sein meinte, fand ich die Story nahbar und total kurzweilig.
    Trotz aller Leichtigkeit kommen aber auch gesellschaftskritische Themen nicht zu kurz, so dass wir es hier keinesfalls nur mit einem unterhaltsam-oberflächlichen Roman zu tun haben, sondern mit einem Plot, der, wenn auch bisweilen erst auf den zweiten Blick, deutlich in die Tiefe geht!

    Definitiv ist "Hope Joanna" kein klassischer Krimi, nichtdestotrotz kommt auch die Spannung keinesfalls zu kurz! Ich würde sagen, es handelt sich um einen überzeugenden Genremix, der sich schwierig einordnen lässt. Als geneigter Leser (oder Leserin!) sollte man zumindest offen für phantastische und skurrile Elemente sein, dann wird dieses Buch sicherlich bestens fesseln und unterhalten!

  • Hope Joanna

    Am 20. Mai 2026 von kindder80er geschrieben.

    Hand hoch, wem bei DIESEM Titel NICHT gleich der Ohrwurm von Eddy Grant in den Sinn kommt.

    So, hätten wir das auch geklärt.

    Hope Joanna möchte am liebsten Johanna oder Jo genannt werden, hat aber mit ihrem Namen mittlerweile ihren Frieden gemacht. Sie ist nach einer Olympiakarriere im Taekwondo Kriminalkommissarin geworden und mag ihren Job größtenteils. Als sie spätabends ein paar Rowdys verprügelt, wird sie eine Internetberühmtheit wider Willen. Auch einer neuer Mordfall beansprucht ihre Aufmerksamkeit.

    Dabei hat sie mehr oder minder schrullige Kollegen, für deren Charaktere Autor Horst Evers mal wieder sehr viel Talent zeigt. Ich persönlich liebe das ja, obwohl er sich bei seinen Romanen auch manchmal im Mittelteil wegen der Schrulligkeit gerne mal etwas verzettelt, was auch hier für ein paar Längen sorgt, die ich persönlich aber sehr genieße. Überhaupt dient der Kriminalfall eher als Gerüst, als dass er ständig im Mittelpunkt wäre. Im Prinzip ist das Buch auch tatsächlich eher eine Art Gesellschaftssatire, die in meinen Augen vollends gelungen ist!

  • Absurd und witzig, mit sympathischer Protagonistin und skurrilen Figuren

    Am 15. Mai 2026 von carola1475 geschrieben.

    Hope Joanna Marlow ist damals zur Polizei gekommen, um sich durch deren Sportförderung auf die Olympiade vorbereiten zu können, inzwischen ist die frühere Taekwondo-Vizeeuropameisterin gern Kriminalkommissarin. Sie ist klug, mutig, wird von den Kollegen geschätzt und einem Kampf weicht sie immer noch nicht aus, wie ein aktuelles Video im Netz beweist, in dem sie sich vor einem Späti gegen vier übergriffige Männer erfolgreich zur Wehr setzt.
    Am folgenden Tag wird Hope Joanna zu einem Tatort gerufen, an dem der bekannte Archäologe und Händler obskurer Objekte, Dr. 'Indiana' Jens durch einen Schlangenbiss zu Tode kam. Kurze Zeit später gibt es einen weiteren Toten.

    Horst Evers schreibt locker, lebendig und bildhaft, besonders zu Beginn der Geschichte gibt es viel Situationskomik, schlagfertige Dialoge und (Berliner) Sprachwitz, die mich haben lachen oder schmunzeln lassen. Trotz seines oft ironischen Blicks auf Berlin merkt man dem Autor die Liebe zur Stadt und vor allem ihren Bewohnern an. Seitenhiebe gibt es auf die Politiker und die Bürokratie, und auch Social Media und der Rechtsradikalismus spielen eine Rolle.

    Die Geschichte ist sowohl charakter- als auch handlungsgetrieben. Alle auftretenden Figuren sind mal mehr, mal weniger überzogen gezeichnet und bei aller Skurrilität gut ausgearbeitet. Die Handlung entwickelt sich von einer wahnwitzigen Situation zur nächsten, wobei Kommissarin Marlow sich selber treu bleibt. 'Hope Joanna' überzeugt mich mehr durch den wirklich einfallsreichen, schrägen Plot denn als Krimi. Mir hat Horst Evers' neues, sehr eigenes Buch mit der skeptischen Joanna in der Berliner Nacht auf dem Cover im Retro-Stil viel Vergnügen bereitet.

  • Go, Joanna, go!

    Am 14. Mai 2026 von S.L. geschrieben.

    Schönen Dank auch für den Ohrwurm. Werde ich den ganzen Tag nicht los! Aber das Buch selbst: Vergesst Jason Statham und Tom Cruise, jetzt kommt Joana. Witzig, clever, rigoros und einfach …. Super! Sie setzt sich für Recht und Ordnung ein - das ist ihr Job. Aber wie sie das tut - genial. Ihre Taekwondoausbildung kommt ihr dabei zugute. Braucht sie auch bei der Jagd nach Wunderelixieren und anderen Schätzen, deretwegen gemordet wird. Ihre Kollegen sind ebenfalls toll. Manchmal fallen sie auf Leichen, manchmal haben sie geniale Einfälle - nicht. Loyal sind sie immer.
    Joanas Job bietet viel Abwechslung. Ihre Klientel ist vielschichtig, mitunter muss sie sich als Batgirl beweisen.
    Im aktuellen Fall trifft sie auf Verkäufer, Kunden und Lieferanten abstruser Gegenstände. Die werden stark überzeichnet, das macht Spaß zu lesen.
    Horst Evers ( spricht das Hörbuch selber, sehr angenehme Stimme mit norddeutschem Anklang) hat einen spannenden und witzigen Krimi mit irrwitzigem Twists geschrieben. Nicht zu unterdrückende Lachflashs begleiten die Lesezeit anfänglich. Zum Ende hin sackt das Buch allerdings etwas ab. Bemühte Berührungspunkte zu politischen Gegebenheiten, Verschwörungstheorien, „Stimmen“ und unrealistisches Fairplay stören dann doch etwas.
    Hat mich dennoch gut unterhalten, empfehle ich gern weiter.

  • Irgendwie charmant

    Am 13. Mai 2026 von raschke64 geschrieben.

    Hope Joanna ist Polizistin und arbeitet seit kurzem mit einem neuen Team zusammen. Nachts hat sie sich gegen eine Horde Männer gewehrt und das wurde gefilmt und nun wird sie von der Innensenatorin als neue Hoffnung Berlins aufgebaut und muss sich auf Social Media zeigen, auch wenn sich ihre Begeisterung dazu in Grenzen hält. Gleichzeitig hat sie einen sehr komischen Fall zu bearbeiten und es wird nicht der einzige bleiben…

    Das Buch ist irgendwie schräg und charmant. Ich kann es nicht anders beschreiben. Als Kriminalroman ist es eigentlich ein wenig spannungslos, als witziges Buch nicht richtig witzig genug. Und trotzdem liest man es gern und kann es trotz des teilweise sehr unwahrscheinlichen Geschehens tatsächlich genießen und fühlt sich gut unterhalten. Viele Sachen sind wirklich absolut absurd und normalerweise würde ich das Buch dann in der Luft zerreißen. Aber hier muss ich einfach sagen, es hat was. Ich weiß zwar nicht was, aber es hat was und so kann ich eine Leseempfehlung aussprechen.

Alle Bewertungen anzeigen

Schreibe eine Rezension

Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.

Für Mitteilungen an CeDe.ch kannst du das Kontaktformular benutzen.

Die mit * markierten Eingabefelder müssen zwingend ausgefüllt werden.

Mit dem Absenden dieses Formulars erklärst du dich mit unseren Datenschutzbestimmungen einverstanden.