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Yesteryear
Roman - Vom NYT-Nr.1 Bestseller zum SPIEGEL-Bestseller - jetzt auch auf Deutsch Deutsch · Fester Einband

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Beschreibung

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Mit bedrucktem Transparentumschlag und hochwertig veredeltem Bezug

Ihr Leben ist perfekt - solange man nicht hinter die Kulissen schaut
Natalie Heller Mills hat alles: eine malerisch renovierte Farm, sechs Kinder, die um ihre Liebe buhlen, und einen Mann, der in Cowboystiefeln immerhin eine gute Figur abgibt. Vom Sauerteig bis zur Kindererziehung, nichts scheint ihr zu misslingen. Kein Wunder also, dass Millionen von Menschen ihr folgen, ihre Videos schauen, ihre Bilder anklicken. Sie gibt ihnen das, was sie wollen: eine heile Welt. Skandale werden unter den Teppich gekehrt, da, wo sie hingehören.
Doch eines Tages wacht Natalie auf und sieht sich mit einer unbequemen Frage konfrontiert: Was wäre, wenn sie keine Nannys beschäftigen könnte, es keine helfenden Hände auf der Farm gäbe, kein Produktionsteam? Was wäre, wenn sie auf einmal das Leben führen müsste, das sie immer vorgetäuscht hat?

Über den Autor / die Autorin

Caro Claire Burke ist Redakteurin, Autorin und Podcasterin. Ihre Texte sind in The Atlantic, Marie Claire und Bustle erschienen. Sie ist Co-Host des Podcast Diabolical Lies, in dem sie über aktuelle kulturelle und politische Geschehnisse spricht. ›Yesteryear‹ ist ihr Debütroman.Dietlind Falk wuchs im Ruhrgebiet auf. Sie studierte literarische Übersetzung an der Universität Düsseldorf und arbeitet seit 2010 als freie Übersetzerin aus dem Englischen und dem Französischen.

Bericht

»Originell, witzig, aktuell - das Buch, über das 2026 alle sprechen werden.« The Independent

Produktdetails

Autoren Caro Claire Burke
Mitarbeit Dietlind Falk (Übersetzung), Lisa Kögeböhn (Übersetzung)
Verlag Heyne
 
Inhalt Buch
Produktform Fester Einband
Erscheinungsdatum 29.04.2026
Thema Belletristik > Erzählende Literatur
 
EAN 9783453275355
ISBN 978-3-453-27535-5
Anzahl Seiten 464
Abmessung (Verpackung) 14.4 x 22.1 x 4.5 cm
Gewicht (Verpackung) 646 g
Originaltitel Yesteryear
 
Themen Film, Feminismus, Hausfrau, Mormonen, Zeitreise, Utah, Instagram, Influencer, Spannung, Krimi, Thriller / Spannung, traditionell, Thriller, Social Media, Bookstagram, Twist, Anne Hathaway, Frauenrolle, Rechtsruck, krimis, TikTok, Filmvorlage, Care Arbeit, Booktok, Erste Hälfte 21. Jahrhundert (ca. 2000 bis ca. 2050), Tradwife, Yellowface, ballerina farm, tradwife thriller, traditionelle hausfrau, nara smith
 

Kundenrezensionen

  • Alles bloß Fassade

    Am 18. Mai 2026 von mannuberbord geschrieben.

    Die Prämisse von Yesteryear ist so simpel und doch so stark: Eine Tradwife-Influencerin wacht plötzlich im Jahr 1855 auf. Kein Wunder, dass der Roman schon vor seiner Veröffentlichung einen Hype ausgelöst hat, die Filmrechte sind bereits verkauft. Es verspricht, ein Buch über diese seltsame Zeit zu werden, in der wir leben. Wer sind diese Frauen, die einem in den sozialen Medien verkaufen wollen, sie hätten es in früheren Zeiten und mit antiquierten Geschlechterrollen besser? Das Buch ist an einer Antwort daran leider nicht interessiert. Zwar gelingt es der Autorin, auf über 400 Seiten eine enorme Spannung zu erzeugen, die einen zum Weiterlesen zwingt. Doch über die strukturellen Bedingungen oder dem religiösen Weltbild, die die Hauptfigur Natalie zum Handeln motivieren, erzählt der Roman so gut wie nichts. Vor allem im letzten Drittel wird psychologische Figurentiefe einem halsbrecherischen Plot geopfert. Durch den finalen Twist macht es sich die Autorin einfach, keine Wahrheiten über das Phänomenen, das sie beschreibt, finden zu müssen. So bleibt ein packender, aber oberflächlicher Thriller, der nicht lange nachhallt. Wie die gute alte Welt, die ihr Subjekt beschreibt: Am Ende bleibt nicht viel mehr als Fassade.

  • Verstörend, absurd und satirisch

    Am 17. Mai 2026 von Anna geschrieben.

    "Yesteryear" hat mich wirklich komplett in seinen Bann gezogen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, sodass ich es innerhalb von 2 Tagen durchgelesen habe. Es hat sich angefühlt, wie eine Mischung aus einem verstörenden Albtraum und einer absurden Realityshow.

    Ich finde die Idee eine "Tradwife"-Influencerin mit der Realität des Lebens einer Hausfrau auf einer Farm im 19. Jahrhundert zu konfrontieren absolut genial und die Umsetzung hat mir auch gut gefallen, obwohl es doch sehr anders war, als ich erwartet habe.
    Im Prinzip ist es eine Satire, die aufzeigen soll, wie heuchlerisch viele der fundamentalen christlichen Influencer sind. Es ist stellenweise sehr verstörend und beklemmend, aber auch absurd witzig und behandelt viele aktuelle gesellschaftlichen Themen wie die Internetphänomene "Manosphere" und "Tradwife", sowie Missbrauch von Kindern bei sogenannten "Familienvlogs", generell der Kontrast zwischen Schein vs. Realität in den sozialen Medien, das Leben in strengen christlichen Regeln und vor allem das Patriarchat.
    Natalie ist wahrscheinlich eine der unsympathischsten Protagonisten, die ich je erlebt habe und es war teilweise sehr schwierig Mitleid mit ihr zu haben, da man sie und ihre Gedanken so sehr hasst. Trotzdem ist sie super geschrieben, denn sie ist absolut komplex und wirkt realistisch.
    Ich hätte das Buch perfekt gefunden, wenn es ein bisschen mehr Zeit im 19. Jahrhundert verbracht hätte, denn das kam mir ein bisschen zu kurz und die Teile in der Gegenwart haben sich manchmal ein bisschen gezogen. Auch das Ende hat mich nicht zu 100 Prozent überzeugt.

    Insgesamt aber ein super spannendes Buch, über das man viel nachdenken und diskutieren kann und ich würde es jedem weiterempfehlen!

  • Hinter den Kulissen

    Am 11. Mai 2026 von Ryria geschrieben.

    Wer kennt sie nicht, die "perfekten" Influencer, deren komplett inszeniertes Leben auf Social Media präsentiert wird. Der neueste Trend dort sind ironischerweise die Tradwives, traditionelle Hausfrauen mit vielen Kindern und einem Leben wie in der "guten alten Zeit". Hierzu gehört auch Protagonistin Natalie, die mit Videos über Brotteige und Seifenherstellung Karriere macht, unterstützt von einem Team und viel Getrickse hinter der Kamera.
    Doch was wäre, wenn das Leben, das sie als ideal verkaufen will, plötzlich Realität wäre? Das Jahr 1805 ist dann doch ein wenig zu traditionell...

    Was für eine herrliche Idee, hier mal einen fiktionalen Blick hinter die Kulissen zu werfen! Natürlich hat man sich direkt an reale Tradwives erinnert gefühlt, aber auch ein wenig an religiöse Großfamilien, die durchs Fernsehen damals bekannt wurden. Vor der Kamera stehen als Kind ist selbstverständlich, aber bloß nichts selbst konsumieren.
    Den Geist dieser Familien hat die Autorin in ihrem Buch sehr schön eingefangen und man konnte durchweg vieles wiedererkennen.
    Gleichzeitig mochte ich aber auch den Einblick in die Gedanken von Natalie. Diese ist alles andere als sympathisch, dafür als Charakter sehr interessant und authentisch geschrieben. Wir lernen sie von einer bestimmten Seite kennen, erkunden im Verlauf der Geschichte jedoch ihre Vergangenheit und Entwicklung und können sie so besser greifen.
    Dazu kommt auch noch ein gewisser Humor, der meinen Geschmack gut getroffen hat.
    Sehr gefallen hat mir auch die Vermischung aus aktuellem Geschehen und Rückblenden, der Kontrast der Moderne zu der schön beschriebenen früheren Zeit.
    Teilweise hat sich dies allerdings auch mal ein wenig in die Länge gezogen und die Handlung kam nicht so ganz vom Fleck, insgesamt konnte mich dieser Blick auf ein modernes Phänomen jedoch gut unterhalten und überzeugen.

  • Was für ein Flop!

    Am 08. Mai 2026 von Kerstin1975 geschrieben.

    Buchinhalt:

    Natalie lebt auf einer Farm im ländlichen Amerika – sie betreibt mit ihrem Mann Caleb eine Farm und inszeniert sich selbst im Internet als sogenannte „Tradwife“, eine Frau in klassischem Rollenbild als perfekte Hausfrau und Mutter. Doch hinter der perfekten Fassade ist die Wahrheit eine ganz andere. Eines Tages wacht Natalie auf und muss feststellen, dass sie wie auch immer plötzlich im 19. Jahrhundert gelandet ist und eine Farm ohne die Annehmlichkeiten der modernen Welt zu führen hat....


    Persönlicher Eindruck:

    Das Buch präsentierte sich mir aufgrund der Verlagsvorschau als eine interessante und spannende Mischung aus Gegenwartsroman, historischem Roman und wie auch immer gearteter Zeitreise, so dass ich überzeugt war, es auf jeden Fall lesen zu müssen. Leider wurde ich schnell ernüchtert, denn die Geschichte ist überhaupt nicht das, was ich mir darunter vorgestellt hatte.

    Insgesamt verfügt der Roman über drei Zeitlinien, mit Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft der Hauptfigur, die als „Tradwife“ und Influencerin den schönen Schein des perfekten Familien- und Landlebens in einem traditionellen Rollenbild zeigt. Hinter der Fassade der perfekten Hausfrau und Mutter ist Natalie eine knallharte Geschäftsfrau, ihr Mann Caleb eher naiv und gutgläubig und meines Erachtens überhaupt nicht für das propagierte Landleben geschaffen.

    Ich fand den Roman sehr zäh und ermüdend, die Lektüre gestaltete sich anstrengend und auf langen Strecken tat sich überhaupt nichts Handlungsrelevantes – vor allem im Gegenwartsteil. Man muss schon sehr stark sein, nicht nach einer Weile quer zu lesen (obwohl man sicher auch dann nichts verpasst hätte).

    Natürlich ist die Idee an sich gut und hätte Potential, aber vieles ist an den Haaren herbei gezogen und auch inhaltlich schlichtweg falsch. Natalie und ihre Familie soll anscheinend der Glaubensgemeinschaft der Amischen angehören, doch statt eines Lebens ohne Elektrizität und moderne Medien ist Natalie gefühlt rund um die Uhr im Netz (gut, sie hat Angestellte und eine Produzentin für ihr Format), dennoch passt das Ganze überhaupt nicht zum Lebensstil, christlicher Überzeugung und Gemeindeleben der Amisch – hier hat sich die Autorin offensichtlich überhaupt nicht informiert und erzählt somit einfach Mumpitz.

    Allenfalls der historische Teil im 19. Jahrhundert bietet ein bisschen Interessantes, wobei auch hier der Rundumschlag der Autorin gegen alles, was auch nur in die Nähe einer Lebensweise nach traditionellem Rollenbild entspricht, auf jeder Seite sichtbar wird.

    Ich persönlich kann den Wunsch einer Frau nach einem Leben als Hausfrau und Mutter ohne berufliche Selbstverwirklichung absolut nicht verteufeln: es sollte jedem selbst überlassen bleiben. Was mir an Natalie nicht gefallen hat, ist ihre abgebrühte, unsympathische Art. Im Grunde war der „schöne Schein“ der rote Faden des Romans, doch Spannung und mitreißende Wendungen suchte ich vergeblich. Für mich war das Buch ein Flop, den ich nicht empfehlen kann, die Zeit ist auf jeden Fall anderweitig besser genutzt!

  • Hinter dem perfekten Schein

    Am 29. April 2026 von Dragon geschrieben.

    Als ich die ersten Seiten von Yesteryear umblätterte, fühlte ich mich wie vor einer glänzenden Glasvitrine. Alles wirkt perfekt: die Farm mit Tieren, der Mann an ihrer Seite, die lachenden Kinder, das makellose Performen vor der Kamera, wenn Natalie Heller Mills ein neues Rezept aufnimmt. Und doch spürt man von Anfang an, dass hier mehr ist als ein Instagram-Feed, der in Echtzeit erzählt. Es ist eine Geschichte, die hinter dem Vorhang lauert.

    Die Autorin Caro Claire Burke führt uns behutsam durch drei Handlungsebenen: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. In der Vergangenheit zeichnet sich ein Muster ab, das viele kennen. Der Traum von einem stabilen, anerkannten Leben, der Druck, Erwartungen zu erfüllen, die sich wie eine zweite Haut anfühlen. Natalie versucht, alles zu managen, Familie, Karriere, Ansehen und doch schimmert darunter eine Ungeduld, eine stille Überforderung, die selten laut wird, aber ständig arbeitet. Diese Rückblenden sind kein nostalgischer Rückblick, sondern eine nüchterne Bestandsaufnahme der Erschöpfung, die sich hinter dem perfekten Bild verbirgt.

    Mit wachsender Followerzahl steht Natalie mitten im Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Farm, die Social-Media-Perfektion, die scheinbar mühelose Organisation des Haushalts; all das wird zu einem Spiegel, dessen Glas längst Risse zeigt. Die Autorin scheut sich nicht davor, die inneren Monologe zu platzieren, die oft unausgesprochen bleiben: Zweifel an der eigenen Rolle als Mutter, Angst vor dem Verlust von Individualität im Druck des Familien-Images, das ständige Pendeln zwischen Selbstwertgefühl und dem Gefühl, doch nur eine Darstellerin zu sein.

    Die Zukunftsperspektive zeigt, wohin das dauerhafte Spiel mit Identität führen könnte, wenn man sich zu sehr an das Bild bindet, das andere von einem haben wollen. Was Yesteryear meiner Meinung nach besonders stark macht, ist die Schonungslosigkeit, mit der die Autorin innere Konflikte, Ängste und Spannungen schildert, ohne in Klischees zu verfallen. Es gibt keine simplen Lösungen, nur ehrliche, manchmal schmerzliche Schritte in Richtung Selbstakzeptanz und echter Kommunikation.

    Yesteryear ist kein schillernder Enthüllungsskandal, sondern eine ehrliche, manchmal schonungslos offene Auseinandersetzung mit dem Druck, als Frau, Ehefrau und Mutter in der digitalen Ära Perfektion zu spielen. Wer bereit ist, sich auf eine vielschichtige Erzählung einzulassen, wird berührt von der Menschlichkeit, die hinter dem Social-Media-Lichtschein liegt. Eine eindringliche Lektüre, die lange nachhallt und mich wirklich mitreißen konnte.

  • Glanzfassade bröckelt

    Am 15. April 2026 von Fiyero geschrieben.

    Das Buch hat mich ehrlich gesagt anders überrascht als erwartet – aber im besten Sinne. Es ist wahnsinnig gut geschrieben und zieht einen schnell in Natalies perfekt inszenierte Welt hinein.

    Besonders spannend fand ich die Charaktere, die das ganze Tradwife-System klug hinterfragen und teilweise bewusst auf die Spitze treiben. Dadurch bekommt die Geschichte eine zusätzliche Tiefe, die man anfangs vielleicht gar nicht vermutet.

    Auch Natalies Entwicklung ist sehr nachvollziehbar dargestellt, gerade weil alles aus ihrer Perspektive erzählt wird. Das macht sie trotz aller Widersprüche nahbar und greifbar.

    Die Auflösung am Ende konnte mich dann wirklich überraschen und rundet die Geschichte gelungen ab. Insgesamt ein ungewöhnliches, kluges und sehr lesenswertes Buch

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