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Die Namen
Roman. Drei Vornamen, drei Lebenswege. »Der beste Debütroman seit Langem« SUNDAY TIMES

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Beschreibung

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Kann dein Name den Verlauf deines Lebens ändern? Es ist 1987 und Cora ist auf dem Weg zum Amt, um die Geburt ihres Sohnes anzumelden - und seinen Namen. Noch ahnt sie nicht, wie sehr dieser Moment ihr Leben und das ihres Sohnes prägen wird. Coras Mann Gordon, ein allseits beliebter Arzt, erwartet, dass sein Sohn nach alter Tradition den Namen des Vaters bekommt - und somit den von Generationen herrischer Männer vor ihm. Ihre Tochter Maia möchte den kleinen Bruder Bear nennen, und Cora selbst bevorzugt Julian, in der Hoffnung, dass ihr Sohn sich so zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickeln kann.Florence Knapps Debütroman ist die bewegende und hoffnungsvolle Geschichte von drei Namen, drei Versionen eines Lebens und den unendlichen Möglichkeiten, die eine einzige Entscheidung auslösen kann. Es ist die Geschichte einer Familie und ihrer Liebe zueinander - egal, was das Schicksal bereithält.

Über den Autor / die Autorin

Florence Knapp hat ein Sachbuch über Quiltmaking verfasst und an einem Buch für das Victoria and Albert Museum mitgearbeitet. Sie hat zwei erwachsene Kinder und lebt mit ihrem Mann und ihrem Hund in der Nähe von London. DIE NAMEN ist ihr erster Roman und erscheint in über zwanzig Ländern.Lisa Kögeböhn studierte Literaturübersetzen in Düsseldorf und Strasbourg. Seit 2010 übersetzt sie Romane und Sachbücher aus dem Englischen, darunter Autor:innen wie Kevin Kwan, Megan Nolan und Coco Mellors. Sie lebt mit ihrer Familie in Leipzig.

Zusammenfassung

Kann dein Name den Verlauf deines Lebens ändern?
Es ist 1987 und Cora ist auf dem Weg zum Amt, um die Geburt ihres Sohnes anzumelden - und seinen Namen. Noch ahnt sie nicht, wie sehr dieser Moment ihr Leben und das ihres Sohnes prägen wird. Coras Mann Gordon, ein allseits beliebter Arzt, erwartet, dass sein Sohn nach alter Tradition den Namen des Vaters bekommt - und somit den von Generationen herrischer Männer vor ihm. Ihre Tochter Maia möchte den kleinen Bruder Bear nennen, und Cora selbst bevorzugt Julian, in der Hoffnung, dass ihr Sohn sich so zu einer eigenständigen Persönlichkeit entwickeln kann.
Florence Knapps Debütroman ist die bewegende und hoffnungsvolle Geschichte von drei Namen, drei Versionen eines Lebens und den unendlichen Möglichkeiten, die eine einzige Entscheidung auslösen kann. Es ist die Geschichte einer Familie und ihrer Liebe zueinander - egal, was das Schicksal bereithält.

Vorwort

Der größte Debütroman des Jahres

Bericht

»Der beste Debütroman seit Jahren hat mich einfach umgehauen... Eine geniale Idee« Sunday Times »Sehr originell und emotional tiefgründig« Observer »Bewegend, aufrüttelnd und absolut überzeugend« The Times »Ein wunderbarer, ganz und gar ergreifender Roman!« ANN NAPOLITANO

Kundenrezensionen

  • Achtung: Trigger!

    Am 14. April 2026 von Lilli33 geschrieben.

    1987. Gordon schickt seine Frau Cora zum Standesamt, um den Namen ihres neugeborenen Jungen eintragen zu lassen. Nach alter Familientradition soll das Kind wie der Vater heißen, wie der Großvater und all die Männer davor. Doch Cora, die sich schon viel zu lange viel zu viel gefallen lässt, hat einen kurzen rebellischen Moment und wählt einen anderen Namen.

    In der Folge spaltet sich die Handlung in drei Stränge, die das Leben der Familie und vor allem das des Jungen beleuchten, wie es hätte verlaufen können, je nachdem ob er nun Bear heißt, was seine neunjährige Schwester Maia sich wünscht, Julian, Coras Favorit, oder eben doch Gordon. Abwechselnd werfen wir einen Blick auf die Entwicklung der Familie in der Perspektive der verschiedenen Namensträger, Bear, Julian und Gordon. Dabei machen wir immer wieder Sprünge von sieben Jahren. Auf Dauer fand ich das sehr verwirrend. Ich musste mir immer wieder klarmachen, um welchen Namensträger es gerade geht und in welchem Sieben-Jahres-Abschnitt ich mich gerade befinde. Erschwerend wirkt hier, dass andere Charaktere zum Teil auch in allen drei Handlungssträngen vorkommen, sich aber ganz anders verhalten. Es ist verwirrend, wenn in einem Strang eine Figur bereits gestorben ist, im anderen sieben oder vierzehn Jahre später aber noch lebt. Mir schwirrte davon jedenfalls der Kopf.

    Die Idee zu Florence Knapps Debütroman ist durchaus gut, aber die Autorin wollte meines Erachtens zu viel hineinpacken, sodass manchem Aspekt leider die Tiefe fehlt. Im Aufbau hätte ich mir mehr Klarheit gewünscht und vor allem eine deutliche Triggerwarnung, denn was Cora von ihrem Ehemann erleiden muss, ist schier unerträglich, zumal es ausführlich beschrieben wird.

    Die Ausgangssituation mit dem gewalttätigen Ehemann/Vater ist für alle drei Lebensvarianten gleich, und so ist die Stimmung auch in allen drei Handlungssträngen recht düster. Mich hat das zu sehr runtergezogen. Ein bisschen mehr Gutes und Hoffnungsvolles wäre schön gewesen.

  • Absolut packend, aber gleichzeitig auch schwer erträglich!

    Am 18. März 2026 von Emacado geschrieben.

    Triggerwarnung: Häusliche Gewalt, Nötigung

    Mit Die Namen erzählt Florence Knapp eine Geschichte, die mit einer scheinbar einfachen Entscheidung beginnt – und sich als zutiefst existenziell entpuppt. Cora, gefangen in einer toxischen Ehe mit ihrem gewalttätigen Mann Gordon, muss ihrem neugeborenen Sohn einen Namen geben. Zur Auswahl stehen drei Möglichkeiten: der Wunschname ihrer Tochter, ihr eigener Favorit oder der von Gordon bestimmte Name.

    Was folgt, ist das eigentliche Herzstück des Romans: Alle drei Szenarien werden durchgespielt. Jede Entscheidung führt zu einer anderen Zukunft. Und mit jeder Version verändert sich nicht nur das Leben des Kindes, sondern auch Coras Entwicklung – ihr Mut, ihre Angst, ihr Widerstand oder ihr Rückzug.

    Die Übergriffe von Gordon auf Cora sind dabei bedrückend und erschreckend realistisch dargestellt. Der direkte, teilweise schonungslose Schreibstil verstärkt diese Wirkung enorm. Man spürt die Kontrolle, die Nötigung, die latente Bedrohung. Nichts wird beschönigt. Gerade das macht die Geschichte so eindringlich.

    Besonders berührt hat mich die Version von Bear. In dieser Lebenslinie entsteht die enge Freundschaft zu Mehri – eine Verbindung, die Hoffnung schenkt und zeigt, wie wichtig solidarische Menschen im Umfeld sind. Beim Lesen habe ich mich gefragt, ob ich selbst so eine Person wäre: jemand, der in der Not für andere da ist. Diese zwischenmenschliche Ebene hat dem Roman für mich eine zusätzliche Tiefe gegeben.

    Formal spannend ist auch die Struktur: Zwischen den Kapiteln liegen jeweils sieben Jahre. Dadurch entsteht beim Weiterlesen immer eine gewisse Unsicherheit – man weiß nie, wo die Figuren emotional und lebenspraktisch stehen werden. Diese Zeitsprünge sorgen für überraschende Wendungen und machen deutlich, wie langfristig sich Entscheidungen auswirken.

    Die Kinder fungieren dabei als Spiegel von Coras Entscheidungen. Gleichzeitig schwebt besonders über ihrem Sohn stets die quälende Frage: Bin ich wie mein gewalttätiger Vater? Dieses Motiv verleiht dem Roman eine weitere psychologische Dimension und zeigt, wie sehr Gewalt über Generationen nachwirken kann – selbst dann, wenn man sich davon lösen möchte.

    Was mir besonders gefällt: Der Titel legt nahe, dass der Name selbst im Mittelpunkt steht. Doch eigentlich geht es um Coras Entscheidung – um Selbstbestimmung versus Unterordnung. Das Buch bewertet keinen der drei Wege moralisch. Es zeigt Möglichkeiten. Und genau das macht es so stark.

    Für mich ist Die Namen thematisch unglaublich wichtig, weil häusliche Gewalt auch heute noch keine Seltenheit ist. Der Roman sensibilisiert für Machtstrukturen in Beziehungen, ohne belehrend zu sein.

    Von mir gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung – mit klarer Triggerwarnung. Ein intensives, klug konstruiertes und lange nachwirkendes Buch.

  • Drei Namen, drei Leben

    Am 04. März 2026 von Carolin geschrieben.

    Mit ihrem Debüt gelingt Florence Knapp eine beeindruckend innovative Idee in einem Genre, das derzeit von zahlreichen Neuerscheinungen geprägt ist. Statt eine lineare Familiengeschichte zu erzählen, eröffnet der Roman einen gedanklichen Raum: Wie sehr kann eine einzige Entscheidung ein ganzes Leben formen? Dieses erzählerische Konzept wirkt klug konstruiert und zugleich emotional zugänglich – eine seltene Kombination.

    Besonders hervorzuheben ist, wie vielschichtig und eindringlich das Thema häusliche Gewalt behandelt wird. Ohne Effekthascherei, dafür mit großer Sensibilität, zeigt der Roman unterschiedliche Facetten von Macht, Kontrolle und stiller Anpassung. Dabei wird deutlich, wie subtil Gewalt wirken kann und wie tief sie in familiäre Strukturen eingreift. Gerade weil das Buch sich Zeit nimmt und die Handlung in einem Abstand von sieben Jahren weiterführt, wird die langfristige Entwicklung spürbar: Man erkennt, wie Entscheidungen nachhallen, wie Muster sich verfestigen oder durchbrochen werden – und welche Folgen das für alle Beteiligten hat.

    Sehr gelungen ist zudem die Spiegelung der Ereignisse aus verschiedenen Perspektiven. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild, das weder vereinfacht noch moralisiert, sondern Raum für eigene Gedanken lässt. Insgesamt ein bewegender, kluger Roman über Selbstbestimmung, Prägung und die leise, aber kraftvolle Hoffnung auf Veränderung.

  • Interessante Story

    Am 16. Februar 2026 von Anonym geschrieben.

    In dem Buch „Die Namen“ Florence Knapp geht es um Identität, Herkunft und die Bedeutung von Namen für die eigene Geschichte. Im Mittelpunkt stehen Figuren, die sich mit ihrer Vergangenheit, ihrer Familie und der Frage auseinandersetzen, wer sie wirklich sind und welchen Einfluss der eigene Name auf die Identität hat.

    Das Buch ließ sich gut lesen. Den Schreibstil fand ich gut und man konnte sich gut in die Figuren hineinversetzen. Die Emotionen und inneren Konflikte wurden sehr authentisch dargestellt, wodurch die Geschichte besonders nahbar wirkte.
    Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen, vor allem wenn man tiefgründige Geschichten über Identität, Familie und persönliche Entwicklung mag und Bücher, die zum Nachdenken anregen und emotional berühren.
    Das Buch hatte eine sehr interessante Story, mit viel Tiefgang.

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