Books / Kunsthandeln

In der Moderne und zunehmend seit den 1960er Jahren verlagert sich in der Kunst die Aufmerksamkeit vom finalen Werk auf den Prozess des Produzierens. Dieser ist nicht Mittel zum Zweck, sondern gewinnt, in Analogie zu Aufführungspraktiken, Eigenwertigkeit. Im selben Zuge avanciert der kontemplative Betrachter zum Teilhaber, ja, zum Mithandelnden des Kunstwerkes. Auch die Kunst insgesamt wird als prozessual begriffen: als ein gesellschaftlicher Bereich, der unterschiedlichste Akteure involviert und beständigen Begriffs- und Verfahrensänderungen unterliegt.Aus diesen Prozessualisierungen resultiert ein neuartiges Verhältnis von Kunst und Handeln . Handeln wird zu einem Medium der Kunst, zugleich wird Kunst als Medium des (gesellschaftlichen) Handelns neu bestimmt. Diesen beiden Aspekten des Verhältnisses von Kunst und Handeln ist dieser Sammelband gewidmet. Sein erster Teil fragt nach dem Status von (Alltags-)Handlungen in der Kunst, seinzweiter nach den Möglichkeiten, Kunst als eine Form des Handelns zu begreifen, das Wirklichkeiten erzeugt oder verändert.Mit Beiträgen vonBeatrice von Bismarck, Ina Blom, Bettina Funcke, Amelia Jones, Dirck Linck, Robert Pfaller, Bernhard Schieder, Monika Wagner, Martin Warnke und Sandra Umathum.

About the author

Dr. Michael Lüthy ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft sowie am Interdisziplinären Zentraum für Kunstwissenschaften und Ästhetik der FU Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Französische Kunst des 19. Jahrhunderts, die amerikanische Nachkriegskunstg sowie Kunst- und Künstlertheorien der Moderne.

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Karin Gludovatz

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EAN 9783037341100
ISBN 978-3-0-3734110-0
No. of pages 192
Weight 345 g
Illustrations m. zahlr. Abb.
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