Beschreibung
Produktdetails
| Autoren | Alexandra Bell |
| Mitarbeit | Edith Beleites (Übersetzung) |
| Verlag | HarperCollins Hamburg |
| Inhalt | Buch |
| Produktform | Fester Einband |
| Erscheinungsdatum | 24.02.2026 |
| Thema |
Belletristik |
| EAN | 9783365010969 |
| ISBN | 978-3-365-01096-9 |
| Anzahl Seiten | 384 |
| Abmessung (Verpackung) | 13.8 x 3.8 x 21.1 cm |
| Gewicht (Verpackung) | 485 g |
| Originaltitel | The White Octopus Hotel |
| Themen |
Familie |
Kundenrezensionen
-
Eine Liebe für immer
Eve leidet schon ihr ganzes Leben unter gewaltigen Schuldgefühlen. Als sie von der Magie des White Octopus Hotels hört, die eine zweite Chance verspricht, zögert sie daher nicht lange und bricht in die Schweiz auf - und landet in der Vergangenheit in dem wohl faszinierendsten Hotel aller Zeiten.
Ich habe schon lange kein Buch mehr gelesen, das mich emotional so mitgenommen hat. Hier liegt die Magie nicht nur in den wundersamen Gegenständen im Hotel, sondern auf jeder Buchseite und die Worte dieser Rezension können ihm nicht gerecht werden.
Zunächst zum Aufbau: Die Geschichte folgt überwiegend Eves Perspektive, springt zwischendurch aber auch mal zu Max, sodass wir von beiden Hauptcharakteren einen gelungenen Einblick erhalten. Dazu spielt das Geschehen in den unterschiedlichsten Zeiten, aber ich fand es nicht allzu schwer, den Überblick zu behalten.
Es hat großen Spaß gemacht, die einzelnen Puzzleteile und Hinweise zusammenzusetzen, um die Zeitreise und Zusammenhänge zu verstehen - und in dem Moment, in dem man es versteht, trifft die Geschichte wirklich mit Wucht alle Emotionen.
Die Zeitreise von Eve beginnt dabei erst nach einem längeren Einleitungsteil, was ich aber gut so fand, da man sie und ihr Leben so erst richtig kennenlernen kann, bevor man sich in die Hotelwelt stürzt.
Das Hotel war dabei wunderbar fantasievoll, mit vielen skurrilen Details und allerlei Merkwürdigkeiten. Jeder Raum wurde toll beschrieben, man fühlt sich selbst wie mitten drin im Hotelleben.
Auch Eve und Max haben mir richtig gut gefallen, sowohl ihre Interaktionen und langsame Liebesgeschichte, als auch ihre Charakterentwicklung und Hintergründe.
Themen wie Schuld, Trauma, Krieg, Vergebung und komplizierte (Familien-)Beziehungen wurden glaubhaft dargestellt und man konnte gut mitfühlen und teilweise auch mitleiden.
Ich liebe Zeitreisegeschichten, daher konnte mich dieses Buch echt mitreißen - Highlight des bisherigen Jahres! -
Sehr besonders
Inhalt
Der seltsame Besuch eines älteren Herrn führt die Kunstgutachterin Eve auf die Spur des sagenumwobenen White Octopus Hotels. Der Mythos lässt sie nicht mehr los, so dass sie die Ruine des Hotels in der Schweiz besucht. Und plötzlich findet sie sich in der Glanzzeit des Hotels wieder.
Sprache
Die Geschichte hat mich wirklich gefesselt. Man fragt sich ständig, was ist Realität und was nur Vorstellung, wie hängen Ereignisse zusammen, warum kommen Eve Personen und Orte so bekannt vor, obwohl sie niemals zuvor dort war, was geht in diesem Hotel vor und was hat es mit den magischen Gegenstände auf sich? Es war wirklich toll mit Eve auf diese Reise zu gehen, gemeinsam die unglaublichsten Dinge im White Octopus Hotel zu entdecken und sie durch verschiedene Zeiten zu begleiten.
Immer wieder hat mich Eve und die Geschichte an Alice im Wunderland erinnert. Alles ist etwas seltsam, vieles ist lustig, aber nicht alles ist ungefährlich, manchmal wird es düster.
Wie immer, wenn es in Geschichten um Zeitreisen oder Zeitschleifen geht, bin ich am Ende der Geschichte etwas verwirrt zurückgeblieben, aber trotzdem war es ein sehr befriedigendes Ende.
Charaktere
Eve führt ein sehr zurückgezogenes Leben und sie ist eine eigenwillige, aber sehr spannende Protagonistin. Sie ist so mit Schuldgefühlen beladen und ihre Vergangenheit verfolgt sie, dass ein erfülltes Leben unmöglich scheint. Bis der Besuch des alten Mannes ihr Leben in ganz neue Bahnen lenkt.
Max ist eine wichtige Nebenfigur und anfangs schwer zu durchschauen. Doch auch er leidet schwer unter seiner Vergangenheit, nämlich als Soldat im Ersten Weltkrieg.
Fazit
Ein wirklich besonderes Buch! -
Ein atmosphärischer Zeitreise-Roman mit emotionaler Tiefe
Der Roman ‚Das White Octopus Hotel‘ hat mir auf so vielen Ebenen gefallen. Da ist zum einen das Zeitreise-Thema… ich liebe Zeitreisegeschichte. Auch das Setting im luxuriösen Grand Hotel mit seinen geheimen Räumen und magischen Gegenständen war zauberhaft und hat der Geschichte eine tolle Atmosphäre verliehen.
Und dann sind da natürlich noch die beiden Protagonisten Eve und Max, deren Schicksale sich im Laufe der Zeit mehrfach miteinander verflechten und die mich sehr berührt haben. Eve kämpft ihr ganzes Leben mit einer Tragödie aus ihrer frühen Kindheit, für die sie sich die Schuld gibt. Max hat im Krieg Grauenhaftes erlebt und ist als einziger Überlebender seiner Einheit zurückgeblieben. Trauer, Schuld und Scham ziehen sich durch die Geschichte und geben der Handlung einen ernsten Ton.
Wir erleben aber auch viel Magie und zauberhafte Momente. Die Handlung war spannend und, wie es sich bei Zeitreisegeschichten gehört, mysteriös mit „Knoten-im-Kopf“ Potential. Es hat mir viel Freude gemacht, Eve und Max zu begleiten, das Rätsel um das White Octopus Hotel und der geheimnisvollen Familie Roth zu lösen.
Am Ende ging es mir allerdings fast ein bisschen zu schnell. Die „Auflösung“ und ihre Folgen passierten in den letzten Kapiteln und wirkten leider etwas gehetzt. Hier hätte ich mir ein paar Seiten mehr gewünscht. -
Zeitreisen im Mystery-Hotel
"Das White Octopus Hotel" zieht einen gleich zu Beginn in den Bann.
Der Schreibstil ist eher einfach, was keinesfalls negativ gemeint ist. Das Thema Zeitreisen und deren Folgen ist sowieso schon etwas komplex, daher bin ich froh, dass die Sprache nicht extra eloquent gewählt ist. In der Übersetzung haben sich ab und zu Flüchtigkeitsfehler eingeschlichen. So stand "die" statt "sie" oder "wie" statt "wir" (oder andersherum; genau weiß ich es nicht mehr) Bei einer Szene habe ich gestutzt. Einmal war von "Anzügen" und Krawatten die Rede, später von "Pyjamas". Ich weiß jedoch nicht, was im englischen Original steht.
Anhand des Klappentextes könnte man vermuten, dass es in der Geschichte "nur" um die Liebe geht, aber es geht auch viel um Trauer und Schuldgefühlen. Wie man überhaupt noch leben kann, wenn man schreckliche Dinge erlebt hat. Aber zum Glück geht es nicht nur um schwere Themen. Rätsel, Geheimnisse, mysteriöse Geschehnisse im Hotel spielen eine große Rolle. Magische Objekte, von denen man nicht weiß, wo sie zu finden sind oder ob sie überhaupt existieren. Dieses märchenhafte hat mir gut gefallen, da es einen guten Kontrast zu dunklen Szenen bildet. Miträtseln konnte man aber nur bedingt. Gruselige Momente kommen auch hier und da vor, sowie skurrile und bizarre Begebenheiten.
Die Zeitreisen an sich sind natürlich ein faszinierendes Thema. Wer möchte nicht gern in die Vergangenheit, um etwas zu ändern oder aufzuhalten. Wir alle haben vermutlich Dinge erlebt oder selber getan (oder eben nicht getan), die man mit dem heutigen Wissen anders angehen würde. Ein paar Szenen gibt es auch aus einer anderen Perspektive, dennoch sind diese nicht langweilig. Ganz im Gegenteil. Man erfährt dadurch andere Aspekte, die aus der Sicht der anderen Figur nicht vorkommen.
Eve ist felsenfest überzeugt, die Vergangenheit zu ändern. Aufgrund ihres Verlustes ist dies absolut nachvollziehbar. Wie sie aber sich selber bezeichnet, kann ich aber nur zu einem Teil nachvollziehen. Aber zum Glück habe ich aber auch nicht das gleiche wie sie erlebt. Zudem finde ich sie etwas naiv, dass sie glaubt, mithilfe eines Gegenstandes alles zum Besseren zu wenden. Aber da muss ich auch wieder sagen, dass ich nicht weiß, wie man nach einem Trauma reagiert und wie rational man ist. Zudem bin ich vielleicht auch zu sehr durch andere Zeitreisegeschichten beeinflusst.
Max hat ebenfalls schreckliche Dinge erlebt. Das historische Ereignis, in welchem er verwickelt ist, hat mich überrascht. Zunächst war ich etwas skeptisch, ob ein so furchtbares Ereignis wirklich so passend ist für ein Buch über ein mysteriöses Hotel. Aber nach Beenden des Buches finde ich es absolut in Ordnung. Bei Max wundere ich mich nur, warum er eine Person nicht erkennt, obwohl er sie eigentlich schon sehr gut kennt. Auch dass er nicht überzeugt ist, dass es magische Objekte oder Fähigkeiten gibt, obwohl er schon in der Hinsicht Erfahrungen gesammelt hat.
Das Ende hat mir gut gefallen. Wobei man schon vielleicht ein bisschen überlegen muss, um die Zusammenhänge und Geschehnisse zu verstehen und für sich zu ordnen. Die wichtigsten Fragen werden beantwortet, manches bleibt aber unbeantwortet. Was mir besonders gut an dem Buch gefallen hat, ist, dass man nach Beenden des Buches gleich zurück blättern möchte, um bestimmte Szenen noch mal zu lesen. Dann bekommen diese eine ganze andere Bedeutung! Und das ist bei ganz vielen so. Ich liebe sowas!
Insgesamt hat mir dieses Buch, mit kleinen Abstrichen, sehr gefallen und ich werde in Zukunft schauen, was für andere Geschichte Alexandra Bell noch veröffentlicht.
(Eigentlich viereinhalb Sterne, aufgerundet auf fünf)
Noch ein Hinweis: Enten sollte man nicht füttern, vor allem niemals mit Brot! Es quillt im Magen auf und kann daher tödlich sein. In der Natur finden die Tiere in der Regel schon genügend zu fressen. Im Buch gibt es eine Szene, in der Charaktere Enten mit Brot füttern, daher wollte ich noch mal darauf hinweisen, dass man das nicht tun sollte. -
Unterhaltsam
Das White Octopus Hotel ist längst geschlossen und verfällt. Die Kunstgutachterin Eve Shaw ist mit diesem Hotel verbunden. Sie trägt ein Oktopus-Tattoo, das über ihren Körper zu wandern pflegt. Außerdem trägt sie eine schwere Schuld mit sich herum. Als sie das Hotel betritt, wird sie in die Vergangenheit versetzt. Kann sie sich auf diesem Weg von ihrer Schuld befreien?
Eve ist eine sympathische Heldin, die zu Beginn verletzlich und unsicher wirkt. Doch sie ist etablierte Gutachterin in einem Museum, und ihre Expertise ist gefragt. Sie wird mit Geheimnissen konfrontiert, auf die sie nicht vorbereitet ist. Auch die zweite Hauptperson, ein Soldat aus den Schützengräben des ersten Weltkrieges, wirkt glaubhaft und lebendig.
Der Stil ist sehr ansprechend und bildhaft. Es entsteht eine mystische, gruselige Atmosphäre, voller Emotionalität und Spannung. Es ist nicht immer alles leicht zu verstehen, da die Zeitreisen auch Schleifen bilden. Da ist es hilfreich, dass beinahe jedes Kapitel mit den Namen der jeweiligen Hauptperson und der Zeit überschrieben ist, in der es spielt. Immer neue Rätsel sind zu lösen. Das Ende fand ich allerdings unbefriedigend. Nach so viel Verwirrung hätte es mir besser gefallen, wenn sich die einfache Wirklichkeit wieder eingestellt hätte.
Ich hätte Eve lieber in einem rein realistischen Setting weiter begleitet. Die Zeitreisen kamen mir doch ein bisschen konstruiert vor. Außer der Pracht des Luxushotels ist mir wenig in Erinnerung geblieben. Am besten gefielt mir der Kleiderschrank, der immer nur ein einziges Outfit enthielt: das Passende. -
Außergewöhnlich
Das White Octopus Hotel ist ein ganz besonderes Buch, welches mich nachhaltig beeindruckt hat.
Eve trägt schon seit ihrer Kindheit eine unglaubliche Last mit sicher herum, die man als Leser erst nach und nach aufdeckt. Als sie die Chance bekommt durch magische Gegenstände in einem magischen Hotel, dieses Unheil wieder gut zu machen zögert sie nicht. Sie macht sich auf die Suche nach dem White Octopus Hotel, von dem sie vor einem merkwürdigen Besuch und einer kleinen Oktopusfigur noch nie gehört hat. Trotzdem fühlt es sich für sie so an, als wäre sie schon dort gewesen.
Dieser Roman steckt voller Emotionen und Geheimnisse, die entdeckt werden wollen. Mit Freude bin ich mit Eve durch das Hotel gestreift, habe nach den Oktopussen und Uhren gesucht und habe Stück für Stück die Geschichte des Hotels und die Verbindung zu Eve erfahren. Diese Geschichte ist magisch, berührend und etwas ganz Neues. Wer Lust auf ein Buch hat, wie er/sie es noch nie gelesen hat, ist hier genau richtig. -
Schuld, Magie und Liebe
Als Eve Shaw auf ihrer Arbeitsstelle von einem fremden alten Herrn besucht wird, der denselben Namen trägt wie Eves Lieblingskomponist Max Every, hat sie das unheimliche Gefühl, ihn zu kennen. Doch das scheint unmöglich. Und nun bittet dieser Max Every sie auch noch, ins White Octopus Hotel in den Schweizer Bergen zu reisen. Eves Recherchen ergeben, dass das Hotel bereits vor über achtzig Jahren geschlossen wurde. Trotzdem macht sie sich auf den Weg und landet in einem eleganten Grand Hotel mit mysteriösen Gegenständen, Zeitreisezimmern und vielen Geheimnissen.
Mich konnte Eves Geschichte richtig packen, denn sie ist weitaus tiefgründiger als es der erste Anschein erahnen lässt. Seit vielen Jahren plagt Eve sich mit Schuldgefühlen und zieht sich immer mehr in sich zurück. Das Auftauchen des Fremden rüttelt sie auf, zumal es auch das Gerücht gibt, dass man im White Octopus Hotel die Zeit zurückdrehen könnte. Könnte Eve den Tod ihrer kleinen Schwester damit ungeschehen machen? Auch Max Every trägt eine schwere Last. Im Ersten Weltkrieg hat er so viel Leid mit ansehen müssen, was ihm zuweilen den Lebensmut nimmt.
Obwohl beide Protas schier unter ihrer Last zu zerbrechen drohen, schafft Alexandra Bell es, eine hoffnungsvolle Atmosphäre zu kreieren. Mit einem leichten Schreibstil und der sanften Entwicklung einer Romanze ist dieses Buch einfach schön und sehr berührend. Allerdings hatte ich beim Hören leichte Schwierigkeiten, den Zeitreisesprüngen zu folgen. Hier gibt es einiges an Hin und Her. Das Buch handelt in drei Zeitebenen: Gegenwart (2016), 1935 und 1918. Anfangs fand ich dies verwirrend, später hatte ich mich daran gewöhnt. Es hat mir sogar sehr gut gefallen, wie die verschiedenen Zeitstränge miteinander verwoben sind. Je mehr man die Verbindungen aufdeckt, desto mehr Überraschungen kommen auch zum Vorschein.
Ich habe das Hörbuch gehört, gesprochen von Sarah Dorsel und Sebastian Fischer. Beide machen ihre Sache sehr gut, lesen gut betont und transportieren mit ihrer Stimme die Atmosphäre zu den Hörenden. Der Text ist ungekürzt, die Lauflänge beträgt 10 h 49 min.
Gerne empfehle ich diese magische und berührende Geschichte weiter. -
Jede Menge Rätsel um ein mystisches Hotel verbinden sich mit einer sanften Romanze zu diesem fesseln
Die introvertierte Kunstgutachterin Eve Shaw pflegt kaum Umgang mit ihren Kollegen, dass in der Firma über sie getuschelt wird, ist ihr egal. Doch eines Tages taucht in ihrem Büro ein alter Herr auf, der hinter Eves abweisende Fassade zu schauen scheint. Er schenkt ihr eine kleine Oktopus-Figur und bittet sie eindringlich, in das Hotel zurück zu kehren. Eves Recherche zu der Figur, die verblüffend genau ihrem wandernden Tattoo gleicht, führt sie zu jeder Menge Gerüchten, die sich um das seit vielen Jahren geschlossene White Octopus Hotel ranken. Gegenstände aus dem Haus sollen angeblich magische Kräfte besitzen, ein Zimmerschlüssel verspricht, in die Vergangenheit zu führen. Als Eve beschließt, sich das verfallene Hotel selbst anzusehen, ahnt sie noch nicht, wie eng dessen Geschichte mit ihrem eigenen Leben verknüpft ist.
"Das White Octopus Hotel" von Alexandra Bell ist eine spannenden Geschichte mit mystischem Hintergrund, die mich sofort in ihren Bann gezogen hat. Eve, die auf ihre Mitmenschen sicher reichlich unterkühlt wirkt, war mir direkt sympathisch, es war schmerzhaft spürbar, welche seelischen Narben der frühe Tod ihrer Schwester hinterlassen hat. Obwohl sie selbst noch ein kleines Mädchen war, haben es die Eltern in ihrer Trauer verpasst, der kleinen Eve emotional beizustehen. So nagen die Schuldgefühle ein Vierteljahrhundert später immer noch an ihr, die Möglichkeit in die Vergangenheit des Hotels zu reisen bietet Eve die einmalige Chance, den Unfall ihrer Schwester ungeschehen zu machen. Allerdings muss sie dafür nicht nur ein Blatt des magischen Hotelbriefpapiers finden, sondern auch die zarten Gefühle für den Komponisten Max Everly unterdrücken - denn wenn sie Bellas Tod verhindert, wird sie Max nie gekannt haben.
Der mitreißende Schreibstil hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, ich mochte den E-Reader zwischenzeitlich kaum aus der Hand legen und war emotional tief in der Handlung versunken. Die Geheimnisse um das Hotel und den häufig abgebildeten weißen Oktopus mit der einen schwarzen Tentakelspitze fand ich sehr atmosphärisch umgesetzt, der Roman hat mich ständig zum mit rätseln animiert. Stellenweise glaubte ich beinahe, die Musik von Max Everly im Ohr zu haben, die Eve in ihrem einsamen Leben vor der Entdeckung des Hotels bereits so sehr geliebt hat. Das wunderbare Ende hat mich zufrieden zurück gelassen, der einzige Grund für mich, in der Bewertung nicht die Höchstpunktzahl zu vergeben, ist die Tatsache, dass schlussendlich zwar fast alle offenen Fragen beantwortet wurden, meine Neugier sich aber noch umfassendere Hintergrundinformationen gewünscht hätte. Für diese romantisch-mystische Geschichte spreche ich dennoch eine begeisterte Leseempfehlung aus.
Fazit: Ein mystisches Hotel bietet den Hintergrund für jede Menge Rätsel und eine sanfte Romanze in der Vergangenheit. Mich hat die Geschichte von Anfang bis Ende gefesselt und begeistert, diesen Roman empfehle ich gern weiter.
Schreibe eine Rezension
Top oder Flop? Schreibe deine eigene Rezension.