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Sommerhaus Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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'Bis zu jenem schicksalhaften Sommer, wusste Goose nicht, dass man so lachen und gleichzeitig so traurig sein konnte.'
Als der weltberühmte Künstler Vic Kemp seine vier Kinder mit dem Versprechen einer großen Neuigkeit zusammenruft, lassen die Geschwister alles stehen und liegen. Feierlich eröffnet ihnen der siebzigjährige Vic, dass er noch einmal heiraten wird, und zwar die 27-jährige Bella-Mae. Die Geschwister sind fassungslos. Kurz darauf wird ihr Vater tot aufgefunden, ertrunken in einem See, den er wie seine Westentasche kannte. Netta, Susan, Goose und Iris versammeln sich im Sommerhaus der Familie am italienischen Lago d'Orta, um herauszufinden, was passiert ist. Dort treffen sie auf Bella-Mae, an die sie einige Fragen haben. Doch die junge Frau ist ebenso freundlich wie undurchschaubar. In der flirrenden Hitze dieses schicksalhaften Sommers bemerken die vier erst spät, dass es eigentlich Bella- Mae ist, die hier die Fragen stellt. Fragen, denen die Geschwister ein Leben lang ausgewichen sind.


Über den Autor / die Autorin

Rachel Joyce war Theaterschauspielerin, bevor sie mit ihrem Roman ›Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry‹ ein Buch schrieb, das zum Weltbestseller wurde und dem weitere erfolgreiche Romane folgten. Ihr neuer Roman ›Sommerhaus‹ war auf Anhieb ein Sunday-Times-Bestseller und ist für die Autorin ihr wohl wichtigstes und persönlichstes Buch. Rachel Joyce lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Stroud.Karl-Heinz Ebnet arbeitet seit mehr als 25 Jahren als literarischer Übersetzer. Zu den von ihm übersetzten Autor*innen zählen Mary Higgins Clark, Reginald Hill, Julian Gough und Ayad Akhtar. Für Thiele übersetzte er neben den Werken von Toni Jordan und den beliebten Regency-Krimis von Lynn Messina u. a. Sandi Toksvig’s Roman Dorothy will bleiben.

Zusammenfassung

»Vor der Kulisse des Piemont spielt dieser Familienroman, der sofort
Bilder im Kopf hervorruft: die sommerliche Landschaft, Rückzug, Familie,
ein Haus als Sehnsuchtsort. Perfekt für lange Urlaubstage.«
Frankfurter RundschauAls der weltberühmte Künstler Vic Kemp seine vier Kinder mit dem Versprechen einer großen Neuigkeit zusammenruft, lassen die Geschwister alles stehen und liegen. Feierlich eröffnet ihnen der siebzigjährige Vic, dass er noch einmal heiraten wird, und zwar die 27-jährige Bella-Mae. Die Geschwister sind fassungslos. Kurz darauf wird ihr Vater tot aufgefunden, ertrunken in einem See, den er wie seine Westentasche kannte. Netta, Susan, Goose und Iris versammeln sich im Sommerhaus der Familie am italienischen Lago d‘Orta, um herauszufinden, was passiert ist. Dort treffen sie auf Bella-Mae, an die sie einige Fragen haben. Doch die junge Frau ist ebenso freundlich wie undurchschaubar. In der flirrenden Hitze dieses schicksalhaften Sommers bemerken die vier erst spät, dass es eigentlich Bella- Mae ist, die hier die Fragen stellt. Fragen, denen die Geschwister ein Leben lang ausgewichen sind.

Produktdetails

Autoren Rachel Joyce
Mitarbeit Karl-Heinz Ebnet (Übersetzung)
Verlag Thiele
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 11.06.2026
Thema Belletristik > Erzählende Literatur > Gegenwartsliteratur (ab 1945)
 
EAN 9783851796223
ISBN 978-3-85179-622-3
Anzahl Seiten 480
Abmessung (Verpackung) 14 x 3.7 x 21.2 cm
Gewicht (Verpackung) 581 g
Originaltitel A Homemade God
 
Themen Piemont
eintauchen
 

Kundenrezensionen

  • Was wirklich zählt

    Am 05. Juli 2026 von jacky1304 geschrieben.

    Eine Familiengeschichte, in der jeder seine Geheimnisse hat und die zeigt, welche Auswirkungen es hat, wenn eine Säule im Konstrukt unerwartet wegbricht.

    Nella, Susan, Goose und Iris sind geschockt, als Vater Vic ihren offenbart, dass er nochmal heiraten wird. Und zwar eine 27-Jährige! Diese Frau ist jünger als Vics jüngstes Kind, wie kann das sein?! Doch bevor sie ihn richtig zur Rede stellen und seine Zukünftige kennenlernen können, stirbt er überraschend. Die Kinder sind außer sich und reisen zum Ferienhaus nach Italien, wo Vic und seine neue Frau die letzte Zeit verbracht haben. Was dann ans Tageslicht kommt, hat so niemand kommen sehen.

    Diese Geschichte ist wunderbar für den Sommer. Genauso wie das Cover aussieht, ist die Story. Die Autorin schafft es gekonnt, dieses Urlaubsfeeling zu vermitteln. Die Beschreibungen des Ortes in Italien, des Ferienhauses und der dortigen Stimmung fand ich großartig.
    Ebenso die Charaktere. Jeder hat seine Ecken und Kanten. Die Geschwister sind sich unglaublich nah, bis ein Ereignis alles auf den Kopf stellt. Diese Dynamik gefiel mir ausgesprochen gut.
    Besonders Bella-Mae ist wirklich gut dargestellt. Diese geheimnisvolle Aura ist durchgehend spürbar und hat die Story wirklich interessant gemacht.

    Es geht viel um Familienbande. Es geht aber auch um die Suche nach dem wahren Ich. Es geht um Veränderungen, die nach dem Tod des „Familienoberhauptes“ auftreten und um Geheimnisse, die man so lange unter Verschluss hält, bis sie sich Bahn brechen.

    Mein einziger Kritikpunkt ist, dass manche Passagen etwas langatmig waren.

    Ansonsten ein wirklich gelungenes Buch mit tollen Charakteren und einer wichtigen Message.

  • Was für ein Wunder ist es doch, am Leben zu sein

    Am 28. Juni 2026 von cosmea geschrieben.

    Im neuen Roman von Rachel Joyce geht es um den bekannten Maler Victor Kemp genannt Vic und seine Familie. Die Mutter ist früh verstorben, und die vier Kinder haben sich mehr oder weniger allein aufgezogen. Dem sehr egozentrischen Vic ging es immer in erster Linie um seine Malerei. Er ist inzwischen 76, seine Kinder Netta, Susan, Gustav genannt Goose und Iris zwischen 32 und 40. Eines Tages bestellt er sie in ein Londoner Lokal, um ihnen mitzuteilen, dass er sich in die 27jährige Bella-Mae verliebt hat und sie heiraten wird. Die Hochzeit findet kurz darauf in Italien statt, und er lädt seine Kinder nicht ein. Wenig später ertrinkt er beim Schwimmen im Lago d´Orta, was umso erstaunlicher ist, als er den See seit Jahrzehnten sehr gut kannte, denn dort liegt die Villa Carlotta, wo die Familie immer die Sommer verbrachte. Seine Kinder verdächtigen seine unbekannte neue Ehefrau, etwas mit seinem Tod zu tun zu haben und rechnen mit Streitigkeiten um das Erbe. Sie fahren nach Italien, um Nachforschungen anzustellen und den Leichnam ihres Vaters nach England bringen zu lassen. Die Gespräche mit der Polizei und eine Obduktion ergeben keine neuen Erkenntnisse. Vor allem finden sie kein Testament und auch nicht das unbekannte Meisterwerk ihres Vaters, das er in der Villa fertigstellen wollte. Auch für Bella-Maes Schuld haben sie keine Beweise. In diesen Tagen verändert sich das Verhältnis der Geschwister zueinander grundlegend. Alle Arten von verdrängten Konflikten kommen ans Licht sowie wichtige Aspekte ihres Lebens, die sie vor den anderen geheim gehalten haben. Die Familie bricht auseinander.
    Der Roman schildert nicht nur ausführlich, was dieser Familie widerfährt, sondern auch die Welt der Kunst und Landschaft und Klima am Lago d´Orta. Durch die zunächst ungeklärten Todesumstände von Vic Kemp kommen Krimielemente hinzu, wodurch es in der zweiten Hälfte etwas spannender wird, denn dieser Roman ist trotz der interessanten Thematik leider nicht frei von Längen. Insgesamt hat mir das Buch wegen der Charaktere und der gelungenen sprachlichen Qualität dennoch gefallen.

  • Dramatische Familiengeschichte

    Am 11. Juni 2026 von gilse geschrieben.

    Rachel Joyce hat einen flüssigen detailreichen Schreibstil. Ihr Erzählstil ist bildlich und liest sich gut. Das Cover weckt eigentlich Lust auf Sommer und Meer, aber das Bild trügt. Es gibt viel mysteriöses und dramatisches.

    Als der 70-jähige Vic in einem Restaurant seinen vier erwachsenen Kindern mitteilt, dass er Bella-Mae heiraten wird, sind diese total geschockt. Bella-Mae ist erst 27 Jahre jung und damit wesentlich jünger als seine Kinder, die noch nie von ihr etwas gehört haben. Kurz nach der Hochzeit, ohne Kinder, wird Vic am italienischen Lago d'Orta tot aufgefunden. Er soll im See ertrunken sein, was die vier Geschwister für unmöglich halten. Sofort fahren sie in das Sommerhaus und veranlassen bei der Polizei eine Obduktion.

    Im Verlauf erfahren wir viel über die Charakter und die Probleme der Familie, insbesondere der vier Geschwister. Die Geschichte ist spannend und hat mich gefesselt.

  • Familiengeheimnisse – total fesselnd

    Am 11. Juni 2026 von erul geschrieben.

    Das Cover mit dem Haus am Meer passt gut zu dem Roman "Sommerhaus" von Rachel Joyce. Sie hat einen flüssigen mitreißenden Schreibstil. Ihr lebendiger Erzählstil ist bildlich und angenehm zu lesen.

    Der 70jährige Vic Kemp gilt durch seine Malerei als weltberühmter Künstler. Bei einem Treffen mit seinen vier erwachsenen Kindern teilt er ihnen mit, dass er die 27-jährige Bella-Mae heiraten will. Niemand kennt sie. Vic stellt sie auch nicht seinen Kindern vor. Dadurch bleiben viele Fragen offen.
    Vic und Bella-Mae fahren in das Sommerhaus auf der Insel und heiraten, ohne die Kinder. In diesem Sommerhaus haben die vier Geschwister ihre unbeschwerte Kindheit verbracht. Plötzlich kommt unerwartet ein Anruf von der Insel, dass ihr Vater Vic ertrunken sei. Die Geschwister fahren dort hin, um Aufklärung über den Tod des Vaters zu bekommen. Ertrinken ist für sie unvorstellbar, da er immer ein sehr guter Schwimmer war.

    Es ist eine spannende dramatische Story, die mich bis zum Ende gefesselt hat. Die Konflikte untereinander in der Familie werden gut beschrieben.

  • The Heat is on

    Am 11. Juni 2026 von zebra geschrieben.

    Mit Harold Frys Reise hatte Rachel Joyce sich in die Bestsellerlisten geschrieben, doch erst mit „Miss Bensons Reise“ habe ich sie kennengelernt. Nun erscheint mit „Sommerhaus“ ihr neuer Roman.

    Worum es geht, sei knapp umrissen: Der berühmte Vic Kemp hat sich verliebt und wird heiraten. So weit, so unspektakulär – doch er ist 76 Jahre alt, seine Braut 27 (kennengelernt ganz zeitgemäß per Dating-App) und seine vier Kinder, die er über die Hochzeit informiert, älter als sie. Auch bis hier könnte man noch sagen: kurze Fassungslosigkeit ist klar, aber sonst übliche Story, doch nein, denn Vic hatte seine Kinder „einbestellt“ und kurz darauf ist er unter seltsamen Umständen tot. Die Geschwister haben Fragen … natürlich und vor allem an die Braut, die jedoch den Spieß umdreht.

    Mehr sei nicht verraten, was aber auch nicht nötig ist, denn nein, „Sommerhaus“ ist kein Krimi, auch wenn es nach der Skizze oben so scheinen könnte und auch wenn eine unterschwellige Spannung, was da vorging, vorhanden ist. Vielmehr ist die Geschichte die einer merkwürdigen Familie und einer Reise, auch wenn sie dieses Mal nicht im Titel steht – einer Reise zu sich selbst und einem Familienkonstrukt. Natürlich verdächtigen die Geschwister zunächst die Braut Bella-Mae, die Ursache für Vics überraschenden Tod zu sein, sie kann es doch nur auf Vics Geld abgesehen haben. Doch je länger Bella-Mae und die Geschwister sich austauschen, desto klarer wird, wie seltsam das Konstrukt der Familie Kemp nach dem Tod der Mutter war: getragen von einem mit überbordendem Selbstbewusstsein gesegneten Künstler, der sowohl exzentrische als auch durchaus destruktive Züge hatte, mit einer ältesten Tochter, die ein wenig die Mutterrolle einnimmt und die „Küken“ verteidigt (insofern sehr passend, dass sie Anwältin ist). Es sind diese Kleinigkeiten und die Art, wie Joyce sich die Geschichte entfalten lässt, ein wenig wie eine (knittrige) Landkarte, die man auf einem Tisch nach und nach glattstreicht und so Details erkennt. Insofern passt es gut, dass die Geschichte in der flirrenden Hitze im alten Sommerhaus am Ortasee, wo Erinnerungen hochkommen (übrigens auch bei mir), verortet ist. Dieser Part trägt viel zur Atmosphäre bei, nimmt aber auch viel Erzählzeit ein, sodass es schon die eine oder andere Länge auf den beinah 500 Seiten gibt. Erzählt wird in leicht und flüssig, aber nicht zu simpel lesbarem Schreibstil, Joyces üblichem „Plauderton“. Die beackerten Themen sind klar: Familie, man sieht in der Regel nur die Fassade, es geht um das Wesentliche im Leben (und was das ist). Alles in allem ist „Sommerhaus“ eine meist unterhaltsame Lektüre mit kleinen Schwächen (einzelne Längen und die eine oder andere „Aufgesetztheit“).

  • Ein Familiendrama mit Krimi-Effekt

    Am 05. Juni 2026 von geerthi geschrieben.

    «Sommerhaus» von Rachel Joyce erzählt die Familiengeschichte des 70-jährigen Künstlers Vic und seiner vier Kinder Netta, Susan, Gustav und Iris. Das Drama nimmt seinen Lauf, als Vic seine unerwartete Hochzeit ankündigt. Schockierend daran ist das Alter seiner Verlobten. Bella-Mae ist erst 27 Jahre alt und damit jünger als seine eigenen Kinder. Nach einer viel zu kurzen Kennenlernphase läuten bereits die Hochzeitsglocken. Doch kurz darauf stirbt Vic unerwartet und die Familie kommt wieder zusammen.
    Besonders gelungen ist der Einstieg ins Buch. Da die Geschichte viele Charaktere umfasst, ist eine klare Übersicht für mich persönlich wichtig. Rachel Joyce hat das perfekt umgesetzt! Schon im ersten Kapitel werden die Kinder und Vic so präzise beschrieben, dass mir der direkte Einstieg mühelos gelang. Auch Vics Vergangenheit in Kapitel 3, also von seiner Kindheit bis zum Weg als Künstler, ist wunderbar erzählt. Sie macht greifbar, welche schweren Zeiten er durchleben musste.
    Die Haupthandlung spielt in der Gegenwart, wird aber immer wieder durch tiefgründige Rückblicke ins Leben der Kinder unterbrochen. Beim Lesen entwickelte sich eine Dynamik, die mich an einen Kriminalfall erinnerte, den es zu lösen gilt. Erst im Verlauf wurde mir klar, dass es sich um ein tiefgründiges Familiendrama handelte, das zum Nachdenken bringt.
    Überrascht hat mich die andere Sichtweise gegen Ende des Buches in Kapitel 26. Der plötzliche Perspektivenwechsel stellt die gesamte Geschichte völlig auf den Kopf. Denn so habe ich es überhaupt nicht erwartet!
    Das Buch hat mich zum Nachdenken gebracht und mich gleichzeitig bestens unterhalten. Es wirft spannende Fragen auf. Wie sieht das echte Leben eines Künstlers aus? Ist es so von Leuten geprägt wie das von Vic? Ehrlich gesagt hatte ich nach dem Klappentext eine andere Dynamik erwartet, doch dieser Roman überzeugt vielmehr durch seine emotionale Tiefe. Ein absolut lesenswertes Buch, dem ich gerne 4 von 5 Sternen gebe ⭐️⭐️⭐️⭐️

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