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Die Gesetze von Liebe und Logik
Roman | »Eine großartige, fesselnde Liebesgeschichte« Clare Leslie Hall Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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EINE GROßE LIEBE ÜBER FÜNF JAHRZEHNTE, GEPRÄGT VON SEHNSUCHT UND VERLUST


Eine Jugend in einem kleinen Ort an der Ostküste, Wochenenden am Strand und wilde Partys: Lily und ihr Freund erleben die erste große Liebe und sind überzeugt, dass sie ewig halten wird. Bis ein tragisches Ereignis das Leben mehrerer Menschen zerstört, woran auch ihre Beziehung zerbricht. Lily findet Halt und ein neues Glück in ihrer zweiten großen Liebe. Ihr Ehemann, der Ornithologe Marshall, wird der ruhende Pol in ihrem Leben. Doch die Erinnerung an ihre Jugendliebe lässt Lily nie ganz los. Über Jahrzehnte hinweg kreuzen sich ihre Wege immer wieder, bis zu einer schicksalhaften Nacht. Zerrissen zwischen Loyalität und Leidenschaft, zermürbt von Schuldgefühlen, muss Lily eine Entscheidung treffen.

'Eine großartige, fesselnde Liebesgeschichte' Clare Leslie Hall



Über den Autor / die Autorin

Debra Curtis ist emeritierte Professorin für Anthropologie. Die Gesetze von Liebe und Logikist ihr erster Roman. Sie ist Mutter von erwachsenen Zwillingstöchtern und lebt mit ihrem Mann und ihrer englischen Bulldogge Harry in Rhode Island.


Kundenrezensionen

  • Zwischen Liebe, Verlust und verpassten Möglichkeiten

    Am 29. Mai 2026 von Fiyero geschrieben.

    Der Roman besticht durch einen flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil, der es leicht macht, in die Geschichte einzutauchen. Dennoch verliert sich die Erzählweise stellenweise in Abschweifungen, wodurch man sich eher von der Handlung distanziert, anstatt sich tief mit den Charakteren verbunden zu fühlen.

    Besonders auffällig ist, dass einige zentrale Konflikte nicht vollständig ausgeschöpft werden. Die Geschichte bietet eigentlich viel emotionales Potenzial, das jedoch nicht immer konsequent genutzt wird. An manchen Stellen hätte eine intensivere Ausarbeitung der Beziehungen und inneren Zerrissenheit der Figuren der Handlung deutlich mehr Tiefe verliehen.

    Sehr gelungen ist hingegen die Darstellung des Umgangs mit Verlust und den langfristigen Auswirkungen prägender Ereignisse. Dieser Aspekt verleiht der Geschichte eine gewisse Ernsthaftigkeit und bleibt im Gedächtnis.

    Insgesamt ist das Buch eine solide, gut lesbare Lektüre, die vor allem durch ihre Thematik überzeugt, auch wenn sie ihr volles emotionales Potenzial nicht ganz ausschöpft.

  • Ruhig und bewegend

    Am 24. Mai 2026 von Anna geschrieben.

    Der Roman begleitet das Leben der Protagonistin Lily, wobei im Fokus ihr Erwachsenwerden, die Beziehung zu ihrer Schwester Jane und ihre Liebe zu zwei Männern im Laufe ihres Lebens stehen.
    Mir hat es insgesamt wirklich gut gefallen. Es ist eben nicht nur eine einfache Liebesgeschichte, sondern setzt sich mit vielen interessanten Themen auseinander, wie Glaube vs. Wissenschaft, Liebe vs. Rationalität/ Logik und generell das Thema Schuld.
    Da das Buch in den 1970er Jahren beginnt und in der heutigen Zeit endet, erleben wir mit Lily auch den Wandel, den die Gesellschaft in dieser Zeitspanne durchgemacht hat, insbesondere im Thema Frauenrechte bzw. Feminismus, was ich sehr spannend fand und wirklich gut gemacht. Auch das Thema Bildung und der Stellenwert davon ist ein zentrales Thema, was gut umgesetzt wurde.
    Besonders gut gefallen hat mir aber die Beziehung zwischen den Schwestern Lily und Jane, da dies wirklich sehr authentisch und realistisch wirkte. Generell ist Jane ein wirklich toller Charakter, super komplex und vielschichtig.
    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, aber teilweise war er eher distanziert, sodass ein bisschen emotionale Tiefe gefehlt hat.
    Insgesamt hat es mir wirklich gut gefallen und ich würde den Roman auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Die Dualität des Lebens

    Am 10. Mai 2026 von regenprinz geschrieben.

    Lily und Jane wachsen als Schwestern in Portsmouth an der amerikanischen Ostküste auf. Die Bedingungen, unter denen sie leben, sind eher ungewöhnlich. So wohnt die Familie auf einem Klostergelände, weil der Vater die Internatsschüler der Priory unterrichtet. Die Mutter ist klug und unkonventionell, sie sorgt früh für eine feministische Bildung ihrer Töchter. Beide Schwestern hängen aneinander, entwickeln sich jedoch in verschiedene Richtungen. Jane, die sich für höhere Mathematik interessiert, bleibt zeit ihres Lebens eine Rebellin, die trinkt und Drogen nimmt und sich nicht an gesellschaftliche Normen anpassen will. Lily dagegen versucht ihren Weg zu finden und ein guter Mensch zu sein, so wie der Junge, den sie liebt. Aber eine einzige dramatische Nacht sorgt dafür, dass ihre Lebenspläne zerbrechen. Lilys Leben nimmt einen anderen Weg, doch die Vergangenheit lässt sie niemals los.
    Der Roman, der vor allem Lilys Lebensweg über viele Jahrzehnte nachzeichnet, behandelt wichtige persönliche Themen wie Schuld, Sühne und Vergebung, Trauer und Verlust, Liebe und Verrat. Aber er beinhaltet auch spannende Aspekte von Religion, Astronomie, Physik oder Quantenmechanik sowie informative Details über Vogelarten, kulturelle Anekdoten und Literaturzitate und vieles mehr. Insofern fand ich den Roman äußerst vielschichtig und der Titel passt perfekt!
    Mir haben Inhalt und Erzählweise jedenfalls gut gefallen. Stellenweise fand ich die Geschichte sehr berührend, vor allem wenn es um den namenlosen Jungen geht. Das Nachwort der Autorin zeigt außerdem, wie viel Arbeit und Recherche zu einzelnen Themen im Buch steckt, das merkt man meiner Meinung nach dem Roman auch an. Von mir eine klare Leseempfehlung für die gelungene Mischung aus Liebe und Logik!

  • Liebe ist nicht logisch und kennt keine Gesetze

    Am 02. Mai 2026 von heikek geschrieben.

    Der Debütroman "Die Gesetze von Liebe und Logik" von Debra Curtis ist im Ullstein Verlag erschienen und wurde von Susanne Höbel aus dem Amerikanischen übersetzt.
    Juli und ihre Schwester Jane wachsen an der Ostküste in einem intaktem Elternhaus auf. Der Vater ist Lehrer an einem Internat für Jungen. Die Mutter ist Hausfrau, Katholikin und Feministin. Sie versucht ihre Töchter zu selbstbewusste junge Frauen zu erziehen. Als Juli und Jane ins Teenageralter kommen, stirbt die Mutter, was insbesondere für Jane ein harter Schlag ist. Auf der Highschool lernt Juli den "Jungen" kennen. Die beiden verlieben sich und für die beiden steht fest, dass sie heiraten. Doch dann ist da eines Abends diese Party, die alles verändert. Jahre später heiratet Juli den Ornithologen Marshall. Sie führen eine gute Ehe, aber als Juli dem "Jungen" wieder begegnet, wird ihr Gefühlsleben auf den Kopf gestellt. Erst eine niederschmetternde Diagnose und der unerwartete Tod von Jane lassen Juli erkennen, dass die Liebe weder einem Gesetz noch einer Logik folgt.
    Die Geschichte spielt von 1967 bis 2007 und wird in lockerer, chronologischer Abfolge, mit vereinzelten Rückblicken, erzählt. Auffällig ist der Schreibstil der Autorin. Es besteht immer wieder eine gewisse Distanz zu den Protagonisten, die dann aber auch wieder verschwindet. Interessant ist, dass der "Junge" nie namentlich genannt wird. Debra Curtis hat mit ihrem Debütroman frischen Wind auf den Buchmarkt gebracht und ich bin auf weitere Romane von ihr gespannt.

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