Jürgen Becker ist die graue Eminenz der deutschen Gegenwartsliteratur, leise, überragend. Über fast fünf Jahrzehnte hinweg hat er das Kunststück fertiggebracht, sich selbst und seiner Sicht der Dinge auf der Spur zu bleiben und doch mit jedem neuen Buch einen eigenen [...]
"Der Bildungsnotstand hat ein Ende - die Humorversity ist eröffnet! Als Hochschullehrer mit rheinischem Humor begeistert Jürgen Becker in der WDR-Fernsehsendung ""Der dritte Bildungsweg"". Zusammen mit dem ewigen Studenten Martin Stankowski und dem Co-Autor der Sendung, [...]
Gerade in der Krise mehr (rheinischen) Kapitalismus wagen!Ist Deutschland noch zu retten? Die neoliberalen Vordenker haben abgewirtschaftet jetzt kommt Jürgen Becker, und ihm gelingt das Kunststück, aus einer vordergründig furztrockenen Materie eine feuchtfröhliche Lektüre [...]
Mit diesem Buch bewegt sich Jürgen Becker im Grenzbereich der literarischen Möglichkeiten. Nach dem Journalroman Schnee in den Ardennen und den Journalgeschichten Die folgenden Seiten verbleiben nur mehr Journalsätze, die der Strom der Wahrnehmungen, Erinnerungen und [...]
Eine Dachkammer in einem abgelegenen Gehöft ist der Raum von Imaginationen und Erinnerungen. Hier beginnt der Erzähler sein Journal , und was er aufzeichnet, sind Vorgänge in nächster Umgebung und in ferner Vergangenheit, im Traum und in der Wirklichkeit. Beckers [...]
Ist der Moslem eher katholisch oder evangelisch?Religion und Humor gehören untrennbar zusammen, huldigen sie doch demselben Gedanken: die Dinge anders zu sehen als ursprünglich gedacht. Die Torte gehört auf den Kaffeetisch, doch zur frohen Botschaft wird sie erst im Gesicht [...]
Der Erzähler hat Sorgen, daß er nicht ausreichend beschäftigt wird. Der Fernsehmoderator beschließt, Reiseschriftsteller zu werden, ohne daß er das Haus verläßt. Eine Wohnung wird leergeräumt, aber richtig leer wird sie offenbar nie. Namen tauchen wieder auf, die doch alle [...]
Eine Dachkammer in einem abgelegenen Gehöft ist der Raum von Imaginationen und Erinnerungen. Hier beginnt der Erzähler sein "Journal", und was er aufzeichnet, sind Vorgänge in nächster Umgebung und in ferner Vergangenheit, im Traum und in der Wirklichkeit. Beckers [...]
In diesen fünfzig Gedichten, entstanden zwischen 1999 und 2006, tauchen die Umrisse einer poetischen Landschaft auf, die vertraut und zugleich wie aufs neue wahrgenommen erscheint. Wo Jürgen Becker das Repertoire seiner Motive durchmustert, entdeckt er, was sich an [...]
Es ist ein Buch der Bilder; Bilder, die korrekterweise Metaphern genannt werden. Doch der Begriff scheint angesichts dieser neuen verbalen Freiheit zu alt und unbeteiligt für das, was hier geschieht. Alles wird mächtig angezogen und leibhaftig verwandelt, verewigt.
"Dies ist kein Kriegs-Tagebuch, sondern eine Erzählung vom Leben in unserem Alltag, in einer Stadt mit ihrer Umgebung, vom Weiterleben in einer Krise, von der ich weiß, daß sie die meine nicht allein ist." Jürgen Becker
An einem Abend setzt sich ein Mann, Ende Vierzig, in einem Zug, der nach Ostende geht. Noch vor der Abfahrt fällt er in eine Art Halbschlaf: ein Zustand, in dem er, bruchstückhaft, die Erinnerungen an die vergangenen Jahre erlebt, bis zu den Stunden einer Zugfahrt nach [...]
Das Buch enthält fünfundzwanzig Bilder und fünfundzwanzig Gedichte. Die einen sind die "Fenster", die anderen die "Stimmen". Ein Bild zu beschreiben, ist eine besondere Kunst. Vor allem dann, wenn man versucht, der Faszination oder Betörung auf den Grund zu gehen oder sich [...]