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Verlorene Schäfchen
Roman - »Die Dialoge funkeln vor Sprachwitz und Schlagfertigkeit. Ein literarisches Wunder!« Thea Dorn, Das Literarische Quartett Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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»Was für ein Feuerwerk aus Witz, Intelligenz und Energie! Ich hätte ewig weiterlesen und die Familie Flynn auf ihren herrlich abgründigen Wegen begleiten können.« Elena Fischer

Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt-Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander. Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen. Auch die Töchter suchen ihre Wege aus der familiären Lebenskrise: Die jüngste, Harper, ist sich sicher, dass sie einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Louise befindet sich in einem ungünstigen Beziehungsstrudel mit ihrem fundamentalistischen Online-Lover, während die dritte im Bunde, Abigail, einen schweigsamen jungen Mann namens Kriegsverbrecher-Wes datet. Und all diese Fäden laufen ausgerechnet bei einem zwielichtigen Milliardär zusammen.
Mit hinreißender Lakonie erzählt Madeline Cash von einer Familie kurz vor dem Kollaps in den Turbulenzen unserer durchmodernisierten Welt. »Verlorene Schäfchen« ist der Familienroman der Stunde.

Über den Autor / die Autorin

Madeline Cash hat das Online-Magazin Forever Mag mitgegründet und den Kurzgeschichtenband 'Earth Angel' veröffentlicht. 'Verlorene Schäfchen' ist ihr vielbeachteter Debütroman, der in den USA und Großbritannien von Kritiker*innen wie Leser*innen gefeiert wurde und auf der Sunday Times Bestseller-Liste stand. Cash lebt derzeit in Bath.


Zusammenfassung

»Was für ein Feuerwerk aus Witz, Intelligenz und Energie! Ich hätte ewig weiterlesen und die Familie Flynn auf ihren herrlich abgründigen Wegen begleiten können.« Elena Fischer


Eigentlich könnte die Familie Flynn eine Vorbild-Vorstadt-Familie sein: Mutter, Vater und drei Töchter, sonntags geht man in die Kirche. Eigentlich. Denn die Flynns haben es schwer. Jeder für sich und alle miteinander. Seit Mutter Catherine in einer Sinnkrise beschlossen hat, die Ehe zu öffnen, lebt Vater Bud im Auto in der Garage und findet in der Selbsthilfegruppe Zuflucht, die am wenigsten nach Sekte klingt: die Verlorenen Schäfchen. Auch die Töchter suchen ihre Wege aus der familiären Lebenskrise: Die jüngste, Harper, ist sich sicher, dass sie einer großen Verschwörung auf der Spur ist. Louise befindet sich in einem ungünstigen Beziehungsstrudel mit ihrem fundamentalistischen Online-Lover, während die dritte im Bunde, Abigail, einen schweigsamen jungen Mann namens Kriegsverbrecher-Wes datet. Und all diese Fäden laufen ausgerechnet bei einem zwielichtigen Milliardär zusammen.

Mit hinreißender Lakonie erzählt Madeline Cash von einer Familie kurz vor dem Kollaps in den Turbulenzen unserer durchmodernisierten Welt. »Verlorene Schäfchen« ist der Familienroman der Stunde.

»Der Roman brilliert durch seinen Hang zur absurden Komik und Sätze, bei denen einem das Lachen im Halse steckenbleibt.«
Lesart, Deutschlandfunk Kultur

Produktdetails

Autoren Madeline Cash
Mitarbeit Sophie Zeitz (Übersetzung)
Verlag Penguin Verlag München
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 13.05.2026
Thema Belletristik > Erzählende Literatur
 
EAN 9783328604518
ISBN 978-3-32-860451-8
Anzahl Seiten 320
Abmessung (Verpackung) 14.5 x 22.1 x 3.1 cm
Gewicht (Verpackung) 468 g
Originaltitel Lost Lambs
 
Themen Lachen, USA, Spannung, Nordamerika (USA und Kanada), Familienleben, lustig, Coming of age, skurril, Humorvoll, High Fidelity, Miranda July, lustige, elena fischer, Claire Lombardo, Ann Napolitano, earth angel, forever mag
 

Kundenrezensionen

  • eine ganz normale Familie?

    Am 30. Mai 2026 von div geschrieben.

    In den ersten Kapiteln werden die Familienmitglieder nach und nach vorgestellt. Ich war immer wieder überrascht, dass keines von ihnen weniger schräg ist als die anderen. Schon die Persönlichkeit jeder einzelnen Figur ist äußerst unterhaltsam, total überspitzt, aber auf eine vollkommen gelungene Art. Die Dialoge sind auf den Punkt, und der Roman ist an wirklich vielen Stellen sehr witzig.
    Hier möchte ich ein großes Shout-out an die Übersetzerin aussprechen, Sophie Zeitz, denn absolut jeder Gag funktioniert in dieser deutschen Übersetzung.

  • Eine echt krasse Familie

    Am 26. Mai 2026 von Lilli33 geschrieben.

    Alle fünf Mitglieder der Familie Flynn befinden sich in einer Krise. Catherine ist mit ihrer Rolle als Mutter und Ehefrau gar nicht glücklich. Sie beschließt, dass ihre Ehe fortan offen sein soll - gegen den Willen ihres Ehemanns Bud. Während Catherine sich mit dem Nachbarn vergnügt, zieht Bud in die Garage und liebäugelt damit, seinem Leben ein Ende zu setzen. Die drei Töchter Abigail, 17, Louise, 15, und Harper, 12, sind sich selbst überlassen. Abigail verliebt sich in den mysteriösen „Kriegsverbrecher-Wes“, Louise chattet online mit einem Fundamentalisten und die hochintelligente Harper wittert überall eine Verschwörung.

    Mit einem lockeren Schreibstil, mit viel Wortwitz und Situationskomik erzählt Madeline Cash in ihrem Debütroman eine herrlich turbulente Geschichte mit Tiefgang. Es ist ein Mix aus Satire, Coming of Age, Tragikomödie und Krimi. Und dieser Mix ist wirklich gut gelungen. Dabei beginnt die Story eher humorvoll und wird dann nach und nach immer ernster und tiefgründiger, ohne den Humor aber jemals ganz zu verlieren.

    Da aus wechselnden Perspektiven erzählt wird und man dabei immer ganz nah an der jeweiligen Protagonistin bzw. dem Protagonisten dran ist, kann man alle Handlungsweisen und Beweggründe sehr gut nachvollziehen, auch wenn sie noch so skurril sind. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und konnten immer wieder meine Sympathie für sich gewinnen, selbst wenn ich ihr Verhalten nicht billigen konnte. Aber es ist alles so herrlich überzogen geschrieben, dass man gut hin und wieder ein Auge zudrücken kann.

    Fazit:
    Madeline Cash hat mich mit dieser turbulenten Familiengeschichte aufs Wundervollste gefesselt und unterhalten.

  • Eine echt krasse Familie

    Am 25. Mai 2026 von Lilli33 geschrieben.

    Alle fünf Mitglieder der Familie Flynn befinden sich in einer Krise. Catherine ist mit ihrer Rolle als Mutter und Ehefrau gar nicht glücklich. Sie beschließt, dass ihre Ehe fortan offen sein soll - gegen den Willen ihres Ehemanns Bud. Während Catherine sich mit dem Nachbarn vergnügt, zieht Bud in die Garage und liebäugelt damit, seinem Leben ein Ende zu setzen. Die drei Töchter Abigail, 17, Louise, 15, und Harper, 12, sind sich selbst überlassen. Abigail verliebt sich in den mysteriösen „Kriegsverbrecher-Wes“, Louise chattet online mit einem Fundamentalisten und die hochintelligente Harper wittert überall eine Verschwörung.

    Mit einem lockeren Schreibstil, mit viel Wortwitz und Situationskomik erzählt Madeline Cash in ihrem Debütroman eine herrlich turbulente Geschichte mit Tiefgang. Es ist ein Mix aus Satire, Coming of Age, Tragikomödie und Krimi. Und dieser Mix ist wirklich gut gelungen. Dabei beginnt die Story eher humorvoll und wird dann nach und nach immer ernster und tiefgründiger, ohne den Humor aber jemals ganz zu verlieren.

    Da aus wechselnden Perspektiven erzählt wird und man dabei immer ganz nah an der jeweiligen Protagonistin bzw. dem Protagonisten dran ist, kann man alle Handlungsweisen und Beweggründe sehr gut nachvollziehen, auch wenn sie noch so skurril sind. Die Figuren sind liebevoll ausgearbeitet und konnten immer wieder meine Sympathie für sich gewinnen, selbst wenn ich ihr Verhalten nicht billigen konnte. Aber es ist alles so herrlich überzogen geschrieben, dass man gut hin und wieder ein Auge zudrücken kann.

    Fazit:
    Madeline Cash hat mich mit dieser turbulenten Familiengeschichte aufs Wundervollste gefesselt und unterhalten.

  • Die Flynns

    Am 25. Mai 2026 von Gute_Laune geschrieben.

    Katherine Flynn hat eine Sinnkrise und will die Ehe öffnen. Ihr Mann Bud, den sie aus unerfindlichen Gründen gern William nennt, ist wie vor den Kopf geschlagen und Sucht Zuflucht in einer Selbsthilfegruppe. Auch die Töchter verarbeiten die neue Situation auf ganz eigene Weise. Natürlich läuft schnell alles komplett aus dem Ruder.

    Die Flynn-Töchter sind umwerfend! Louise ist sehr intelligent und will gesehen werden. Harper sieht immer und überall eine Verschwörung. Abigail ist eine Schönheit und hat eine seltsame Auswahl an Freunden, wozu auch Wes zählt. Jede für sich könnte ein ganzes Buch füllen. Da hat Madeline Cash echt eine hinreißende Familie erschaffen!

    Die Verwicklungen, die Katherines Midlife-Crisis hervorbringt, sind für Außenstehende urkomisch und lassen die Story super kurzweilig werden. So lustig die Situationen immer wieder sind, wird es nie platt oder dümmlich. Ganz im Gegenteil, alles hat eine erschreckende Logik und zeigt gekonnt, wie unsinnig so vieles ist, das tatsächlich wir alle hin und wieder oder auch recht oft so von uns geben oder tun. Besonders, wer in einem Dorf oder einer Kleinstadt lebt, wird hier vieles wiedererkennen.

    Doch damit nicht genug. Ganz leise schleicht sich in die Story eine Wendung ein, die aus dem Buch fast schon einen Thriller macht. Dramatik und Spannung sind wie aus dem Nichts plötzlich da und lassen einem das Lachen im Halse stecken. Die Sprachmelodie bleibt gleich, doch fühlt man sich ins kalte Wasser geworfen. Alle vermeintlich losen Fäden finden nun ihr Ende und werden verknüpft. Besonders schön finde ich, dass Madeline Cash eine weitere Wendung anhängt und für alles bisherige eine Lösung findet, die sich auf die ganzen Bewohner des Ortes und irgendwie auch auf Leser und Hörer ausbreitet. Man steht da und beobachtet die Flynns und lernt von ihnen. Ein bisschen absurd, ein bisschen absurd, ein bisschen wahres Leben, alles schön gemischt und fein abgestimmt. Ich finde das großartig! Fünf Sterne!

  • sehr skurril

    Am 16. Mai 2026 von SimoneF geschrieben.

    Die Leseprobe von „Verlorene Schäfchen“ hat mich richtig neugierig gemacht, da sie eine humorvolle, spritzige und leicht überspitzte Geschichte versprach, die die aktuelle gesellschaftliche Situation in den USA aufs Korn nimmt.

    Im Mittelpunkt steht Familie Flynn, deren Familienleben gehörig aus den Fugen gerät: Die Mutter Catherine ist unglücklich in ihrer Ehe und will diese öffnen, um ein Techtelmechtel mit dem Nachbarn anzufangen. Das stürzt ihren Mann Bud in eine tiefe Krise, der fortan in Van übernachtet. Beide verlieren ihre Töchter aus dem Blick, die mit ganz eigenen Schwierigkeiten zu kämpfen haben: Die 17-jährige Abigail zieht durch ihre Schönheit das Interesse halbseidener Männer auf sich, Louise gerät auf der Suche nach Aufmerksamkeit in religiös-fundamentalistische Kreise und Harper stellt gewagte Verschwörungstheorien auf.

    Madeline Cashs Schreibstil voller hintergründigem, trockenem Humor und äußerst unterhaltsam. Messerscharf greift sie die prägenden Themen unserer Zeit auf und verflicht sie zu einer tragikomischen Geschichte mit skurrilen Charakteren. Und dennoch sprang bei mir insgesamt der Funke nicht über, und das Schicksal der Familie ließ mich seltsam kalt. Das lag daran, dass die Handlung zunehmend überladen wirkte, als hätte die Autorin letztlich zu viel gewollt. Den Figuren fehlte es an Tiefgang, und manches war recht vorhersehbar. Durchaus möglich, dass auch die eine oder andere Pointe nur zündet, wenn man mit den Feinheiten der US-amerikanischen Gesellschaft vertraut ist.

    Das Hörbuch wurde von Britta Steffenhagen lebendig und mit angenehmer Sprechgeschwindigkeit eingelesen. Ihrer etwas dunkleren Stimme habe ich sehr gerne gelauscht.

  • Irgendwie ins Herz geschlossen

    Am 13. Mai 2026 von jacky1304 geschrieben.

    Wunderbar unterhaltsam, gleichzeitig total skurril - trotzdem habe ich Familie Flynn in mein Herz geschlossen.

    Die Flynns sind anders, als andere Familien, das merkt man direkt. Bud und seine Frau Catherine führen seit kurzem eine offene Ehe - zum großen Entsetzen der streng gläubigen Dorfgemeinschaft. Und auch die drei Töchter sind nicht 0815. Jede schockiert den Leser ein bisschen mehr. Bei jeder Story denkt man sich „wow, schlimmer kann es nicht kommen“ und doch, es kann. Die Autorin schafft es gekonnt, immer wieder einen drauf zu setzen. Zwar werden die Geschichten dadurch jedes mal abwegiger und bizarrer, aber trotzdem fand ich jeden Charakter (außer vielleicht Catherine) irgendwie sympathisch. Ich weiß nicht genau warum, aber ich mochte die Flynns. Vielleicht weil sie so anders sind. Vielleicht weil sie sich einfach nicht unterkriegen lassen und stur ihr Ding machen.
    Ich war wirklich ein wenig traurig, als das letzte Kapitel zu Ende war.

    Sehr gelungen fand ich auch den Schreibstil. Die Dialoge waren großartig, ich habe oft schmunzeln müssen. Insbesondere bei Gesprächen zwischen Bud und seinen Töchtern. Herrlich!

    Wichtig zu sagen ist noch, dass es teils um schwierige Themen geht, die Leser triggern könnten. Sollte man auf sowas achten müssen, wäre es sinnvoll sich vorab zu informieren.

    Alles in allem ein wirklich gutes Buch. Ich hatte Spaß beim Lesen und würde die Familie Flynn jederzeit wieder „besuchen“.

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