Books / Wer ist hier der Chef?

Dieses Bilderbuch leuchtet im Dunkeln - und es erzählt eine poetische Fabel über Freiheit und Phantasie: Die Katze liegt auf einem Ast und genießt die Aussicht. Sie fühlt sich unabhängig und frei. Wen sie nicht versteht, ist der Hund. Er sitzt angeleint am Baum und wartet auf seinen Herrn. Warum ist er nur so geduldig? Warum reißt er sich nicht los? Wozu braucht er überhaupt einen Herrn? Wie sehen das die anderen Tiere? Leben sie nicht alle in Freiheit? Die kluge Eule? Der schlaue Fuchs? Die Mäuse und die Motten? Nach den Menschen fragt die Katze nicht, das überlässt sie den Lesern. Die können sich das bei Licht überlegen oder im Dunkeln.

A propos de l'auteur

Bart Moeyaert, geb. 1964, ist einer der bedeutendsten belgischen Kinder- und Jugendbuchautoren. Seine Bücher wurden vielfach. Bereits mit neunzehn Jahren veröffentlichte er sein erstes Kinderbuch, das gleich zu einem Bestseller wurde. 'Bloße Hände' wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet, 'Im Wespennest' mit dem 'Luchs'.

Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren - ein uneheliches Kind jüdischer Abstammung, das bei Pflegeeltern aufwuchs. In Frankfurt besuchte sie die Hochschule für Bildende Künste. Sie hat drei inzwischen erwachsene Töchter und fünf Enkelkinder. Die Liste der Berufe, die sie ausgeübt hat, ist lang. Ihre ersten Bücher schrieb sie nachts, neben Beruf, Familie und Haushalt.
Gleich für ihre ersten Roman bekam sie den Oldenburger Jugendbuchpreis. Seit vielen Jahren schreibt sie hauptberuflich für und über Kinder und ihre Probleme. Für ihre eigenen Bücher und die Übersetzungen aus dem Hebräischen und dem niederländisch-flämischen Sprachraum hat Mirjam Pressler viele Preise und Auszeichnungen erhalten, 1998 wurde sie mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, 2001 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille für Verdienste um die deutsche Sprache und 2004 mit dem Deutschen Bücherpreis für ihr literarisches Lebenswerk. 2013 erhielt sie die Buber-Rosenzweig-Medaille.
Mirjam Pressler lebt in der Nähe von München.

Résumé

Dieses Bilderbuch leuchtet im Dunkeln - und es erzählt eine poetische Fabel über Freiheit und Phantasie: Die Katze liegt auf einem Ast und genießt die Aussicht. Sie fühlt sich unabhängig und frei. Wen sie nicht versteht, ist der Hund. Er sitzt angeleint am Baum und wartet auf seinen Herrn. Warum ist er nur so geduldig? Warum reißt er sich nicht los? Wozu braucht er überhaupt einen Herrn? Wie sehen das die anderen Tiere? Leben sie nicht alle in Freiheit? Die kluge Eule? Der schlaue Fuchs? Die Mäuse und die Motten? Nach den Menschen fragt die Katze nicht, das überlässt sie den Lesern. Die können sich das bei Licht überlegen oder im Dunkeln.

Commentaire

"In Kinderbüchern kennt man die Bösen und die Guten, die Lustigen und die Dummen. Die Tiere jedoch, die sich hier begegnen, haben etwas Komplizierteres als Eigenschaften: Sie unterscheiden sich durch Haltungen, die in überraschenden Dialogen zum Vorschein kommen. [ ] Die kraftvollen Holzschnitt-Illustrationen spielen mit kniffligen Negativeffekten und ziehen einen doppelten Boden in diese philosophische Geschichte. Jedes Mal, wenn es Nacht wird, klappt man die Doppelseite aus und liest auf schwarzem Grund. Für Nachtleser leuchten die gelblich weißen Buchstaben sogar im Dunkeln." Sieglinde Geisel, NZZ, 07.09.2011"In Kinderbüchern kennt man die Bösen und die Guten, die Lustigen und die Dummen. Die Tiere jedoch, die sich hier begegnen, haben etwas Komplizierteres als Eigenschaften: Sie unterscheiden sich durch Haltungen, die in überraschenden Dialogen zum Vorschein kommen. [ ] Die kraftvollen Holzschnitt-Illustrationen spielen mit kniffligen Negativeffekten und ziehen einen doppelten Boden in diese philosophische Geschichte. Jedes Mal, wenn es Nacht wird, klappt man die Doppelseite aus und liest auf schwarzem Grund. Für Nachtleser leuchten die gelblich weißen Buchstaben sogar im Dunkeln." Sieglinde Geisel, NZZ, 07.09.2011 "Ein bezauberndes Kinderbuch.[ ] Keine Frage: Es geht um die großen Fragen. Was kann ich wissen? Was darf ich hoffen? Was soll ich tun? Auf seine eigene Art, leise und ansteckend, ist "Wer ist hier der Chef" ein philosophisches Buch. Wer es mit Kindern liest, wird sie schnell im eigenen Denken versunken sehen und kann damit rechnen, es in einem ruhigen Moment mit ihren Gedanken zu Hund, Katze, Fuchs und Freiheit zu tun bekommen." Fridtjof Küchemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 31.12.11 "Mit Bart Moeyaerts Fabel verlässt die Philosophie als neue Modedisziplin im Windschatten von Richard David Precht die Nachtstudios, die Talkshows und die Coffeetable-Zeitschriftenablagen. Und kommt ins Kinderzimmer. Eine listige Geschichte. Eine listen- und lichtreiche. Für die Augen und den Kopf. [ ] Moeyaert sollte man lebenslang mit dem LaFontaine-Preis auszeichnen. So überzeugend, so doppel- und tripelbödig hat schon lange niemand mehr Fabeln erzählt. Man möchte so schnell nicht aufhören mit dem Vorlesen. Muss man auch nicht, selbst wenn die Lampe kaputtgeht. Dann leuchten die Buchstaben, die Bilder im Dunkeln. Das ist wahre Aufklärung im Kinderzimmer. Das ist ein Buch für viele Abende, es glüht lange nach." Elmar Krekeler, Welt am Sonntag, 04.12.11 "Für Philosophen jeden Alters!" 3sat Kulturzeit, 12/11

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Critiques
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Titre original De Baas van alles
Collaboration Mirjam Pressler (Traduction)
EAN 9783446237896
ISBN 978-3-446-23789-6
Pages 60
Poids 775 g
Illustrations m. zahlr. bunten u. nachtleuchtenden Bild. auf Ausklapp-S.
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